Bachelorarbeit, 2014
81 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1978 BIS 1996
2.1 REFORM UND ÖFFNUNGSPOLITIK IN DER REALWIRTSCHAFT
2.2 REFORM- UND ÖFFNUNGSPOLITIK IM FINANZ- UND BANKENSEKTOR
2.3 WÄHRUNGSPOLITIK UND –ENTWICKLUNG
2.4 ÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG UND AUSWIRKUNGEN DER WÄHRUNGSPOLITIK I
3. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1997 BIS 2004
3.1 DER WEG ZUR OFFIZIELLEN WECHSELKURSANBINDUNG AN DEN DOLLAR 1997
3.2 ENTWICKLUNG UND EINFLUSS CHINESISCHER WÄHRUNGSPOLITIK WÄHREND DER ASIENKRISE 1997/98
3.3 MAßNAHMEN ZUR ERHÖHUNG DER KONVERTIBILITÄT DES RENMINBI
3.3.1 Ausländische Direktinvestitionen und Kreditaufnahme
3.3.2 Wertpapierhandel und Markt für derivative Finanzinstrumente
3.4 ÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG UND AUSWIRKUNGEN DER WÄHRUNGSPOLITIK II
4. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA SEIT 2005
4.1 WECHSELKURSPOLITIK
4.2 MAßNAHMEN ZUR ERHÖHUNG DER KONVERTIBILITÄT UND INTERNATIONALISIERUNG DES RENMINBI
4.2.1 Erweiterung der Konvertibilität für das Inland
4.2.2 Offshore Renminbi Märkte
4.3 POLITISCH-ÖKONOMISCHE INTERNATIONALISIERUNG DES RENMINBI
4.3.1 Freihandelszone zwischen China und den Staaten der ASEAN
4.3.2 Freihandelsabkommen
4.3.3 Beziehung zum Internationalen Währungsfond
4.3.4 Rating Agenturen
4.4 ÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG UND AUSWIRKUNGEN DER WÄHRUNGSPOLITIK III
5. SCHLUSS
Die Arbeit untersucht die währungspolitischen Entwicklungen der Volksrepublik China seit den Öffnungsreformen 1978. Ziel ist es aufzuzeigen, wie China durch eine schrittweise und kontrollierte Anpassung der Währungspolitik den Aufstieg zur globalen Wirtschaftsmacht und größten Exportnation bewerkstelligte und welche Herausforderungen die zukünftige Internationalisierung des Renminbi mit sich bringt.
3.1 Der Weg zur offiziellen Wechselkursanbindung an den Dollar 1997
Nach der Zuspitzung der wirtschaftlichen Lage Chinas bis zum Jahr 1994, infolgedessen die Devisenkurse bei einem Stand von 8,62 CNY/USD vereint wurden, fixierte die KCPh fortan den Wechselkurs inoffiziell in einem um den Dollarkurs schwankenden System. Dabei sollte sich der Kurs frei durch Angebot und Nachfrage bilden können, jedoch wurde, um Spekulationen auf Kursentwicklungen die Anreize zu entziehen, eine tägliche Schwankungsbreite von ± 0,3 Prozent vereinbart, bei dessen Unter- bzw. Überschreitung die Zentralbank durch Devisenan- und -verkäufe interveniert.
Die Gründe für die Anbindung an den Dollar sind offensichtlich und doch vielseitig. Zum einen signalisierte der Dollar, dessen Anteil als Währungsreserve in den Entwicklungs- und Schwellenländern 1995 bei 73,5 Prozent lag und somit seinen Stellenwert als Leitwährung verdeutlicht, die größte ökonomische und währungspolitische Stabilität. Die dadurch erreichbare Stabilität für China, welche neben der Einschränkung von starken Wechselkursfluktuationen, vor allem aus der, aus fixen Wechselkursen resultierenden, importierten Inflation entstehen kann und entstand (Vgl. Abb. V), sollte wiederum ein Signal für die kapitalintensiven/-vermögenden USA über ein positives Investitionsklima darbieten. 1992 gingen nur 4,6 Prozent der gesamten chinesischen ADI Zuflüsse von den Vereinigten Staaten aus. Dieser Anteil erhöhte sich in Folge der Wechselkursanbindung und erreichte im Jahr 2000 eine Höhe von rund 10,8 Prozent, womit die USA vom viertgrößten zum zweitgrößten chinesischen Investor innerhalb eines Zeitraums von acht Jahren aufstiegen.
1. EINLEITUNG: Einführung in den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und Überblick über die chronologische Struktur der Arbeit von 1978 bis heute.
2. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1978 BIS 1996: Analyse der anfänglichen Reformen in Realwirtschaft und Finanzsektor sowie der ersten Schritte zur Ablösung von einer strikten Devisenbewirtschaftung.
3. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1997 BIS 2004: Untersuchung der offiziellen Dollaranbindung, der Auswirkungen der Asienkrise und erster Liberalisierungsschritte bei der Konvertibilität des Renminbi.
4. WÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA SEIT 2005: Betrachtung der Abkehr von der starren Dollaranbindung, der Internationalisierung des Renminbi durch Offshore-Zentren und der wachsenden globalen wirtschaftlichen Bedeutung Chinas.
5. SCHLUSS: Zusammenfassende Synthese des währungspolitischen Weges Chinas und Ausblick auf die zukünftige Strategie hinsichtlich vollständiger Konvertibilität und globaler Machtstellung.
Währungspolitik, Volksrepublik China, Renminbi, Wechselkurs, Konvertibilität, Devisenreserven, Exportorientierung, Handelsbilanz, Kapitalbilanz, Wirtschaftswachstum, Internationalisierung, Asienkrise, Weltwirtschaft, Finanzsektor, Sonderwirtschaftszonen.
Die Arbeit analysiert die Entwicklung der chinesischen Währungspolitik seit 1978 und deren maßgebliche Rolle beim Aufstieg des Landes zu einer globalen Wirtschaftsmacht.
Zentral sind die Wechselkursstrategien, die Liberalisierung des Finanzsektors, der Export- und Kapitalfluss sowie die Internationalisierungsbestrebungen des Renminbi.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen währungspolitischen Steuerungsinstrumenten und dem rasanten wirtschaftlichen Erfolg Chinas zu verstehen sowie die Auswirkungen auf den Welthandel zu beleuchten.
Der Autor verwendet eine dokumentaranalytische Methodik, um die historischen und währungspolitischen Wendepunkte systematisch aufzuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in drei historische Zeiträume (1978–1996, 1997–2004 und ab 2005), in denen jeweils die spezifischen währungspolitischen Maßnahmen und deren ökonomische Resultate detailliert analysiert werden.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Renminbi, Wechselkurs, Konvertibilität, Außenhandel, Devisenkontrolle und Kapitalfluss.
China fungierte als wichtiger Stabilisator in der Region, indem das Land seine Währungsstabilität wahrte und trotz der Krise ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und Außenhandelsüberschüsse erzielte.
Die Internationalisierung dient dazu, die Abhängigkeit der chinesischen Wirtschaft vom US-Dollar zu reduzieren und den internationalen monetären Einfluss Chinas sowie die eigene globale Handlungsfähigkeit zu stärken.
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