Bachelorarbeit, 2007
34 Seiten, Note: 2,0
1. Problem- und Aufgabenstellung
2. Einleitung
3. Wissensmanagement
4. Die Wiki-Technologie
4.1. Was ist ein Wiki?
4.2. Historische Entwicklung
4.3. Funktionalität von Wikis
4.3.1. Artikelansicht
4.3.2. Seite bearbeiten
4.3.3. Diskussion
4.3.4. Versionen/Autoren
4.4. Bedeutende Wikis
5. Wikis als innerbetriebliches Wissensmanagementtool
5.1. Wiki als asynchrone Diskussionssoftware
5.2. Wiki als gemeinschaftliches Autorensystem
5.3. Wiki als Wissensdatenbank
5.4. Wiki als Kommunikationsplattform für Teams
5.5. Wiki als Projektmanagementtool
5.6. Wiki als Intranet
5.7. Vorbereiten und Dokumentieren von Sitzungen
6. Realitätscheck
6.1. Qualitative Befragung
6.1.1. Methode
6.1.2. Untersuchungsdesign
6.1.3. Gesprächsleitfaden
6.2. Ergebnisse
6.2.1. Kernaussagen des Leiters der IT-Abteilung
6.2.2. Kernaussagen der Kundenberaterin
6.2.3. Kernaussagen des CAD-Technikers
6.2.4. Kernaussagen des Software-Entwicklers
6.2.5. Kernaussagen des Projektmanagers
7. Analyse und Auswertung
7.1. Auswertung der qualitativen Interviews
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich Wiki-Systeme für den innerbetrieblichen Einsatz als zentraler Informationsdienst eignen und welche betrieblichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung gegeben sein müssen.
4.3.4. Versionen/Autoren
Auf Grund des offenen Zugangs für alle besteht in Wikis eine gewisse Gefahr des Vandalismus. Die Versionskontrolle, wie sie in Abb. 6 zu sehen ist, ist ein probates Gegenmittel. Jede Editier-Aktion wird in einer Historie mit Datum, Uhrzeit, Username und IP Adresse festgehalten und ist jederzeit für jeden einsehbar. Zwei beliebige Versionen ein und desselben Artikels können mit Hilfe der Diff-Funktion verglichen werden. Dies erleichtert die Arbeit wesentlich und ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeit konsistente Versionen wieder herzustellen und somit bösartigen Absichten auf effiziente Weise zu begegnen.
1. Problem- und Aufgabenstellung: Die Arbeit definiert die zentrale Forschungsfrage, ob Wiki-Systeme als zentrale Informationsdienste in Unternehmen taugen und welche Rahmenbedingungen dies erfordert.
2. Einleitung: Es wird der Kontext des Übergangs zur Wissensgesellschaft dargelegt und das methodische Vorgehen mittels Literaturrecherche und Experteninterviews umrissen.
3. Wissensmanagement: Dieses Kapitel erläutert Wissensmanagement als systematisches Konzept zur Förderung von Innovation und Effizienz unter Einbeziehung von implizitem und explizitem Wissen.
4. Die Wiki-Technologie: Hier werden die historischen Ursprünge und die grundlegenden Funktionalitäten von Wikis als kollaborative Hypertext-Systeme detailliert beschrieben.
5. Wikis als innerbetriebliches Wissensmanagementtool: Die verschiedenen Rollen von Wikis im Unternehmen – von der Diskussionssoftware bis zum Intranet – werden analysiert.
6. Realitätscheck: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Vertretern unterschiedlicher Branchen zu deren Erfahrungen mit Wiki-Systemen.
7. Analyse und Auswertung: Die erhobenen Daten werden synthetisiert und Bedingungen für eine ideale Wiki-Umgebung abgeleitet.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung von Unternehmenskultur für den Erfolg von Wiki-Technologien als zukunftsorientierte Lösung.
Wissensmanagement, Wiki, Wissensgesellschaft, Innerbetrieblicher Einsatz, Kollaboration, Hypertext, Organisationskultur, Unternehmenskommunikation, Wissensdatenbank, Qualitative Befragung, Informationsgesellschaft, Dokumentation, Projektdokumentation, Wissensarbeit, Technologie-Einsatz
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Wiki-Systemen als technologische Unterstützung für das Wissensmanagement innerhalb von Unternehmen.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf dem Wissensmanagement in der Wissensgesellschaft, der Funktionsweise von Wikis und deren Anwendung im innerbetrieblichen Alltag.
Das Ziel ist es, zu klären, unter welchen betrieblichen Voraussetzungen Wikis das optimale Werkzeug für den Wissensaustausch darstellen und wo ihre Grenzen liegen.
Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturrecherche und der qualitativen Methode der Experteninterviews mit Vertretern verschiedener österreichischer Firmen.
Der Hauptteil analysiert die technologische Basis von Wikis, deren Nutzen als Diskussions- und Autorensystem sowie die praktischen Erfahrungen der befragten Experten.
Zu den zentralen Begriffen zählen Wissensmanagement, Wiki, Kollaboration, Organisationskultur, Wissensdatenbank und Informationsgesellschaft.
Laut der Studie sind Wikis ungeeignet, wenn Dokumente rechtlich unveränderbar sein müssen, komplexe proprietäre Dateiformate vorliegen oder eine streng hierarchische Unternehmenskultur den freien Wissensaustausch verhindert.
Die Studie zeigt, dass eine flache Hierarchie, gegenseitiges Vertrauen und eine offene Fehlerkultur wesentliche Voraussetzungen sind, damit Wikis in einem Unternehmen als "Selbstläufer" funktionieren können.
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