Bachelorarbeit, 2020
27 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
2. MATERIAL UND METHODEN
3. RESULTATE
3.1. SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS
3.1.1. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER AGENDA 2030
3.1.2. ZIEL 12 „NACHHALTIGE KONSUM- UND PRODUKTIONSMUSTER SICHERSTELLEN“
3.1.3. ZIEL 13 „UMGEHEND MAßNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DES KLIMAWANDELS UND SEINER AUSWIRKUNGEN ERGREIFEN“
3.2. GLOBALE ZUSAMMENARBEIT UND KONSEQUENZEN
3.3. ZUSTÄNDIGKEITSBEREICH DER UMSETZUNG VON SDGS IN ÖSTERREICH
3.3.1. STRATEGIEN ZU ZIEL 12 UND 13
3.4. ISTZUSTAND DES UMSETZUNGSGRADES IN ZAHLEN
3.4.1. SDG INDIKATOREN DER EUROPÄISCHEN UNION
3.4.2. SDG INDIKATOREN FÜR ZIEL 12
A. RESSOURCENPRODUKTIVITÄT IN ÖSTERREICH
B. ENERGIEINTENSITÄT IN ÖSTERREICH
C. ABFALLERZEUGUNG UND BEWIRTSCHAFTUNG IN ÖSTERREICH
3.4.3. SDG INDIKATOREN FÜR ZIEL 13
A. KLIMASCHUTZ IN ÖSTERREICH
B. MAßNAHMEN GEGEN DIE KLIMAAUSWIRKUNGEN IN ÖSTERREICH
C. FINANZIELLER BEITRAG ÖSTERREICHS
3.5. HERAUSFORDERUNGEN IN DER UMSETZUNG
3.5.1. WIRTSCHAFTLICH BZW. POLITISCH MOTIVIERTE INTERESSENSGRUPPEN UND DEREN EINFLUSS IN DIE POLITIK ÖSTERREICHS
4. DISKUSSION
5. SCHLUSSFOLGERUNG
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, den derzeitigen Implementierungsgrad der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 und SDG 13 in Österreich zu ermitteln und dabei den Einfluss von politisch sowie wirtschaftlich motivierten Interessensgruppen auf den staatlichen Entscheidungsfindungsprozess kritisch zu analysieren.
3.5.1. Wirtschaftlich bzw. politisch motivierte Interessensgruppen und deren Einfluss in die Politik Österreichs
Die Politik ist nicht die einzige Interessensvertretung der österreichischen Bevölkerung. Im Bereich der Organisation von ökonomischen Interessen gibt es in Österreich zusätzlich die Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die sogenannten Kammern sind ausdrücklich als öffentlich-rechtliche Körperschaften in der Verfassung verankert. Es besteht ebenfalls per Gesetz eine Pflichtmitgliedschaft (Zwangsmitgliedschaft) für Erwerbstätige und Unternehmer in den jeweiligen Kammern, ausgeschlossen sind hierbei Beamte. In Österreich existiert eine Vielzahl von Kammern, Verbänden und Gewerkschaften. Die Arbeiterkammer (AK), Landwirtschaftskammer (LK), Wirtschaftskammer (WKO) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (OGB), haben zusammen ca. 5,3 Mio. Mitglieder und bilden daher die größten Interessensvertreter in Österreich (Ackerl, et al., 2017). Mit ihren 7900 Mitarbeitern und einem jährlichen Budget von zusammen 1,5 Mrd. Euro gelten sie in Österreich als politischer Machtfaktor (Lorenz, 2019).
In den letzten Jahren wurde der Begriff der „Schattenregierung“ welche von der AK und der WKO ausgeht, immer publiker. Haben jene Kammern über die Jahre doch immer mehr an politischen Einfluss gewonnen. Bis zum Eintrag der Pflichtmitgliedschaft in der Verfassung im Jahre 2007, standen zunächst vor allem die Verhandlung von Löhnen oder dem Interessensausgleich in sozialpolitischen Fragen auf der Tagesordnung. So werden nun Bekenntnisse und Stellungnamen in verschiedensten Bereichen wie der Ressourcenpolitik, der Ressourceneffizienz, der Klimaschutzpolitik als auch der Umweltqualitätsnormen verfasst (Wirtschaftskammer Österreich , 2019). Einige der Funktionäre der einzelnen Kammern sind zudem im Parlament oder in Regierungsfunktionen vertreten. Zudem wurden politisch vertrauliche Strategien wie etwa der Klimaaktionsplan vorab mit Vertretern der Kammern und der betreffenden Lobby geteilt, ohne auch NGOs, Wissenschaft und andere Sozialpartner miteinzubinden (Duregger, 2019).
1. EINLEITUNG: Die Einleitung bettet die Agenda 2030 in den globalen Kontext ein und erläutert die Bedeutung der 17 Nachhaltigkeitsziele sowie die spezifische Rolle Österreichs bei deren Umsetzung.
2. MATERIAL UND METHODEN: Dieses Kapitel beschreibt die Vorgehensweise bei der Literatur- und Datenbeschaffung, einschließlich der genutzten Datenbanken und der Zusammenarbeit mit Beratungslehrern.
3. RESULTATE: Hier werden die Hintergründe der Agenda 2030, die Indikatoren für die Ziele 12 und 13 sowie der aktuelle Umsetzungsstatus in Österreich anhand von statistischen Daten detailliert dargestellt.
4. DISKUSSION: Das Kapitel reflektiert die Diskrepanz zwischen bestehenden Strategien und der tatsächlichen Umsetzung sowie die Rolle politischer Instabilitäten und des Lobbyismus.
5. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Österreich unter Zugzwang steht und eine transparentere Einbindung aller gesellschaftlichen Interessen für einen nachhaltigen Wandel unerlässlich ist.
Agenda 2030, SDG 12, SDG 13, Österreich, Nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Interessensgruppen, Lobbyismus, Staatsapparat, Entscheidungsfindung, Transformationsprozess, Klimawandel, Nachhaltiger Konsum, Umweltpolitik.
Die Arbeit untersucht, wie erfolgreich Österreich die UN-Nachhaltigkeitsziele SDG 12 und 13 in seinen Staatsapparat integriert hat und welche Rolle dabei einflussreiche Interessensgruppen spielen.
Die zentralen Themen sind die Implementierung der Agenda 2030, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, Klimaschutzmaßnahmen sowie die Rolle der Sozialpartner und Wirtschaftsvertreter im politischen Prozess.
Ziel ist es, den Umsetzungsgrad der SDGs in Österreich zu beleuchten, Stagnationen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Interessenvertretungen die staatliche Politik beeinflussen.
Es wurde eine Literatur- und Datenanalyse durchgeführt, basierend auf Quellen wie Eurostat, Statistik Austria und dem Umweltbundesamt, ergänzt durch Fachliteratur zur Global Governance.
Im Hauptteil werden die Entstehungsgeschichte der Agenda 2030, die spezifischen SDG-Indikatoren für Österreich sowie die Herausforderungen durch Lobbyismus und politische Strukturen analysiert.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ressourceneffizienz, Klimaneutralität, Interessenskonflikte, Lobbying und politische Entscheidungsprozesse.
Der Begriff wird verwendet, da Kammern wie die AK und WKO aufgrund ihrer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft und Finanzkraft massiven politischen Einfluss auf Strategien und Gesetzgebung ausüben, oft außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung.
Der Autor fordert, die Agenda 2030 als oberste Maxime für Regierungshandeln zu etablieren, Gesetze einem "SDG Fitness Check" zu unterziehen und eine transparente Politik zu führen, die alle gesellschaftlichen Gruppen einbindet.
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