Bachelorarbeit, 2007
76 Seiten, Note: 80%
1. EINLEITUNG
1.1 SITUATIONSBESCHREIBUNG
1.2 ZIEL DER ARBEIT
2. FINANCIAL PLANNING ALS BETREUUNGSSTRATEGIE IM PRIVATE BANKING
2.1 DEFINITION PRIVATE BANKING
2.2 DEFINITION FINANCIAL PLANNING
2.3 DEFINITION DER ZIELGRUPPE
2.4 ABGRENZUNG ZU ANDEREN BERATUNGSLEISTUNGEN UND GESCHÄFTSFELDERN
2.5 ATTRAKTIVITÄT VON FINANCIAL PLANNING
2.5.1 ZIELE AUS SICHT DES KUNDEN
2.5.2 ZIELE AUS SICHT DER BANK
2.6 FINANCIAL PLANNING –KOMPONENTE EINES GANZHEITLICHEN GESCHÄFTSSYSTEMS
2.6.1 PLANUNGSGRUNDSÄTZE UND PLANUNGSINSTRUMENTE
2.6.2 BERATUNGSPROZESS
2.6.2.1 Informationsphase
2.6.2.2 Analysephase
2.6.2.3 Strategiegespräch
2.6.2.4 Umsetzung
3. ANALYSE VON ERFOLGSFAKTOREN UND MARKTWIDERSTÄNDEN IM FINANCIAL PLANNING DES PRIVATE BANKING
3.1 STATUS QUO IM VERTRIEB DER DIENSTLEISTUNG FINANCIAL PLANNING
3.2 ERFOLGSHEMMNISSE DURCH VERÄNDERTE ANFORDERUNGEN AN KUNDE UND FINANCIAL PLANNER
3.2.1 ERWARTUNGEN VON KUNDE UND BANK
3.2.2 KOSTEN- UND ERTRAGSSITUATION
3.2.3 VERTRAUEN UND OFFENLEGUNG
3.2.4 EINSICHT NACH BEDARF UND ZEITLICHEN AUFWAND
3.2.5 REGELMÄßIGE AKTUALISIERUNG
3.2.6 GLOBALISIERUNG UND KOMPLEXITÄT
3.3 MARKTPOTENTIAL
3.4 TRENDS
4. OPTIMIERUNGSVORSCHLÄGE ZUR MARKTIMPLEMENTIERUNG DES FINANCIAL PLANNING
4.1 STRATEGISCHE ERFOLGSFAKTOREN AUSBAUEN
4.1.1 STRUKTURIERTE BERATUNGSPHILOSOPHIE
4.1.2 KUNDENORIENTIERUNG UND KUNDENFOKUSSIERUNG
4.1.3 MARKETING
4.2 INTERNE LEISTUNGEN ÜBERPRÜFEN
4.2.1 ANGEBOTSPALETTE
4.2.2 HUMAN RESOURCES MANAGEMENT
4.2.3 AUSRICHTUNG DER UNTERNEHMENSPROZESSE UND VERTRIEBSSTRUKTUREN
4.2.4 TECHNISCHE ANPASSUNG
4.2.5 ORGANISATORISCHE IMPLEMENTIERUNG
4.2.6 PREISPOLITIK
4.2.7 INTERNE KOMMUNIKATION
5. FAZIT
Die Arbeit untersucht, ob das Angebot von Financial Planning-Dienstleistungen zu einer besseren Kundenbetreuung im Private Banking führt und welche Auswirkungen dies auf die Kundenbindung und Ertragsgenerierung der Bank hat. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob ein stärkerer Fokus auf Kundenbedürfnisse durch ganzheitliche Finanzplanung das Vertrauen zum Institut stärkt und somit die geschäftliche Zusammenarbeit nachhaltig verbessert.
2.2 Definition Financial Planning
Financial Planning ist kein Produkt, sondern eine neutrale Beratungsleistung für vermögende Kunden, in der die private Finanz- und Vermögenssituation durch einen Finanzplaner festgestellt, analysiert, geplant und optimiert wird. Der deutsche Begriff „Finanzplanung“ lässt sich in gleicher Weise definieren und wird daher im Folgenden als Synonym verwendet. Oft wird dies als eine ganzheitliche, an Lebensphasen orientierte und individuelle Beratung bezeichnet. Diese Definition, die sinngemäß in vielen Fachbüchern zu finden ist, unterscheidet Financial Planning allerdings nicht von der Anlageberatung, Vermögensverwaltung oder der Steuerberatung. Der wesentliche Unterschied zu einer „normalen“ Beratung im Private Banking ist der strategische Charakter und die ganzheitliche Betrachtung. Wobei letzteres bedeutet, dass der Financial Planner bei der Analyse und Maßnahmenempfehlung Wechselwirkungen berücksichtigt.
Beispiel: Bevor eine Maßnahme, wie der Kauf einer Immobilie (finanziert durch Eigen- oder Fremdkapital) zur Optimierung des Vermögens vorgeschlagen wird, prüft der Finanzplaner neben der sich ergebenden Liquiditätssituation die steuerliche Seite, die veränderte Vermögensstruktur und auch die Auswirkungen im Risikofall (Berufsunfähigkeit / Tod).
1. EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Bedeutung der privaten Finanzplanung in Deutschland und Formulierung des Ziels dieser Bachelor-Thesis.
2. FINANCIAL PLANNING ALS BETREUUNGSSTRATEGIE IM PRIVATE BANKING: Erläuterung der Grundlagen des Financial Planning sowie des Beratungsprozesses und der Abgrenzung zu anderen Dienstleistungen.
3. ANALYSE VON ERFOLGSFAKTOREN UND MARKTWIDERSTÄNDEN IM FINANCIAL PLANNING DES PRIVATE BANKING: Untersuchung des aktuellen Status Quo am Markt sowie Identifikation von Hindernissen durch veränderte Kunden- und Berateranforderungen.
4. OPTIMIERUNGSVORSCHLÄGE ZUR MARKTIMPLEMENTIERUNG DES FINANCIAL PLANNING: Entwicklung von Strategien zur verbesserten Implementierung, unter anderem durch Marketing, HR-Management und technische Anpassungen.
5. FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Erfolgsaussichten des Financial Planning als Instrument der Kundenbindung und Zukunftsfähigkeit.
Financial Planning, Private Banking, Kundenbindung, Vermögensplanung, Finanzplaner, Beratungsprozess, Cross Selling, Honorarberatung, Marktimplementierung, Vermögensverwaltung, Strategische Beratung, Kundenorientierung, Finanzdienstleistungen, Kundensegmentierung, Anlageberatung
Die Arbeit analysiert den Vertrieb von Financial Planning-Dienstleistungen innerhalb des Private Bankings einer Bank und untersucht, wie dieses Angebot die Kundenbetreuung verbessern kann.
Zentrale Themen sind die Definition und der Prozess des Financial Planning, die Analyse von Marktwiderständen sowie die Entwicklung von Optimierungsvorschlägen für die Marktimplementierung.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob durch Financial Planning eine bessere Betreuung der Private-Banking-Kunden erreicht wird, und welche Auswirkungen diese Fokussierung auf die Kundenbindung und die Ertragssituation der Bank hat.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien (z.B. Delphi-Studien), um theoretische Grundlagen mit praktischen Anwendungsbeispielen und Optimierungsstrategien zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verankerung des Financial Planning als Betreuungsstrategie, die Analyse von Erfolgsfaktoren und Hindernissen (z.B. Kosten, Vertrauen) sowie die Ableitung von konkreten Verbesserungsvorschlägen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Financial Planning, Private Banking, Kundenbindung, Vermögensplanung, Cross Selling und Honorarberatung charakterisiert.
Das Vertrauen ist essenziell, da Kunden für den Financial Planning-Prozess private Informationen offenlegen müssen. Die Studie betont, dass dies durch Kontinuität im Beraterstamm und hohe Beratungsqualität aufgebaut werden muss.
Es besteht ein Spannungsfeld: Einerseits dient das Cross Selling der Ertragssicherung für die Bank, andererseits darf der Kunde nicht das Gefühl haben, dass die Analyse nur als Vorwand für Produktverkäufe dient.
Anstatt eines hochkomplexen, 120-seitigen Finanzplans schlägt die Autorin vor, den Plan in überschaubare Themenmodule zu unterteilen, um den Kunden nicht zu überfordern und die Hemmschwelle für die Inanspruchnahme zu senken.
Das Lebensphasenmodell verdeutlicht, dass sich die Lebensumstände des Kunden ständig ändern (Heirat, Unternehmensnachfolge, etc.), weshalb eine regelmäßige Aktualisierung des Plans für eine nachhaltige Beratung unerlässlich ist.
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