Diplomarbeit, 2001
141 Seiten, Note: 1
A. EINLEITUNG
B. INNOVATIONSMANAGEMENT
I. ANALYSE DES INNOVATIONSPHÄNOMENS
1. PROBLEMATISIERUNG
2. BEGRIFFLICHE KLÄRUNG
3. INNOVATIONSARTEN
3.1 Spezifikum Sozialinnovationen
3.2 Abgrenzung zum Kai-zen, TQM und KVP
3.3 Merkmalsorientierte Betrachtungsweise
3.3.1. Neuigkeitsgrad
3.3.2. Unsicherheit und Risiko
3.3.3. Komplexität
3.3.4. Konfliktgehalt
3.4 Sonstige Klassifizierungsversuche
II. DISKUSSION ZENTRALER KONSTRUKTE
1. INNOVATIONSBEDARF
1.1 Dimensionen
1.1.1. Systemspezifischer Innovationsbedarf
1.1.2. Innovationsartenspezifischer Innovationsbedarf
1.1.3. Zeitlicher Innovationsbedarf
1.2 Entstehungsgründe
2. INNOVATIONSFÄHIGKEIT
2.1 Begriff
2.2 Einflußfaktoren
2.2.1. Organisationsbezogene Einflußfaktoren:
2.2.2. Kommunikations- und Informationsbezogene Faktoren:
2.2.3. Mitarbeiterbezogene Einflußfaktoren:
2.2.4. Unternehmenspolitische Einflußfaktoren:
(a) Exkurs: Unternehmensleitbilder in Deutschland – eine Situationsanalyse:
(b) Management by Objectives (MbO)
(c) Unternehmensphilosophie und –kultur:
2.2.5. Situative Einflußfaktoren
(a) technology push versus demand pull Hypothese
(b) Wirtschaftliche Situation der Unternehmen
(c) Marktstruktur und Wettbewerbssituation
(d) Unternehmensgröße
III. INNOVATIONSPROZEß UND METHODEN
1. PROZESSDARSTELLUNG
1.1 Ideengenerierung in den Suchfeldern
1.2 Entscheidungs-/Bewertungsprozeß am Beispiel der Lead – User – Methodik:
1.3 Realisierung - Fallbeispiel
1.3.1. Beispiel1: Rohrleitungsinstallationen
1.3.2. Beispiel 2: Behandlungsstühle für Zahnärzte
1.3.3. Beispiel 3: Infusionsgeräte
IV. INNOVATIONSVERHALTEN
1. EINLEITUNG
2. KREATIVITÄT, INTUITION UND PERSÖNLICHKEIT
2.1 Allgemeiner Teil
2.2 Was ist eigentlich Kreativität?
2.3 Entdecken oder Erfinden: Wie läßt sich Verstehen verstehen ?
2.4 Erkenntnistheoretische Irrtümer und Fallen
2.4.1. Irrtum Nummer 1:“Verwechslung von Speisekarte und Essen“:
2.4.2. Irrtum Nummer 2: die Idee von einer, unteilbaren Wirklichkeit und Wahrheit
2.4.3. Irrtum 3: Das Alles - oder Nichts - Prinzip
2.4.4. Irrtum 4: Die Idee der persönlichen Identität
2.4.5. Irrtum 5: Die Idee der Steuerung
2.4.6. Irrtum 6: Die Idee der Hierachie
2.4.7. Irrtum 7: Die Idee der Berechenbarkeit der Welt
2.4.8. Irrtum 8: Die Idee, man wüßte, was gut und schlecht ist
2.4.9. Irrtum 9: Die Verwechslung von aktiver und passiver Negation:
2.4.10. Irrtum 10: Die Idee der Ohnmacht und der Allmacht
V. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
1. ALLGEMEIN
2. INNOVATIONSMANAGEMENT IST CHANGE MANAGEMENT – EINE „ABRUNDUNG“
3. BEDEUTUNG DER AKTUELLEN BERICHTERSTATTUNG ZUM THEMENKREIS
4. EUROPA – EINE NEUE INNOVATIONSKULTUR?
5. ZUKUNFTSFÄHIGE SOZIALARCHITEKTUREN UND DIE ROLLE VON PROZEßBEGLEITERN
C. SYSTEMTHEORIE
I. SELBSTORGANISATION
1. ZUR THEORIE AUTOPOIETISCHER SYSTEME
1.1 Zentraler Begriffe
2. KOMPETENZENTWICKLUNG
2.1 Vom Können zum Wollen
2.2 Change – und Innovationskompetenz
2.3 Training zur Verbesserung des Selbstkonzeptmanagements
3. WERTEWANDEL
D. PRAXISTEIL
I. ALLGEMEINE EINFÜHRUNG
II. AUSGANGSLAGE UND GRUNDLAGEN
III. ERGEBNISSE:
1. MEINUNG DER MITARBEITER
2. DIE VISIONÄRE FÜHRUNG HAT EINE ANDERE PERSPEKTIVE
3. INNOVATIONEN – EIN WIDERSPRUCH IN SICH
E. RESÜMEE
I. ZUSAMMENFASSUNG
II. KRITISCHE WÜRDIGUNG
III. KREATIVER AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Innovation innerhalb von Organisationen, wobei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen dem Innovationsmanagement, systemtheoretischen Ansätzen der Selbstorganisation und der betrieblichen Praxis beleuchtet werden. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Hürden und Erfolgsfaktoren bei Innovationsprozessen zu schaffen, um daraus fundierte Grundlagen für die Entwicklung praxisorientierter Seminarkonzepte und Veränderungsprozesse abzuleiten.
1 PROBLEMATISIERUNG
Die Notwendigkeit und Bedeutung von Innovationen stelle ich außer Frage, wodurch die Problematik, ob diese nun als eine „reine“ Modeerscheinung beurteilt werden sollen oder nicht, umgangen wird. Genügende Beispiele beweisen, inwieweit (erfolgreich) durchgeführtes Innovationsmanagement einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Existenzgrundes leisten kann.
Im Zeitalter der „Dritten Industriellen Revolution“ ist die Wahrscheinlichkeit, in die Globalisierungsfalle zu tappen, besonders groß. Diese Situation erfordert Lernbereitschaft. Es erreicht sogar volkswirtschaftliche Dimensionen, wenn es z.B. darum geht, wie man durch innovatives Agieren am Markt und in der Unternehmung der Arbeitsplatzerhaltung dienen kann und negativen Begleiterscheinungen einer „MacJob“-Flut entgegenwirken kann.
Theorie wie auch Praxis zerbrechen sich aber weniger den Kopf darüber, „ob sie Innovationen tätigen sollen, als vielmehr wie diese als bestandserhaltende und entwicklungsfördernde Mittel eingesetzt werden können“.
Mangelnder Output an Innovationen ist sicherlich nicht ohne die politischen Rahmenbedingungen zu beurteilen oder kann schlichtweg auf Konjunkturturbulenzen abgeschoben werden.
I. ANALYSE DES INNOVATIONSPHÄNOMENS: Untersuchung der Notwendigkeit von Innovationen sowie Abgrenzung zentraler Begriffe und Klassifizierung verschiedener Innovationsarten im betrieblichen Kontext.
II. DISKUSSION ZENTRALER KONSTRUKTE: Detaillierte Betrachtung des Innovationsbedarfs und der Innovationsfähigkeit unter Berücksichtigung organisationaler, kommunikativer und unternehmenspolitischer Einflußfaktoren.
III. INNOVATIONSPROZEß UND METHODEN: Prozessorientierte Darstellung von Innovationsabläufen mit Fokus auf Methoden wie die Lead-User-Methodik anhand konkreter Fallbeispiele.
IV. INNOVATIONSVERHALTEN: Analyse psychologischer Determinanten, insbesondere der Rolle von Kreativität, Intuition und Persönlichkeit, sowie kritische Auseinandersetzung mit erkenntnistheoretischen Irrtümern.
V. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Synthese der Ergebnisse mit einem besonderen Fokus auf Change Management, die Rolle von Prozeßbegleitern und die zukünftige europäische Innovationskultur.
Innovation, Innovationsmanagement, Selbstorganisation, Systemtheorie, Innovationsfähigkeit, Innovationsprozess, Kreativität, Intuition, Change Management, Unternehmensführung, Lernende Organisation, Personalentwicklung, Innovationskultur, Prozessbegleitung.
Die Arbeit behandelt die vielschichtigen und oft widersprüchlichen Aspekte von Innovationen in Organisationen, verknüpft mit systemtheoretischen Konzepten der Selbstorganisation.
Die zentralen Felder sind Innovationsmanagement, die Rolle des Individuums (Kreativität/Intuition), Systemtheorie sowie die praktische Umsetzung von Innovationsstrategien in Unternehmen.
Das Ziel ist es, das Phänomen Innovation systemtheoretisch zu durchdringen, um daraus praxistaugliche Ansätze zur Förderung der Innovationsfähigkeit zu entwickeln.
Es wird ein systemtheoretischer Ansatz verfolgt, der durch Literaturanalyse und empirische Erhebungen (Umfragen/Interviews) unterstrichen wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Innovationsphänomens, die Diskussion von Konstrukten wie Innovationsbedarf und -fähigkeit sowie die methodische Darstellung von Innovationsprozessen.
Wichtige Begriffe sind Innovationsmanagement, Selbstorganisation, Systemtheorie, Innovationskultur und Change Management.
Der Autor argumentiert, dass eine innovationswillige Organisation eine Kultur des "Fehler-Machens" benötigt, da Innovationen aufgrund ihrer Natur mit Unsicherheit und Scheitern verbunden sind.
Der Autor nutzt diese Unterscheidung, um zu verdeutlichen, dass Beobachter ihre Wirklichkeit durch eigene Bewertungsmechanismen konstruieren, was bei der Implementierung von Innovationsmaßnahmen oft zu Missverständnissen führt.
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