Diplomarbeit, 2006
94 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Sozialen Arbeit im Tätigkeitsbereich der Psychiatrie und untersucht, welche spezifischen Anforderungen die Soziale Arbeit erfüllen muss, um die Menschenwürde der Psychiatrie-Betroffenen in Deutschland zu gewährleisten.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland seit 1945. Dabei werden die Unterschiede in der Entwicklung der psychiatrischen Versorgung, der Leitbilder und der Behandlungsformen in der DDR und der BRD beleuchtet. Anschließend werden die Herausforderungen und Mängel der psychiatrischen Versorgung in Deutschland aufgezeigt. Der Fokus liegt dabei auf den Aspekten, die die Menschenwürde der Psychiatrie-Betroffenen beeinträchtigen. Die Arbeit stellt dann den gemeindenahen sozialpsychiatrischen Ansatz als ein Konzept vor, das die gesellschaftliche Teilhabe und die Wahrung der Würde der Psychiatrie-Betroffenen in den Vordergrund stellt. Im letzten Teil der Arbeit werden die Aufgaben und Methoden der Sozialen Arbeit in der Psychiatrie erläutert und anhand konkreter Leitsätze deren Beitrag zur Wahrung der Menschenwürde in der Psychiatrie aufgezeigt.
Menschenwürde, Psychiatrie, Soziale Arbeit, Deutschland, Teilung, Wiedervereinigung, Versorgung, Leitbild, Behandlung, gemeindenahe sozialpsychiatrische Versorgung, Aufgaben, Methoden, Leitsätze, Zwangsmaßnahmen, gesellschaftliche Teilhabe
In der DDR war die Versorgung staatlich-einheitlich und durch Arbeitstherapie geprägt, während die BRD dezentraler vorging und ab der Psychiatrieenquete die gemeindenahe Versorgung ausbaute.
Dieser Ansatz stellt das soziale Umfeld und die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen in den Mittelpunkt, um deren Menschenwürde zu wahren.
Soziale Arbeit zeichnet sich durch spezifische Methoden aus, die über die medizinische Behandlung hinaus die Lebenswelt und Rechte der Patienten sichern.
Gefährdungen entstehen durch Zwangsmaßnahmen, mangelnde Versorgungskapazitäten und Leitbilder, die Patienten eher verwahren als therapeutisch fördern.
Sie waren ein wichtiges Leitbild für die Psychiatriereform in der DDR, die eine Abkehr von rein verwahrenden Strukturen anstrebte.
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