Bachelorarbeit, 2006
107 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DEN USA
2.1 Geschichte des Fernsehens in den USA
2.2 Übertragungsarten
2.3 Ziele des Hochschulfernsehens in den USA
2.4 Rechtliche Zulassung von Hochschulfernsehen
3 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DEUTSCHLAND
3.1 Geschichte des Fernsehens in Deutschland
3.2 Ziele des Hochschulfernsehens
3.3 Problemfelder des deutschen Hochschulfernsehens
3.4 Rechtliche Zulassung von Hochschulfernsehen
4 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DER SCHWEIZ
4.1 Geschichte des Fernsehens in der Schweiz
4.2 Fernsehen in der Schweiz
4.3 Hochschulfernsehen in der Schweizer Fernsehlandschaft
4.4 Rechtliche Zulassung von Hochschulfernsehen
5 PRAKTISCHER VERGLEICH VON HOCHSCHULFERNSEHEN
5.1 stufe – Das Studentenfernsehen der HdM Stuttgart
5.1.1 Entstehung
5.1.2 Konzept und Struktur
5.1.3 Themen und Inhalte der Sendungen
5.1.4 Mitarbeit
5.1.5 Sendegebiet, -technik und –intervalle
5.1.6 Zielgruppen
5.1.7 Finanzierung
5.2 Campus-TV – Das Hochschul- und Forschungsmagazin im Rhein-Neckar-Dreieck
5.2.1 Entstehung
5.2.2 Konzept und Struktur
5.2.3 Themen und Inhalte der Sendungen
5.2.4 Mitarbeit
5.2.5 Sendegebiet, -technik und –intervalle
5.2.6 Zielgruppen
5.2.7 Finanzierung
5.3 Campus-TV Mainz – Universitätsfernsehen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
5.3.1 Entstehung
5.3.2 Konzept und Struktur
5.3.3 Themen und Inhalte der Sendungen
5.3.4 Mitarbeit
5.3.5 Sendegebiet, -technik und –intervalle
5.3.6 Zielgruppen
5.3.7 Finanzierung
5.4 United Visions – Studentenfernsehen an der ETH Zürich (Schweiz)
5.4.1 Entstehung
5.4.2 Konzept und Struktur
5.4.3 Themen und Inhalte der Beiträge
5.4.4 Mitarbeit
5.4.5 Sendegebiet, -technik und -intervalle
5.4.6 Zielgruppen
5.4.7 Finanzierung
5.5 NYU TV - New York University (USA)
5.5.1 Entstehung
5.5.2 Konzept und Struktur
5.5.3 Themen und Inhalte des NYU-TV Networks
5.5.3.1 NYU-TV – The University Channel
5.5.3.2 NYU-TV Movies - The Movie Channel
5.5.3.3 NYU-TV Happenings - The Happenings Channel
5.5.4 Mitarbeit
5.5.5 Sendegebiet, -technik und –intervalle
5.5.6 Zielgruppen
5.5.7 Finanzierung
5.6 WOLV-TV – student television University of Michigan (USA)
5.6.1 Entstehung
5.6.2 Konzept und Struktur
5.6.3 Themen und Inhalte der Sendungen
5.6.4 Mitarbeit
5.6.5 Sendegebiet, -technik und –intervalle
5.6.6 Zielgruppen
5.6.7 Finanzierung
6 FAZIT
6.1 Sendervergleich
6.2 Vergleich von Hochschulfernsehen in Deutschland, der Schweiz und den USA
6.3 Ausblick
Diese Bachelorthese untersucht den aktuellen Status und die Entwicklung von Hochschulfernsehen durch einen praktischen Vergleich zwischen Deutschland, der Schweiz und den USA, um Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und Potenziale für die Zukunft aufzuzeigen.
2.1 Geschichte des Fernsehens in den USA
Bereits 1930 fanden in den USA erste regelmäßige Rundfunkübertragungen statt. Ende der 1940er Jahre sendeten 23 terrestrische Fernsehstationen ihre Sendungen an der Ost- und Westküste. Zu dieser Zeit gingen auch die drei größten privaten Sendeanstalten ABC, CBS und NBC auf Sendung. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges verbreitete sich das Fernsehen über das gesamte Gebiet der USA. 1950 entstanden neben dem Funkfernsehen erste Vorläufer des US-amerikanischen Kabelfernsehens. Um abgelegene Haushalte ebenfalls mit dem aktuellen Programm versorgen zu können, wurden in diesen Gebieten Antennen installiert, von denen Kabel zu den jeweiligen Häusern verlegt wurden.
In den darauf folgenden Jahren vergab die Federal Communications Commission Ausstrahlungslizenzen an viele Gemeinden, was zu einem drastischen Anstieg an Fernsehsendern führte.
Die Einführung des Farbfernsehens 1953 war ein weiterer Fortschritt dieses Mediums, auch wenn viele Haushalte sich noch keine Farbfernsehgeräte leisten konnten. Bereits in den 1970er Jahren kamen auch die ersten Hochschulsender auf. Nachdem die FCC 1973 die Entwicklung von zivilen Kommunikationssatelliten frei gegeben hatte, bot sich die Möglichkeit, das Kabelfernsehen flächendeckend einzusetzen. In den kommenden Jahren – bis in die 1980er hinein – entwickelte und etablierte sich diese Übertragungsweise und gewann eine immer größere Bedeutung, auch für die immer zahlreicher werdenden Hochschulfernsehen. Die Zuschauer konnten nun zwischen den vielen empfangbaren Sendern wählen, was letztendlich auch das Oligopol der drei großen terrestrischen Sender ABC, CBS und NBC brach.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung und Motivation der Arbeit sowie kurze Einführung in das Thema Hochschulfernsehen.
2 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DEN USA: Analyse der historischen Entwicklung, technischer Übertragungsarten und rechtlicher Voraussetzungen in den USA.
3 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DEUTSCHLAND: Untersuchung der spezifischen Situation, Zielsetzungen, Problemfelder und rechtlichen Zulassung in Deutschland.
4 HOCHSCHULFERNSEHEN IN DER SCHWEIZ: Betrachtung der Schweizer Medienlandschaft und des späten Aufkommens von Hochschulfernsehen.
5 PRAKTISCHER VERGLEICH VON HOCHSCHULFERNSEHEN: Detaillierter Vergleich von sechs ausgewählten Hochschulsendern aus Deutschland, der Schweiz und den USA anhand verschiedener Kriterien.
6 FAZIT: Synoptischer Vergleich der Sender, Diskussion länderübergreifender Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Hochschulfernsehen, Studentenfernsehen, Medienmanagement, USA, Deutschland, Schweiz, Campus-TV, Medienkompetenz, Rundfunkstaatsvertrag, Kabelfernsehen, Webcasting, Rundfunkzulassung, studentische Produktion, Hochschulkommunikation, Medienlandschaft.
Die Arbeit analysiert den Stellenwert und die Konzepte von studentisch betriebenen Hochschulfernsehsendern im internationalen Vergleich zwischen Deutschland, der Schweiz und den USA.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den rechtlichen Zulassungsvoraussetzungen, den Finanzierungsmodellen und der praktischen Umsetzung studentischer TV-Projekte.
Das Ziel ist es, die signifikanten Unterschiede im Erfolg und in der Etablierung dieser Sender zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Länder voneinander durch Konzepte profitieren können.
Es wird eine vergleichende Analyse (komparative Methode) angewandt, bei der sechs spezifische Hochschulsender anhand definierter Kriterien direkt miteinander verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der medienrechtlichen und historischen Rahmenbedingungen pro Land sowie einen praktischen Teil, der Fallbeispiele wie "stufe" oder "WOLV-TV" im Detail porträtiert.
Wesentliche Begriffe sind Hochschulfernsehen, Medienkompetenz, studentische Selbstverwaltung, Rundfunkrecht und technologische Verbreitungswege wie Internet-Streaming oder Kabelnetze.
Dies begründet sich durch die frühe Etablierung in den 1970er Jahren, eine stärkere finanzielle Unterstützung durch Universitäten und die weite Verbreitung campusinterner Kabelsysteme.
Das STN fungiert als wichtiges nationales Netzwerk in den USA, das den Wissensaustausch, die Weiterbildung und die Vernetzung der Hochschulsender maßgeblich fördert.
Sie empfiehlt eine stärkere Integration der Sender als Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, den Aufbau von Netzwerken sowie die Nutzung neuer Medien wie Internet-Streaming oder Handy-TV.
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