Masterarbeit, 2020
80 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich zum Ziel, die Darstellung von Geschlecht und Gender in aktueller Kinder- und Jugendliteratur zu untersuchen. Dabei stehen die beiden Werke von Mark-Uwe Kling und Oliver Scherz im Fokus der Analyse. Die Arbeit will aufzeigen, welche Werte und Normen in den Texten widergespiegelt werden und inwiefern Differenzen zwischen der Oberflächen- und Tiefenstruktur der Texte bestehen. Zudem werden didaktische Perspektiven für eine gender-sensible Behandlung der Werke im Unterricht erörtert.
Die Einleitung führt in das Thema Gender und seine Bedeutung in der Soziologie ein. Sie stellt den aktuellen Forschungsstand dar und erläutert die Relevanz der Forschungsthematik. Außerdem wird der Aufbau der Arbeit vorgestellt. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Definitionen zu Gender, Geschlechterrollen und Stereotypen sowie die Konzepte von „Doing Gender“ und „Undoing Gender“ erläutert. Das dritte Kapitel widmet sich der Textanalyse der beiden ausgewählten Werke. Es werden die Figuren und ihre Handlungen sowie die verwendeten Gender-Zeichen analysiert. Im vierten Kapitel werden didaktische Handlungsempfehlungen für eine gender-sensible Behandlung der Werke im Unterricht gegeben. Das Kapitel beleuchtet die Konzepte von genderbewusstem Literaturunterricht und den elf Aspekten literarischen Lernens. Der Ausblick fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen der Forschung.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Gender, Geschlechterrollen, Stereotype, Kinderliteratur, Textanalyse, Semiotik, Genderkompetenz, Didaktik und Literaturunterricht.
Das Ziel ist die Untersuchung der Darstellung von Geschlecht und Gender in aktueller Kinderliteratur, um aufzuzeigen, welche Werte und Normen reflektiert werden und wie gendersensibler Unterricht gestaltet werden kann.
Untersucht werden "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat" von Mark-Uwe Kling (2018) und "Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika" von Oliver Scherz (2019).
„Doing Gender“ beschreibt die soziale Konstruktion von Geschlecht durch alltägliche Handlungen und Interaktionen, die in der Arbeit als theoretische Grundlage für die Figurenanalyse dient.
Es wird die semiotische Textanalyse nach Hans Krah angewendet, um die Oberflächen- und Tiefenstrukturen der Werke im Hinblick auf Gender-Zeichen zu erarbeiten.
Die Arbeit beleuchtet Konzepte des genderbewussten Literaturunterrichts nach Schilcher und Müller sowie die elf Aspekte literarischen Lernens nach Kaspar Spinner.
Analysiert werden unter anderem die Oma als Auslöser, der Opa als Pragmatiker, die Mutter als Familienoberhaupt sowie die Kinder Luisa, Max und Tiffany.
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