Diplomarbeit, 2006
94 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Entwicklung der Hörmedien in Deutschland in den letzten zehn Jahren
2.1 Hörfunk
2.1.1 Entwicklung des Hörfunks
2.1.2 Formatierung des Hörfunks
2.1.3 Alternative Angebote zum Formatradio
2.2 Musiktonträger, Audiofiles und Tauschbörsen
2.2.1 Die Rolle der Musiktonträger
2.2.2 Audiofiles: Illegale Musiktauschbörsen und legale Online-Shops im Internet
2.3 Hörbücher
2.3.1 Die Geschichte der Hörbücher
2.4 Podcasting – Radio-on-Demand
2.4.1 Funktionsweise des Podcastings
2.4.2 Angebote
3 Die Nutzung der einzelnen Hörmedien Mitte der 90er Jahre bis heute
3.1 Die Nutzung des Hörfunks
3.1.1 Die Media-Analyse
3.1.2 Die ARD/ZDF-Massenkommunikation
3.1.3 Die Langzeitstudie TimeBudget
3.1.4 Umstellung von Face-to-Face-Interviews auf CATI
3.1.5 Ein Siegeszug des Hörfunks?
3.2 Der Absatz und die Nutzung von Musiktonträgern und Musikaudiofiles
3.2.1 Das Jahrbuch des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft
3.2.2 Die ARD/ZDF-Massenkommunikation
3.2.3 Steigende Nutzung, sinkender Absatz
3.3 Der Umsatz und die Nutzung von Hörbüchern
3.3.1 Media Control
3.3.2 Die Studie des Börsenvereins des deutschen Buchhandels
3.3.3 Der hr-trend
3.3.4 Kein Ende des Booms in Sicht
3.4 Die Nutzung von Podcasts
3.4.1 Die erste und zweite Podcast-Umfrage
3.4.2 Podcast 2006 – Status quo und Entwicklungsperspektiven
3.4.3 Die ARD/ZDF-Online-Studie
3.4.4 Die ARD-Umfrage
3.4.5 Wohin führt der Weg?
4 Zwischenfazit: Mediennutzung in Deutschland
5 Gründe für die Renaissance des Hörens: Drei Megatrends
5.1 Erster Megatrend: Digitalisierung – Veränderungen durch Computer und das Internet
5.2 Zweiter Megatrend: Mobilität – Hörmedien zum Mitnehmen
5.3 Dritter Megatrend: Individualisierung – jedem das Seine
5.4 Der Platz von Hörmedien in der audiovisuellen Welt
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Entwicklung und die zunehmende Relevanz der Hörmedien – Hörfunk, Musiktonträger/Audiofiles, Hörbücher und Podcasting – auf dem deutschen Medienmarkt zwischen 1996 und 2006, um die Gründe für eine wahrgenommene "Renaissance des Hörens" zu identifizieren.
Die Entwicklung des Hörfunks
„Welches Medium würden Sie auf einer einsamen Insel stark oder sehr stark vermissen?“ So lautete eine Frage im Rahmen der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation. Die häufigste Antwort war: „Mein Radio“ (vgl. Eimeren; Ridder I 2005, S. 493).
Ein Grund dafür mag vielleicht die Vielfalt sein, die der Hörfunk bietet. Im Jahr 2006 gibt es in Deutschland 54 öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme und über 220 private Programme sowie zahlreiche Offene Kanäle, nichtkommerzielle Lokalradiosender und Hochschulradiosender. Dazu kommen noch Internet- oder Webradiosender, also Sender, die ausschließlich über das Internet empfangen werden können, auf die ich in Kapitel 5.3 eingehe.
Noch nie gab es so viele Hörfunksender wie momentan. Und noch nie hat sich die Zahl der neuen Hörfunksender so rasant nach oben entwickelt wie in den vergangenen zehn Jahren.
Viele Sender verdanken ihren Ursprung einer neuen Technik. Eine Verbreitung von Hörfunk via Internet beispielsweise wäre vor zehn Jahren noch gar nicht möglich gewesen.
1 Einleitung: Definiert das Thema der Arbeit, die behandelten Hörmedien sowie die Zielsetzung und die methodische Herangehensweise.
2 Die Entwicklung der Hörmedien in Deutschland in den letzten zehn Jahren: Beschreibt die technische Entstehung und inhaltliche Entwicklung der vier Hörmedien im betrachteten Zeitraum.
3 Die Nutzung der einzelnen Hörmedien Mitte der 90er Jahre bis heute: Analysiert die Nutzungstrends und Absatzentwicklungen anhand relevanter Langzeitstudien und Marktdaten.
4 Zwischenfazit: Mediennutzung in Deutschland: Zieht einen Vergleich zwischen den Hörmedien und anderen Medienkategorien innerhalb des deutschen Medienmarktes.
5 Gründe für die Renaissance des Hörens: Drei Megatrends: Erklärt den Aufschwung des Hörens durch die Auswirkungen der Digitalisierung, Mobilität und Individualisierung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse der Arbeit und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
Hörmedien, Hören, Hörfunk, Radio, Musiktonträger, Audiofile, MP3, Hörbuch, Podcasting, Individualisierung, Digitalisierung, Mobilität, Mediennutzung, Massenkommunikation.
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die Bedeutung der Hörmedien (Hörfunk, Tonträger/Audiofiles, Hörbücher, Podcasting) auf dem deutschen Medienmarkt zwischen 1996 und 2006.
Im Zentrum stehen die technische Entwicklung, die quantitative Nutzung sowie die inhaltliche Veränderung dieser Medien unter dem Einfluss von Megatrends.
Ziel ist es, die Gründe für die "Renaissance des Hörens" zu begründen und den Begriff in diesem Zusammenhang wissenschaftlich zu untermauern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Sekundäranalyse von Marktstudien (z.B. ARD/ZDF-Massenkommunikation, Media-Analyse) sowie Expertenmeinungen aus dem Mediensektor.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Entwicklung der einzelnen Hörmedien sowie deren Nutzungsweisen, Absatztrends und die Einflussfaktoren der Megatrends.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hörmedien, Digitalisierung, Mobilität, Individualisierung und Mediennutzung charakterisieren.
Formatradio ist durch ein spezifisches, zielgruppengerechtes Programm mit hoher Wiedererkennbarkeit geprägt, das auf Marktforschung basiert.
Paradoxerweise haben sie durch die Bereitstellung eines unbegrenzten, kostenlosen Zugangs zu Musik die Gewöhnung an das individuelle digitale Konsumieren gefördert und somit zum Boom der MP3-Nutzung beigetragen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

