Diplomarbeit, 2007
99 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit der Studienfinanzierung in Deutschland und analysiert die Herausforderungen, die sie für deutsche Finanzdienstleister darstellt. Im Fokus stehen die verschiedenen Modelle und Rahmenbedingungen der Studienfinanzierung sowie die Problemfelder und Entwicklungspotentiale des Marktes.
Das erste Kapitel behandelt die Relevanz der Studienfinanzierung in Deutschland und stellt die Problemstellung der Arbeit sowie die Vorgehensweise und den Aufbau dar. Im zweiten Kapitel werden die Modelle und Rahmenbedingungen der Studienfinanzierung erläutert, wobei die theoretischen Grundmuster und die spezifische Situation in Deutschland im Vordergrund stehen. Das Kapitel beleuchtet außerdem das Marktvolumen und -potential sowie die Zielsetzungen der Anbieter im Rahmen der Studienfinanzierung. Kapitel 3 präsentiert und bewertet die Studienfinanzierungsangebote in Deutschland, sowohl staatliche Angebote der KfW als auch Angebote im dreisäuligen Bankensystem und über Bildungsfonds. Kapitel 4 analysiert die Problemfelder der Studienfinanzierung, insbesondere die Informationsasymmetrien und die damit verbundenen Risiken. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert. Im fünften Kapitel werden die Entwicklungspotentiale der Studienfinanzierung beleuchtet, wobei die Risikominimierung durch Auswahlverfahren und die Entstehung von Bildungsfonds im Vordergrund stehen.
Studienfinanzierung, Deutschland, Finanzdienstleister, Modelle und Rahmenbedingungen, Marktvolumen, Marktpotential, Informationsasymmetrie, Risiko, Entwicklungspotential, Bildungsfonds, Auswahlverfahren.
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2005 wurde die Einführung von Studiengebühren ermöglicht, was zur Entwicklung eines breiten Marktes für Finanzierungsangebote führte.
Es wird zwischen Modellen mit einkommensunabhängiger Rückzahlung, einkommensabhängiger Rückzahlung und hybriden Modellen unterschieden.
Zu den wichtigsten Angeboten zählen der Bildungskredit und der Studienkredit der KfW sowie die staatlichen Studienbeitragsdarlehen der Bundesländer.
Bildungsfonds sind alternative Finanzierungsmodelle (z.B. CareerConcept AG), bei denen die Rückzahlung oft prozentual vom späteren Einkommen abhängt.
Hauptprobleme sind Informationsasymmetrien, wie "Adverse Selection" und "Moral Hazard", sowie die Schwierigkeit, herkömmliche Kreditsicherheiten von Studierenden zu erhalten.
Statistiken zeigen, dass in Bundesländern mit Studiengebühren die Zahl der Erstsemester teilweise signifikant stärker zurückging als im bundesweiten Durchschnitt.
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