Fachbuch, 2021
88 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehen
1.4 Forschungsstand
2 Begriffserläuterungen, gesetzliche Regelungen und historischer Hintergrund
2.1 Definition Mikromobilität
2.2 Definition Mobilität und Mobilitätskonzept
2.3 Definition Verkehr und Verkehrskonzepte
2.4 Definition Sharing
2.5 Definition Nachhaltigkeit
2.6 Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung und Definition von E-Scootern
2.7 Historische Entwicklung von E-Scootern
2.8 Nachhaltigkeitskonzepte
3 Bewertung von Erfolgsaussichten und Risiken anhand der technischen Daten und der Handhabung von E-Scootern
3.1 Technische Daten und die Handhabung der E-Scooter
3.2 LIME
3.3 TIER
3.4 VOI
3.5 Zusammenfassung techn. Daten E-Scooter
4 E-Scooter-Sharing
4.1 Anbieter des E-Scooter-Sharing
4.2 Mietkonditionen und Verfahrensweisen
5 Fördernde Einflussfaktoren
5.1 Energieeffizienz
5.2 Emissionen Vergleich
5.3 Verkehrsentlastung
5.4 Die erste und letzte Meile
5.5 Stärkung bzw. Ergänzung des Öffentlichen Nahverkehrs
5.6 Mitnahme privater E-Scooter im ÖPNV
5.7 Tarifgestaltung
5.8 Bereitstellung
5.9 Digitale Integration
6 Hemmende Einflussfaktoren
6.1 Umweltaspekte
6.2 Belastung von Menschen, Raum und Verkehr
6.3 Wetterabhängigkeit
7 Berlin
7.1 Mobilitätsgesetz
7.2 Vereinbarung zwischen Stadt und Anbietern
7.3 Bündelung von Mobilitätskonzepten
7.4 Unfallzahlen
8 Hamburg
8.1 Vereinbarung zwischen Stadt und Anbietern
8.2 Unfallzahlen
8.3 Bündelung von Mobilitätskonzepten
9 Bewertung Berlin und Hamburg
10 Maßnahmen zur Umsetzung
10.1 MobiLab
10.2 Akkuwechsel durch Tauschstationen
Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Grenzen des E-Scooter-Sharings als Mobilitätslösung im urbanen Raum. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Erfolgsaussichten unter Berücksichtigung technischer Daten und regulatorischer Rahmenbedingungen sowie einem direkten Vergleich der Konzepte in den deutschen Metropolen Berlin und Hamburg.
3.1 Technische Daten und die Handhabung der E-Scooter
Das Kraftfahrbundesamt listet mit dem Stand vom 01.10.2019 insgesamt 20 genehmigte EKF. Demnach gibt es in der Bundesrepublik 20 genehmigte unterschiedliche EKF, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Die drei führenden Anbieter des E-Scooter-Sharings verwenden unterschiedlichen Fahrzeugtypen, die einer stetigen Erneuerung unterliegen. Nachfolgend werden die technischen Daten der Fahrzeugtypen der drei Anbieter dargestellt.
1 Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung von Mobilität sowie Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich des Potenzials und der Risiken von E-Scootern im urbanen Sharing-Betrieb.
2 Begriffserläuterungen, gesetzliche Regelungen und historischer Hintergrund: Definition zentraler Begriffe wie Mikromobilität, Sharing und Nachhaltigkeit sowie Einordnung der rechtlichen Lage in Deutschland und historischer Vorläufer von E-Scootern.
3 Bewertung von Erfolgsaussichten und Risiken anhand der technischen Daten und der Handhabung von E-Scootern: Analyse und technischer Vergleich der Fahrzeuge der drei Marktführer LIME, TIER und VOI hinsichtlich Ausstattung, Sicherheit und Konformität zur eKFV.
4 E-Scooter-Sharing: Darstellung des dynamischen Anbietermarktes und Erläuterung der Mietkonditionen sowie der verfahrenstechnischen Abwicklung der Sharing-Modelle.
5 Fördernde Einflussfaktoren: Untersuchung von Vorteilen durch E-Scooter, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Emissionsreduktion, Verkehrsentlastung und als Ergänzung des ÖPNV auf der ersten und letzten Meile.
6 Hemmende Einflussfaktoren: Kritische Auseinandersetzung mit Risiken wie ökologischen Folgen der Batterieproduktion, prekären Arbeitsbedingungen, hohen Unfallzahlen und der Abhängigkeit von Witterungsbedingungen.
7 Berlin: Analyse der lokalen Situation in Berlin, insbesondere des Mobilitätsgesetzes, der Vereinbarungen mit Anbietern und der Bündelung von Mobilitätskonzepten mittels Apps wie Jelbi.
8 Hamburg: Betrachtung des Hamburger Ansatzes zur Integration von E-Scootern in das Verkehrsnetz sowie des Pilotprojekts zur Verknüpfung mit dem ÖPNV.
9 Bewertung Berlin und Hamburg: Synoptischer Vergleich der unterschiedlichen Herangehensweisen und Konzepte beider Städte zur Integration von Sharing-Diensten.
10 Maßnahmen zur Umsetzung: Vorstellung innovativer Lösungsansätze zur Effizienzsteigerung, wie etwa autonome Fahrzeugsysteme (MobiLab) und der Einsatz von Akkutauschstationen.
E-Scooter, Mikromobilität, Sharing-Prinzip, urbane Mobilität, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Elektrokleinstfahrzeuge, eKFV, ÖPNV, intermodale Mobilität, Unfallstatistik, Batterietechnologie, Berlin, Hamburg, Flottenmanagement.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsaussichten und Risiken des E-Scooter-Sharings im urbanen Raum mit einem Fokus auf die deutschen Metropolen Berlin und Hamburg.
Die Studie beleuchtet technische Spezifikationen, gesetzliche Regelungen, ökologische Auswirkungen, Verkehrsmanagement und die Integration in bestehende öffentliche Verkehrssysteme.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Herausforderungen von E-Scootern im Sharing-Betrieb objektiv zu bewerten und die Ansätze zur Mobilitätsintegration in Berlin und Hamburg gegenüberzustellen.
Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer Auswertung technischer Daten, relevanter Literatur, Statistiken und Fallbeispielen zu den Sharing-Anbietern sowie städtischen Pilotprojekten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die technische Bewertung der Fahrzeuge, die Analyse ökonomischer und ökologischer Einflussfaktoren, eine kritische Diskussion der Hemmnisse sowie einen detaillierten Vergleich der städtischen Umsetzungsstrategien.
Kernbegriffe sind E-Scooter-Sharing, Mikromobilität, intermodale Verkehrskonzepte, Nachhaltigkeit und urbane Verkehrsinfrastruktur.
Berlin setzt stark auf die digitale Bündelung über Apps wie Jelbi und reservierte Parkflächen, während Hamburg verstärkt auf Kooperationen zwischen dem ÖPNV-Betreiber und Anbietern wie VOI in Außenbezirken setzt.
Sie werden als eine wesentliche Maßnahme zur Verbesserung der Umweltbilanz diskutiert, da sie die nächtlichen Einsammelfahrten mit verbrennungsmotorisierten Fahrzeugen reduzieren könnten.
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