Diplomarbeit, 2006
125 Seiten, Note: 1,0
A. WERDE: WAS DU BIST
B. GRUNDZÜGE EINER CHRISTLICHEN PERSÖNLICH-KEITSERZIEHUNG BEI 12-16-JÄHRIGEN MÄDCHEN
1. Christliche Persönlichkeit als Frage der Lebensgestaltung
1.1 Persönlichkeit: Versuch einer Begriffsdefinition
1.1.1 Der Mensch als Person: Grundlage seiner Einzigartigkeit und Würde
1.1.2 Ein interdisziplinärer Streifzug: Persönlichkeit im Streit der Wissenschaften
1.1.3 Auf den Punkt gebracht: den abstrakten Begriff Persönlichkeit in Worte fassen
1.2 Christliche Persönlichkeit: das gewisse Etwas
1.2.1 Das Christliche: Ursprünge im Neuen Testament
1.2.2 Neue kirchliche Dokumente: eine Schärfung des Profils
1.2.3 Josef Kentenich: die Vision vom Neuen Menschen
1.3 Ein Plädoyer: Erziehung zu christlichen Persönlichkeiten
1.3.1 Christliche Persönlichkeit: zwischen Anspruch und Wirklichkeit
1.3.2 Auffallend anders: Lebensgestaltung entgegen dem Zeitgeist
1.3.3 Die Herausforderung annehmen: Notwendigkeit einer christlichen Persönlichkeitserziehung
2. Wo die jungen Christen von morgen heute stehen
2.1 Die Jugend: Sinn und Unsinn einer Klassifizierung
2.1.1 Eine Analyse: was unter Jugend zu verstehen ist
2.1.2 Junge Frauen – junge Männer: das Werden einer neuen Generation
2.1.3 Let’s talk about…: Stimmen unserer Zeit
2.2 Auf dem Weg: die Suche nach dem Ich
2.2.1 Ich bin wer!: wer bin ich?
2.2.2 Kirche & Co: wenn der Glaube in die Pubertät kommt
2.2.3 Wegbegleitung: wer welche Rolle spielt
2.3 Einfach typisch: Mädchen sind eben anders
2.3.1 Kleiner Unterschied: große Wirkung
2.3.2 Zu Risiken und Nebenwirkungen: wo Mädchen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefährdet sind
2.3.3 Entdeckung der Frau: Genderforschung aktuell
3. Von der Chance einer christlichen Persönlichkeitserziehung in der kirchlichen Jugendarbeit
3.1 Jugendarbeit: Das ewig Gestrige oder die Zukunft der Kirche
3.1.1 Christliche Persönlichkeitserziehung in der kirchlichen Jugendarbeit: auf Spurensuche
3.1.2 Ziele und Aufgaben: Selbstverständnis kirchlicher Jugendarbeit
3.1.3 Den Anforderungen gerecht werden: Jugendarbeit als Garant für Qualität
3.2 Eine Pädagogik, die es in sich hat: Erziehung als Idee
3.2.1 Mädchen unter sich: vom Sinn einer geschlechtshomogenen Jugendarbeit
3.2.2 Ein Prometheus anderer Art: der christliche Erzieher
3.2.3 Idee der Selbsterziehung: weil ich es mir wert bin
3.2.4 Wenn viele gemeinsam träumen: Beginn einer neuen Wirklichkeit
3.3 Dass neue Menschen werden: das Kentenich`sche Erziehungskonzept
3.3.1 Freiheit: über den Wolken und mitten im Leben
3.3.2 Idealpädagogik: weil Sterne nicht erreichbar sind und trotzdem dem Weg weisen
3.3.3 Bindungspädagogik: das alte Wort von der Heimat
3.3.4 Bündnispädagogik: Antwort auf ein Angebot
3.3.5 Vertrauenspädagogik: selbst ist die Frau
3.3.6 Bewegungspädagogik: den Aufbruch wagen
3.3.7 Liebe: macht’s möglich
C. VON EINER THEORIE, DIE ZUR PRAXIS WIRD
1. “TAG FÜR DICH“: ein neues Projekt
1.1 Der TAG FÜR DICH im Kontext: eine Jahresplanung
1.2 Die Wichtigkeit moderner Kommunikationsmittel: die Vorbereitungsphase
1.3 „Sie sieht durch die Wolken die Sonne“: TAG FÜR DICH mit Übernachtung
1.3.1 Was ein Lied Mädchen zu sagen hat: Themenbegründung
1.3.2 Verlaufsplan: christliche Persönlichkeitserziehung im Überblick
1.3.3 Einheiten und Elemente: mit exemplarischem Charakter
1.3.4 Die Kunst der Ausgewogenheit: zum Beispiel Medien und Methoden
1.4 Aus und vorbei?: von den Chancen einer Nachbereitung
1.5 Das Wochenende in der Praxis: ausgewählte Anlagen
1.5.1 „Sie sieht die Sonne“: der Text
1.5.2 Ohne Werbung läuft gar nichts: Einladung
1.5.3 Willkommen sein: Begrüßungskärtchen
1.5.4 Textkärtchen: Wer sucht, der findet
1.5.5 Sich selbst vor Gott bringen: eine Textauswahl
2. Anschauungsobjekte: weitere Anlagen für den Praxisteil
3. Eindrücke: christliche Persönlichkeiten, die es sind und noch werden
D. DAMIT LEBEN GELINGT: WERDE, WAS DU BIST
Die Arbeit widmet sich der christlichen Persönlichkeitserziehung von 12- bis 16-jährigen Mädchen. Ziel ist es, in Anlehnung an die Pädagogik von Josef Kentenich, einen Ansatz für die kirchliche Jugendarbeit zu entwickeln, der den Jugendlichen hilft, ihr Leben bewusst im Licht des Glaubens zu gestalten, ihre Identität zu finden und eine reife, verantwortungsbewusste Persönlichkeit zu entfalten.
Ein interdisziplinärer Streifzug: Persönlichkeit im Streit der Wissenschaften
Der Begriff Person vermittelt gemeinhin die Vorstellung von etwas Gegebenem und Statischem, Persönlichkeit wird dagegen mit dem Dynamischen in Verbindung gebracht. Allerdings findet der Begriff der Persönlichkeit im Sprachgebrauch verschieden Verwendung. Wir kennen eine große Persönlichkeit, eine kämpferische Persönlichkeit oder eine prominente Persönlichkeit. Wenn von abnormer Persönlichkeit gesprochen wird, dann handelt es sich meistens um Menschen, bei denen Persönlichkeitsstörungen wie Schizophrenie diagnostiziert wurden. Umgangssprachlich redet man also dort von Persönlichkeit, wo Personen „einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, hohes Ansehen genießen oder eine auffallende Rolle spielen.“ Dementsprechend sagt man von einer Person, die sich im sozialen Sinne nicht darstellen kann, dass sie keine Persönlichkeit habe.
Ein kurzer Streifzug durch die Wissenschaften soll unterschiedliche Aspekte und Schwerpunkte in Zusammenhang bringen mit der Frage nach Erziehung von Persönlichkeiten.
Christliche Persönlichkeit als Frage der Lebensgestaltung: Erörtert philosophische, psychologische und theologische Grundlagen des Persönlichkeitsbegriffs und leitet daraus die Notwendigkeit einer christlichen Erziehung ab.
Wo die jungen Christen von morgen heute stehen: Analysiert die Lebenswelt und die Entwicklungsaufgaben von 12- bis 16-jährigen Jugendlichen und beleuchtet aktuelle Gefährdungen.
Von der Chance einer christlichen Persönlichkeitserziehung in der kirchlichen Jugendarbeit: Verbindet die theoretischen Grundlagen mit der Praxis kirchlicher Jugendarbeit und stellt das Erziehungskonzept von Josef Kentenich in den Fokus.
VON EINER THEORIE, DIE ZUR PRAXIS WIRD: Stellt das Projekt „TAG FÜR DICH“ als konkretes, praxisnahes Beispiel für die Umsetzung des beschriebenen Erziehungskonzepts dar.
DAMIT LEBEN GELINGT: WERDE, WAS DU BIST: Bildet den Abschluss und fasst die zentralen Gedanken der Arbeit zu einem christlichen Lebensziel zusammen.
Christliche Persönlichkeitserziehung, Jugendarbeit, Josef Kentenich, Mädchen, Adoleszenz, Identitätsfindung, Lebensgestaltung, Schönstatt-Bewegung, Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Glaube, Spiritualität, Selbsterziehung, Wertorientierung, Pädagogik.
Das Hauptziel ist die Erarbeitung von Grundzügen einer christlichen Persönlichkeitserziehung für 12- bis 16-jährige Mädchen, um ihnen bei der Entwicklung zu einer reifen, gläubigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeit zu helfen.
Die Arbeit behandelt die Entwicklungsphasen der Adoleszenz, Identitätsbildung, die Rolle von christlichen Werten in einer pluralistischen Gesellschaft sowie konkrete pädagogische Konzepte in der kirchlichen Jugendarbeit.
Es wird untersucht, wie eine christlich fundierte Persönlichkeitserziehung unter Einbeziehung der Pädagogik von Josef Kentenich als Lebenshilfe in der kirchlichen Jugendarbeit konkret realisiert werden kann.
Es werden verschiedene pädagogische Ansätze wie die Ideal-, Bündnis-, Bindungs-, Vertrauens- und Bewegungspädagogik diskutiert, die auf einer christlichen Basis beruhen und die Jugendlichen in ihrer Selbstentwicklung unterstützen sollen.
Der Hauptteil umfasst sowohl eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Persönlichkeitsbegriff und den Lebensumständen heutiger Jugendlicher als auch eine detaillierte Ausarbeitung des Erziehungskonzepts von Josef Kentenich.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Christliche Persönlichkeitserziehung, Mädchen, Jugendarbeit, Identitätsfindung, Selbsterziehung und Schönstatt-Bewegung definiert.
Das Projekt „TAG FÜR DICH“ dient als praktisches Anwendungsbeispiel, in dem die theoretischen pädagogischen Konzepte (z.B. Ganzheitlichkeit, Gemeinschaft, spirituelle Impulse) konkret mit Jugendlichen umgesetzt werden.
Das Konzept von Josef Kentenich bildet den inhaltlichen Kern der Arbeit. Es bietet ein Erziehungssystem („Leitsterne“), das Freiheit, Bindung und die Ausrichtung auf ein persönliches Ideal (nach christlichem Menschenbild) in den Mittelpunkt stellt.
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