Diplomarbeit, 2005
95 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Motivation (warum Balanced Scorecard)
1.2 Problemstellung und –abgrenzung
1.3 Ziel der Arbeit und Vorgehen
2 Die BSC
2.1 Der Gegenstand der BSC
2.2 Die Elemente der BSC
2.2.1 Vision
2.2.2 Mission
2.2.3 Strategien
2.2.4 Die Perspektiven einer BSC
2.2.5 Ziele
2.2.6 Kennzahlen
2.2.7 Vorgaben
2.2.8 Maßnahmen
2.3 Vor- und Nachteile der BSC
3 Problemanalyse
3.1 Kurzporträt der TFL
3.2 Aktuelle Lage
4 Praktische Erarbeitung der BSC
4.1 Die Vision und Strategie von TFL
4.2 Auswahl der Perspektiven und setzen von strategischen Zielen
4.3 Überprüfung der Zielzusammenhänge
4.4 Bestimmung der Messgrößen, Zielwerte und Maßnahmen
4.4.1 Finanzperspektive
4.4.2 Kundenperspektive
4.4.3 Prozessperspektive
4.4.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
5 Die Umsetzung der BSC
5.1 Herunterbrechen und Abstimmen der unternehmensweiten BSC
5.2 Integration der BSC in das Planungssystem
5.3 Integration der BSC in das Berichtswesen
5.4 Führung der MA mit der BSC
6 Fazit
Diese Diplomarbeit hat zum Ziel, die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard (BSC) vorzustellen und ein praktisches BSC-Konzept für die TFL Ledertechnik GmbH zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie dieses Instrument zur Strukturierung der Unternehmensstrategie und deren operativen Umsetzung in einem sich wandelnden Marktumfeld effektiv eingesetzt werden kann.
2.2.1 Vision
Jedes Unternehmen braucht Visionen um sich zu verändern und Fortschritt zu machen. „Eine Vision ist ein erstrebenswertes, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht realisierbares utopisches Ergebnis“. Eine Vision zeigt was ein Unternehmen erreichen will und ist auf das eigene Unternehmen ausgerichtet. Sie wird in der Literatur auch als Leitziel bezeichnet. Visionen dienen dem Unternehmen als ein Antrieb zum Handeln und geben dabei eine Richtung vor. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Vision nicht realitätsfremd ist, da ansonsten die Erfüllung der Vision problematisch sein wird. Die Aufgabe einer Vision ist es den Mitarbeitern die langfristigen Ziele des Unternehmens verständlich zu machen.
Bei der Erstellung einer Vision sollte man das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ beachten. Denn je kürzer und einfacher sie ist, desto leichter ist es, sich diese zu merken und desto problemloser lässt sie sich zu Zielen und Strategien transformieren. Bei der Formulierung sollte man auch beachten, dass sie Begeisterung und Identifikation wecken soll. Dafür muss man darauf achten, dass man sich nicht auf reine finanzielle Ziele beschränkt, sondern auch weiche Faktoren, z.B. Kunden, Mitarbeiter, integriert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Anwendung der BSC als Managementinstrument in einem dynamischen Marktumfeld und steckt den Rahmen sowie die Ziele der Arbeit ab.
2 Die BSC: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Konzepts, seine zentralen Elemente (wie Vision, Strategien, Perspektiven) sowie die wesentlichen Vor- und Nachteile ausführlich erörtert.
3 Problemanalyse: Dieser Abschnitt analysiert das Unternehmen TFL, dessen aktuelle operative Planungsprozesse und die dabei identifizierten Schwachstellen, die eine Einführung der BSC notwendig machen.
4 Praktische Erarbeitung der BSC: Der Autor erarbeitet hier den konkreten BSC-Vorschlag für TFL, wählt geeignete Perspektiven aus, stellt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge dar und bestimmt die notwendigen Messgrößen.
5 Die Umsetzung der BSC: Dieses Kapitel befasst sich mit der organisatorischen Einführung, der Integration in das Planungs- und Berichtswesen sowie der Nutzung des Konzepts zur Führung von Mitarbeitern.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz und Weiterentwicklung der Balanced Scorecard in Wissenschaft und Praxis.
Balanced Scorecard, Unternehmensstrategie, Performance Measurement, Kennzahlensystem, TFL Ledertechnik GmbH, Zielformulierung, Ursache-Wirkungs-Kette, Prozessmanagement, Management by Objectives, Unternehmensplanung, Finanzperspektive, Kundenorientierung, Mitarbeiterführung, Innovationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption der Balanced Scorecard und deren praktischer Anwendung zur Verbesserung der strategischen Planung und Unternehmenssteuerung bei der TFL Ledertechnik GmbH.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Unternehmensführung, der Prozessoptimierung durch Kennzahlensysteme, der Zielkaskadierung auf Divisionsebene und der Einbindung von Mitarbeitern mittels Anreizsystemen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines praxisnahen BSC-Konzepts für die TFL, um die Unternehmensstrategie transparenter zu machen, Planungsprozesse zu verkürzen und die Zielerreichung messbar zu steuern.
Es wird ein deduktiver Ansatz verfolgt, bei dem ausgehend von einer Analyse der Unternehmensstrategie und der theoretischen Grundlagen nach Kaplan/Norton ein spezifisches Modell für das Fallbeispiel TFL konstruiert wird.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Definition der BSC-Elemente, die Analyse der TFL-Ausgangslage, die Herleitung der strategischen Ziele in den vier Perspektiven sowie Strategien zur Implementierung und Einbindung in das Berichtswesen.
Zentrale Begriffe sind Balanced Scorecard, Unternehmensstrategie, Kennzahlensystem, Ursache-Wirkungs-Kette und Prozessoptimierung.
Das Unternehmen dient als praktisches Fallbeispiel, bei dem der Autor Schwachstellen in der unregelmäßigen strategischen Planung aufzeigt und die BSC als Lösungsinstrument zur Professionalisierung und Strukturierung einsetzt.
Die Arbeit bietet eine realistische Roadmap, wie eine BSC in Phasen von der Konzernebene bis hin zum einzelnen Mitarbeiter heruntergebrochen werden kann, ohne dabei das Tagesgeschäft zu vernachlässigen.
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