Diplomarbeit, 2007
108 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Entwicklung des Hamburger Hafens
2.1 Naturräumliche Gegebenheiten
2.2 Kulturelle Hintergründe
2.3 Anfänge
2.4 Entwicklungen ab dem 19. Jahrhundert
2.5 Entwicklungen bis ins Jahr 2000
2.6 Historisches Hafenbild
2.7 Das HafenCity Projekt
2.8 Heutiges Hafenbild
3 Entwicklung des Londoner Hafens
3.1 Naturräumliche Gegebenheiten
3.2 Kulturelle Hintergründe
3.3 Anfänge
3.4 Entwicklungen ab dem 19. Jahrhundert
3.5 Entwicklungen bis ins Jahr 2000
3.6 Historisches Hafenbild
3.7 Heutiges Hafenbild
4 Freiräume im Hamburger Hafenviertel
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Akteure im Planungsprozess
4.2.1 Verwaltung und Politik
4.2.2 Planer
4.2.3 Bewohner/Mieter und Bevölkerung
4.2.4 Weitere Akteure
4.3 Städtebauliche Betrachtung des Masterplans
4.4 Freiraumstruktur
4.4.1 Übergeordnete Strukturen
4.4.2 Der Masterplan der HafenCity
4.4.3 Freiraumkonzeption westliche HafenCity
4.4.4 Öffentliche und halböffentliche Freiräume
4.5 Projektbeispiele
4.5.1 Der Jungfernstieg an der Binnenalster
4.5.2 Die Magellanterrassen in der HafenCity
5 Freiräume im Londoner Hafenviertel
5.1 Rahmenbedingungen
5.2 Akteure im Planungsprozess
5.2.1 Verwaltung und Politik
5.2.2 Planer
5.2.3 Bewohner/Mieter und Bevölkerung
5.2.4 weitere Akteure
5.3 Städtebauliche Betrachtung
5.4 Freiraumstruktur
5.4.1 Übergeordnete Strukturen
5.4.2 Der Masterplan
5.4.3 Öffentliche und halböffentliche Freiräume
5.5 Projektbeispiele
5.5.1 City Hall Area in Southwark
5.5.2 Royal Victoria Square in Newham
6 Bewertender Vergleich
6.1 Planungsdurchführung/Akteursstruktur
6.2 Städtebau
6.3 Freiraumstruktur
7 Leitsätze und Methodenempfehlungen
8 Resümee
Diese Arbeit untersucht den Einfluss kultureller Unterschiede auf die Freiraumgestaltung in ehemaligen Hafenvierteln anhand der Städte Hamburg und London. Ziel ist es, Methoden und Empfehlungen für eine nachhaltige Revitalisierung solcher Areale abzuleiten, die sowohl historische Bezüge wahren als auch moderne städtebauliche Anforderungen erfüllen.
Die Magellanterrassen in der HafenCity
Seit Juni 2005 befindet sich eine neue Freifläche im HafenCity Gelände als erster öffentlicher Platz. Nach einem Entwurf des spanischen Büros E.M.B.T. wurden die Magellanterrassen im Rahmenkonzept der Freiraumkonzeption der westlichen HafenCity gestaltet.
Der Ort hat eine lange Hafengeschichte, denn seit 1866 legten hier Handelsschiffe aus aller Welt an, um ihre Ware zu be- und entladen. Bisher waren daher die Freiräume und alle Elemente auf große Schiffe und Maschinen abgestimmt. Der Anspruch für die neue Gestaltung liegt darin, diese Dimensionen auf den menschlichen zu übertragen. Mit Hilfe von Wasserpontons, historischen Brücken und Traditionsschiffen im Hafenbecken des Sandorhafens soll die Beziehung von Land und Wasser für den Menschen näher erlebbar gemacht werden.
Der Platz besteht im Wesentlichen aus einer großen Treppenanlage, die über die Pontonanlage bis auf Wasserniveau hinunter führt. Hier kann das Wechselspiel von Ebbe und Flut erlebt werden. Insgesamt verlaufen die Treppen auf drei Ebenen, die unterschiedlich bespielbar und durch zahlreiche Rampen verbunden sind. Diese Räume können zukünftig unterschiedlich genutzt werden, sodass der Sandtorhafen zu einem belebten Stadtteil wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung der Seefahrt und Häfen für die menschliche Entwicklung sowie den Anlass für den Vergleich zwischen den Hafenstädten Hamburg und London.
2 Entwicklung des Hamburger Hafens: Dieses Kapitel beschreibt die historische und räumliche Entwicklung des Hamburger Hafens von den naturräumlichen Gegebenheiten über die Hansezeit bis hin zum modernen HafenCity Projekt.
3 Entwicklung des Londoner Hafens: Hier wird die Geschichte des Londoner Hafens dargestellt, inklusive der Auswirkungen der Industrialisierung, der späteren Bedeutungslosigkeit der innerstädtischen Docks und der massiven Revitalisierung durch die LDDC.
4 Freiräume im Hamburger Hafenviertel: Das Kapitel analysiert die Planungsakteure, den Masterplan und die Freiraumkonzeption in der Hamburger HafenCity sowie beispielhafte Projekte wie den Jungfernstieg und die Magellanterrassen.
5 Freiräume im Londoner Hafenviertel: Es folgt eine Untersuchung der Planungsstrukturen, der städtebaulichen Aspekte und der Freiraumgestaltung in den Londoner Docklands, ergänzt durch Beispiele wie die City Hall Area und den Royal Victoria Square.
6 Bewertender Vergleich: Der Vergleich stellt die unterschiedlichen Planungskulturen, Akteursstrukturen und städtebaulichen Ansätze beider Städte kritisch gegenüber.
7 Leitsätze und Methodenempfehlungen: Hier werden allgemeine Prinzipien für eine gelungene Gestaltung und Revitalisierung von Hafenarealen abgeleitet.
8 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und betont die Chance, Hafenareale durch interdisziplinäre Ansätze in eine neue Symbiose mit der Stadt zu führen.
Freiraumgestaltung, Hafenrevitalisierung, HafenCity, London Docklands, Stadtentwicklung, Wasserlage, Planungskultur, Städtebau, Masterplan, Industriekultur, Uferpromenaden, Nachhaltigkeit, Partizipation, Identität, Architektur
Die Diplomarbeit vergleicht die Freiraumgestaltung in den ehemaligen Hafenvierteln von Hamburg und London und analysiert, wie kulturelle und planerische Unterschiede die Revitalisierung dieser Gebiete beeinflussen.
Die Themen umfassen die historische Hafentwicklung, städtebauliche Konzepte, die Rolle von Planern und Politik, sowie die Gestaltung von Freiräumen, die heute die historische Identität eines Hafens mit modernen Nutzungen verbinden sollen.
Das Ziel ist es, aus den unterschiedlichen Ansätzen in Hamburg und London generelle Leitsätze und Methodenempfehlungen für die zukünftige Gestaltung und Umnutzung ehemaliger Hafenareale abzuleiten.
Die Arbeit nutzt einen vergleichenden Ansatz, bei dem die Planungsprozesse, Akteursstrukturen und gestalterischen Ergebnisse beider Städte detailliert untersucht und in einen städtebaulichen Kontext gesetzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Hafenentwicklung in Hamburg und London, gefolgt von der Analyse der jeweiligen Freiraumstrukturen und konkreter Projektbeispiele, wie etwa der HafenCity oder den London Docklands.
Wichtige Begriffe sind Hafenrevitalisierung, Stadtentwicklung, Freiraumgestaltung, Wasserlage, Planungskultur sowie Nachhaltigkeit und Identität.
Während in Hamburg durch Wettbewerbe und Öffentlichkeitsbeteiligung ein eher ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird, war die Revitalisierung in London, insbesondere unter der LDDC, stärker durch investorenfreundliche und marktorientierte Einzelprojekte geprägt.
Das Grüne Netz, das auf dem Achsenkonzept von Fritz Schumacher basiert, integriert Grünringe in die gewachsene Stadt und sorgt so für eine direkte Vernetzung der Freiräume, die Hamburg von der eher dezentralen Struktur der londoner Parkanlagen unterscheidet.
Canary Wharf wird als Symbol der Immobilienkrise und als Beispiel für eine rein markt- und investorenorientierte Planung gesehen, bei der die ursprüngliche Identität des Ortes durch eine fast vollständige Überformung zugunsten eines neuen Finanzzentrums verloren ging.
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