Diplomarbeit, 2006
138 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Vorsorgevollmacht, einem Instrument der Selbstbestimmung im Alter und bei Krankheit. Ziel der Arbeit ist es, den Anspruch und die Wirkung der Vorsorgevollmacht im Rechtsverkehr zu analysieren, indem ein empirisches Beispiel herangezogen wird.
Die Arbeit untersucht die Vorsorgevollmacht als Instrument der Selbstbestimmung im Alter und bei Krankheit. Kapitel 1 beleuchtet die ethischen Aspekte von Stellvertretung, Selbstbestimmung und Vorsorge. Kapitel 2 stellt verschiedene Formen der Stellvertretung vor, darunter die gesetzliche Betreuung und die rechtsgeschäftliche Vollmacht. Kapitel 3 widmet sich der Vorsorgevollmacht, analysiert ihre Form, ihren Inhalt, ihre Wirkung und ihre Parallelität zur Betreuung.
Kapitel 4 befasst sich mit den Zielen und dem Hintergrund der Gesetzgebung zur Förderung der Vorsorgevollmacht, wobei der Erforderlichkeitsgrundsatz und das Subsidiaritätsprinzip im Vordergrund stehen. Kapitel 5 analysiert die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen in der Praxis, einschließlich Vorsorgeregister, Aufklärung und Informationsverbreitung sowie der Zuständigkeitserweiterung der Betreuungsbehörde.
Kapitel 6 beleuchtet die Vorsorgevollmacht in der Praxis und untersucht die Risiken und Nachteile für Vollmachtgeber und Bevollmächtigte. Kapitel 7 präsentiert eine empirische Analyse zur Rechtsakzeptanz der Vorsorgevollmacht, die die Intention der Untersuchung, methodische Vorüberlegungen, die Wahl der Forschungsmethode, die Erhebungssituation sowie die Auswertung und Interpretation der Beobachtung beinhaltet.
Die zentralen Themen der Arbeit sind Vorsorgevollmacht, Selbstbestimmung, Stellvertretung, Rechtsakzeptanz, empirische Analyse, Betreuungsrecht, Altersvorsorge, Krankheit, Rechtsverkehr, Vollmachtsmissbrauch, Bevollmächtigung, Haftung, Eignung, Informationsverbreitung, Vorsorgeregister, Subsidiaritätsprinzip.
Die Vorsorgevollmacht ist ein Instrument der Selbstbestimmung, mit dem man selbst Vertreter wählt. Die gesetzliche Betreuung ist ein staatlicher Eingriff, der eintritt, wenn keine Vorsorge getroffen wurde.
Sie ermöglicht es, den eigenen Willen für Zeiten der Entscheidungsunfähigkeit (z.B. durch Unfall oder Demenz) festzulegen und ein gerichtliches Betreuungsverfahren zu vermeiden.
Ein Hauptrisiko ist der Vollmachtsmissbrauch, da im Gegensatz zur rechtlichen Betreuung keine regelmäßige staatliche Kontrolle des Bevollmächtigten stattfindet.
Dort können Vorsorgevollmachten registriert werden, damit Gerichte im Ernstfall schnell prüfen können, ob ein Bevollmächtigter existiert, bevor eine Betreuung eingerichtet wird.
Die empirische Analyse der Arbeit untersucht, wie Banken, Behörden und Ärzte mit Vollmachten umgehen und welche Hürden es im Rechtsverkehr gibt.
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