Diplomarbeit, 2006
53 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Darstellung der Ausgangssituation und Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2 QUALITÄTSMANAGEMENT
2.1 Begrifflichkeiten und Grundlagen im Bereich Qualität
2.1.1 Definition von Qualität
2.1.2 Definition von Qualitätsmanagement
2.1.3 Entwicklungsstufen des Qualitätsmanagements
2.2 Aufbau und Dokumentation des QM-Systems
2.2.1 QM-Handbuch
2.2.2 Prozessorientierter Ansatz
2.2.3 Beschreibung der Führungsprozesse
2.2.4 Beschreibung der Kernprozesse
2.2.5 Die Unterstützungsprozesse
2.2.6 PDCA Zyklus
3 UMSETZUNG DES QM-SYSTEMS IN EINER PFLEGEEINRICHTUNG
3.1 Strukturierte Aufnahme der Führungsprozesse in das QM-Handbuch
3.1.1 Pflegeleitbild
3.1.2 Verantwortung der obersten Leitung
3.1.3 Politik und Strategie
3.1.4 Ressourcen
3.1.5 Interne Kommunikation
3.1.6 Kundenbefragung /Kundenbeschwerden
3.1.7 Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen
3.2 Strukturierte Aufnahme der Unterstützungsprozesse in das QM Handbuch
3.2.1 Routinen
3.2.2 Lieferantenbewertung
3.2.3 Eigentum des Patienten
3.2.4 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
3.3 Strukturierte Aufnahme der Kernprozesse in das QM-Handbuch
3.4 Aufbau der Anhänge des QM-Handbuches
3.4.1 Mitgeltende Dokumente
3.4.2 Gesetzesanhang
3.5 Überwachung und Messung des QM-Systems
3.5.1 Managementbewertung / Management Review
3.5.2 Durchführung von Audits
3.6 Ablauf des Zertifizierungsaudits
4 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagementsystems (QM) für Pflegeeinrichtungen, um im wachsenden Wettbewerb und bei steigenden Anforderungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bestehen zu können. Ziel ist es, den Aufbau eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 als strukturelle Hilfestellung für Pflegebetriebe darzustellen und die Vorteile einer Zertifizierung für die langfristige Unternehmenssicherung aufzuzeigen.
2.2.6 PDCA Zyklus
Als eine der wichtigsten Prozesse im gesamten System gilt die ständige Überwachung der Zufriedenheit der Kunden. Dieses muss ständig überprüft und bewertet werden. In diesem Zusammenhang wird vom PDCA Zyklus (engl. Plan / Do / Check / Act) gesprochen. Dieser gehört heute zum Denkschema jeglicher Verbesserungsaktivitäten. Er verkörpert einen systematischen Ansatz zur Problemlösung. Er ist sowohl auf der Makro- wie auf der Mikroebene anwendbar. Die vier Schritte sind dabei als nie endender Prozess ohne Anfang und Ende zu verstehen.
Auf Deutsch bedeutet dies als erstes die Planung. Somit ist es eine Analyse der Ist-Situation auf der Grundlage zu ermittelnder problemspezifischer Daten. Danach folgt die Durchführung und somit die Strategie der geplanten Verbesserungen durch Bekanntmachen an die entsprechenden Mitarbeiter. Auch der Weg wie und womit die Verbesserungen durchgeführt werden sollen ist hier festzulegen. Dann die Kontrolle durch das Erfassen der Ist-Daten Situation, die für die Prüfung Grundlage sind. Anhand dieser Daten kann dann festgestellt werden, ob die Zielsetzung der Planungsphase erreicht wurde. Und in der Aktionsphase wird im Falle einer Übereinstimmung von Soll und Ist das Ergebnis standardisiert und eingeführt.
Wenn die Verbesserungen abweichen, dann muss entschieden werden, dass die Phase Planung und Durchführung erneut durchlaufen werden müssen bis Übereinstimmung mit dem Soll besteht. Dieser PDCA Zyklus wird auch Deming-Kreis genannt, weil er schon seit 1939 von Walter Edwards Deming (1900*-1993) eingeführt wurde.
1 EINLEITUNG: Das Kapitel beschreibt den steigenden Wettbewerbsdruck und die gesetzlichen Anforderungen in der Altenpflege, die eine Einführung von Qualitätsmanagementsystemen unumgänglich machen.
2 QUALITÄTSMANAGEMENT: Hier werden die theoretischen Grundlagen, Begrifflichkeiten und das Konzept des Prozessmanagements sowie die internationale Norm DIN EN ISO 9001:2000 erläutert.
3 UMSETZUNG DES QM-SYSTEMS IN EINER PFLEGEEINRICHTUNG: Dieses Kapitel erläutert den praktischen Implementierungsprozess eines QM-Handbuchs, unterteilt in Führungsprozesse, Kern- und Unterstützungsprozesse sowie die notwendige Überwachung mittels Audits.
4 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT: Das Fazit fasst die Bedeutung des Qualitätsmanagements als notwendiges Führungsinstrument für Pflegeeinrichtungen zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Herausforderungen.
Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001, Altenpflege, Pflegedienst, QM-Handbuch, Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Zertifizierung, Audit, MDK-Prüfung, Kundenorientierung, Führungsprozess, Kernprozess, Unterstützungsprozess, Qualitätssicherung.
Die Arbeit behandelt die systematische Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2000 in Pflegeeinrichtungen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Qualität, der Aufbau eines QM-Handbuchs, die Strukturierung betrieblicher Prozesse sowie die Vorbereitung auf externe Zertifizierungen.
Ziel ist es, Pflegeeinrichtungen einen Leitfaden an die Hand zu geben, um durch ein strukturiertes QM-System den Anforderungen von Prüfbehörden gerecht zu werden und die Prozessqualität nachhaltig zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der praxisorientierten Darstellung des Implementierungsprozesses von Managementsystemen in Pflegebetrieben.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Qualitätsmanagements und die detaillierte Beschreibung der praktischen Umsetzungsschritte in einer Pflegeeinrichtung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Kundenorientierung und Zertifizierungsreife geprägt.
Durch verschärfte MDK-Richtlinien und einen wachsenden Wettbewerb ist ein Nachweis über ein funktionierendes internes Managementsystem zur Existenzsicherung und zur Vertrauensbildung notwendig geworden.
Die Managementbewertung dient als jährliches Instrument, um die Wirksamkeit aller QM-Prozesse zu prüfen und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess sicherzustellen.
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