Magisterarbeit, 2006
111 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert die kulturellen Faktoren und Muster der Fremdwahrnehmung in zwei ausgewählten Werken der Reiseliteratur, „Travels through France and Italy“ von Tobias Smollett und „A Sentimental Journey through France and Italy“ von Laurence Sterne. Sie untersucht die unterschiedlichen Perspektiven auf das Fremde und die jeweilige Kultur der Autoren, indem sie die Reiseberichte als individuelle Begegnungen mit dem Fremden betrachtet.
Das erste Kapitel stellt die beiden Werke im Kontext der britischen Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts vor und erläutert ihre unterschiedlichen Ansätze und Ziele. Kapitel 2 beleuchtet die historische Bedeutung des Reisens, die Entwicklung der Gattung des Reiseberichts und die Rolle der Reiseliteratur als Quelle für die Mentalitätsgeschichte. In den Kapiteln 3.1 und 3.2 werden die Werke von Smollett und Sterne jeweils analysiert, wobei die Autoren, die Inhalte, die narrativen Strukturen und die jeweiligen Perspektiven auf das Fremde im Detail betrachtet werden.
Britische Reiseliteratur, Tobias Smollett, Laurence Sterne, Fremdwahrnehmung, Xenophobie, Xenophilie, Kulturvergleich, Gattungstheorie, Reisebericht, 18. Jahrhundert, Frankreich, Italien, Subjektivität, literarische Verfremdung.
Verglichen werden Tobias Smolletts „Travels through France and Italy“ (1766) und Laurence Sternes „A Sentimental Journey through France and Italy“ (1768).
Smollett gilt als misanthropischer Beobachter, während Sterne den Typus des „sentimentalen Reisenden“ prägte, der auf Empfindsamkeit setzt.
Es beschreibt die ambivalente britische Sichtweise auf Frankreich im 18. Jahrhundert zwischen Bewunderung und politischer Feindschaft.
Beide Werke vermischen Fakten mit Fiktion; Sterne nutzt etwa die Figur des Mr. Yorick, und bei Smollett wird die Authentizität der Briefe diskutiert.
Die Arbeit analysiert Muster der Fremdwahrnehmung, insbesondere das Spannungsfeld zwischen Xenophobie und Xenophilie.
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