Diplomarbeit, 2007
110 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Themenabgrenzung
2. Die Fallstudienmethode
2.1 Arten von Fallstudien
2.1.1 Allgemeines
2.1.2 Problemfindungsfall
2.1.3 Entscheidungsfall
2.1.4 Informationsfall
2.1.5 Untersuchungsfall
2.1.6 Postkorbfall
2.1.7 Vergleich der Arten
2.2 Der Aufbau von Fallstudien
2.2.1 Aufbau des Fallstudientextes
2.2.2 Phasenmodell nach Kaiser
2.2.2.1 Allgemeines
2.2.2.2 Konfrontation
2.2.2.3 Information
2.2.2.4 Exploration
2.2.2.5 Resolution
2.2.2.6 Disputation
2.2.2.7 Kollation
2.2.2.8 Reflexion
2.2.3 Alternatives Phasenmodell
2.3 Die Ziele von Fallstudien
2.4 Beurteilung der Qualität von Fallstudien
2.5 Probleme und Grenzen von Fallstudien
3. Qualitätsmanagement aktiv lernen
3.1 Allgemeines
3.1.1 Definition
3.1.2 Nutzen und Voraussetzungen des QM
3.1.3 QM durch Fallstudien
3.2 Kundenmanagement
3.2.1 Notwendigkeit der Kundenbindung
3.2.1.1 Der Wert der Kundenbeziehung
3.2.1.2 Der Weg zur Kundenbindung
3.2.1.3 Kundenbindung als Teil der Kundenorientierung
3.2.2 Elemente des Kundenbindungsmanagements
3.2.3 Messung der Kundenzufriedenheit
3.2.3.1 Direkte und indirekte Messung
3.2.3.2 Kundenbindungsindex TRI:M
3.3 Prozessmanagement
3.3.1 Allgemeines
3.3.2 Prozessoptimierung
3.4 Methoden des QM
3.4.1 TQM und EFQM
3.4.1.1 TQM als Grundgedanke
3.4.1.2 EFQM als Ausprägung
3.4.1.3 Kritik am EFQM-Modell
3.4.2 Six Sigma
3.4.2.1 Mathematischer Hintergrund
3.4.2.2 Anforderungen an 6σ-Prozessoptimierung
3.4.2.3 Kritik an 6σ
3.5 Supplier Management und Outsourcing
3.5.1 Allgemeines
3.5.2 Funktionen und Aufgaben
3.5.3 Nutzen und Kritik
4. Fallstudien in der Ausbildung
4.1 Die Fallstudienmethode – von der Idee zum Alltag
4.2 Aktives Lernen
4.2.1 Fallstudien als aktives Lernmedium
4.2.2 Alternative aktive Lernmethoden
4.3 Aktueller Stellenwert
4.3.1 Lernziele für Dipl.-Bankbetriebswirte
4.3.2 Einsatz der Fallstudienmethode
4.3.3 Verbesserungsmöglichkeiten
5. Fallstudien zum Qualitätsmanagement
5.1 Fallstudie Kundenbindung
5.1.1 Die RuhrBank AG – individuelle Kundenbetreuung
5.1.2 Lösungsskizze zur Fallstudie
5.2 Fallstudie Beschwerdemanagement
5.2.1 BAFF AG – Bank für allgemeine Finanzdienstleistungen Friedrichshafen AG
5.2.2 Lösungsskizze zur Fallstudie
5.3 Fallstudie Prozessmanagement
5.3.1 Kreditbank Mittelstadt eG – Kredit in 21 Tagen
5.3.2 Lösungsskizze zur Fallstudie
5.4 Fallstudie QM-Methodik und Stellung im QM
5.4.1 Gerätebau Hahn GmbH – Warum versagt das QM?
5.4.2 Lösungsskizze zur Fallstudie
5.5 Fallstudie Outsourcing
5.5.1 Beratung GmbH
5.5.2 Lösungsskizze zur Fallstudie
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einsatz der Fallstudienmethode in der Ausbildung von diplomierten Bankbetriebswirten, insbesondere im Rahmen des Ausbildungsmoduls Qualitätsmanagement, um Lerneffekte zu maximieren und praktische Anwendungskompetenzen zu fördern.
2.1.2 Problemfindungsfall
Die im Englischen als Case Method oder auch Case Study Method bezeichneten Problemfindungsfälle sind die ursprünglich von der Havard Business School für die wissenschaftliche Ausbildung entwickelten Fallstudien und stellen damit die „klassische“ Form dar.
Sie haben als besonderes Charakteristikum, dass das eigentliche Problem, welches durch die FS gelöst werden soll, nicht explizit in ihnen genannt wird. Hierin ist der Schwerpunkt der Bearbeitung zu sehen. So gehört es zur Aufgabe der Bearbeiter, zunächst die gegebene Situation zu analysieren, das Problem zu identifizieren und entsprechende Fakten zu sammeln. Dabei sind relevante Informationen zunächst aus einer Fülle nicht genau strukturierter Informationen zu filtern, da in der klassischen Fallbeschreibung neben betriebswirtschaftlichen Fakten auch Informationen zur Geschichte der Unternehmung, zu handelnden Personen, zu früheren Problemen und zur politischen und unternehmerischen Umwelt zu finden sein können.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise sowie die Themenabgrenzung.
2. Die Fallstudienmethode: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Arten von Fallstudien, deren Aufbau, didaktische Phasenmodelle, Ziele sowie kritische Probleme und Grenzen der Methode.
3. Qualitätsmanagement aktiv lernen: Hier werden zentrale QM-Bereiche wie Kundenmanagement, Prozessmanagement, Methoden des QM sowie Supplier Management und Outsourcing theoretisch eingeführt und verknüpft.
4. Fallstudien in der Ausbildung: Das Kapitel behandelt den historischen Hintergrund und den Stellenwert von Fallstudien in der aktuellen Ausbildung zum Dipl.-Bankbetriebswirt.
5. Fallstudien zum Qualitätsmanagement: Der Hauptteil enthält praxisnahe Fallstudien aus dem Bereich des Qualitätsmanagements, inklusive Problembeschreibungen und Lösungsskizzen.
6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ausbildung.
Fallstudienmethode, Qualitätsmanagement, Bankbetriebswirt, Kundenbindung, Prozessmanagement, Six Sigma, EFQM, Outsourcing, Ausbildung, Didaktik, Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, Methodenkompetenz, Fallstudie, Betriebswirtschaft
Die Arbeit analysiert die Anwendung und Effektivität der Fallstudienmethode innerhalb der Ausbildung zum Diplom-Bankbetriebswirt, mit einem speziellen Fokus auf das Modul Qualitätsmanagement.
Zu den zentralen Themen zählen die Didaktik von Fallstudien, Strategien des Qualitätsmanagements wie Six Sigma oder EFQM sowie Ansätze zur Kundenbindung und zum Prozessmanagement.
Die Arbeit zielt darauf ab, zu zeigen, wie durch zielgerichtet konzipierte Fallstudien der Lerneffekt maximiert und theoretisches Wissen erfolgreich in die praktische Bankpraxis transferiert werden kann.
Neben einer theoretischen Aufarbeitung der Fallstudiendidaktik werden diverse Fallbeispiele (Problemfindungsfälle, Entscheidungsfälle, etc.) vorgestellt und durch Lösungsskizzen analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einführung in moderne QM-Methoden sowie eine praktische Anwendung, bei der spezifische Fallbeispiele für Banken (z.B. Kundenbindung, Beschwerdemanagement) durchgespielt werden.
Wichtige Begriffe sind Fallstudienmethode, Qualitätsmanagement, Bankbetriebswirt, Prozessmanagement, Kundenbindung und Methodenkompetenz.
Das EFQM-Modell wird als ganzheitlicher Ansatz zur Qualitätssteigerung eingeführt, wobei der Autor insbesondere die Bedeutung der Befähigerkriterien für die Unternehmenssteuerung hervorhebt.
Aufgrund der hohen Durchlaufzeiten und der ineffizienten Schnittstellen zwischen Vertrieb und Kreditabteilung ist eine Straffung notwendig, um die Kundenzufriedenheit zu steigern und Wettbewerbsfähigkeit zu wahren.
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