Bachelorarbeit, 2011
48 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeit der humorvollen Auseinandersetzung mit dem Holocaust im Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe. Dabei werden die beiden Holocaust-Komödien „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni und „Zug des Lebens“ von Radu Mihaileanu als konkrete Beispiele für eine unkonventionelle Vermittlung des Themas herangezogen. Die Arbeit analysiert den Einsatz der Komödie als Genre im Kontext des Holocaust und stellt dessen didaktisches Potenzial im Vergleich zu traditionellen Unterrichtsmethoden in Frage.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse des Holocaust im Film, wobei die verschiedenen Formen der Erinnerung und die Debatte um die Darstellbarkeit des Holocaust im Vordergrund stehen. Im zweiten Teil werden die beiden Holocaust-Komödien „Das Leben ist schön“ und „Zug des Lebens“ detailliert vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Analyse der humorvollen Elemente und der filmischen Mittel. Der dritte Teil der Arbeit widmet sich dem Einsatz von Holocaust-Komödien im Geschichtsunterricht. Hier werden die didaktischen, methodischen und kritischen Aspekte des Einsatzes dieser Filme im Kontext von Holocaust Education beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenkomplexen Holocaust, Komödie, Geschichtsunterricht, Erinnerungskultur, Film, Didaktik, Holocaust Education und Medienkompetenz. Der Fokus liegt auf der Analyse von „Das Leben ist schön“ und „Zug des Lebens“ als Beispiele für Holocaust-Komödien und deren Potential für die Vermittlung des Themas im Unterricht.
Die Arbeit untersucht, wie Holocaust-Komödien einen humorvollen, aber respektvollen Zugang zur Thematik ermöglichen können, um Schüler für das Thema zu sensibilisieren.
Es handelt sich um „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni und „Zug des Lebens“ von Radu Mihaileanu.
Studien zeigen, dass Schüler der ständigen Konfrontation mit rein schrecklichen Bildern oft überdrüssig werden; Komödien können hier ein neues Interesse wecken.
Ziel ist es, Medienkompetenz zu fördern, die narrative Dimension von Geschichte zu verstehen und die Schüler auf einer emotionalen, weniger distanzierten Ebene anzusprechen.
Adorno hielt fest, dass die allererste Forderung an Erziehung sei, dass Auschwitz nicht noch einmal geschehe – ein Leitmotiv für den modernen Geschichtsunterricht.
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