Bachelorarbeit, 2015
37 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Event
2.2 Scrum
2.3 Traditionelles und klassisches Projektmanagement
2.4 Agiles Projektmanagement
3 Das Event als Projekt
3.1 Eigenheiten von Events
3.2 Eigenheiten in der Umsetzung
4 Scrum
4.1 Werte und Prinzipien
4.2 Rollen
4.3 Artefakte
4.4 Ereignisse
4.5 Der Scrum Prozess
5 Eignung von Scrum im Eventmanagement
5.1 Gesellschaftlicher Wandel
5.2 Das Unbekannte als innovationstreibender Faktor
5.3 Agiles Nachsteuern
5.4 Schwierige Vertragsgestaltung
5.5 Das Vermeiden einer Kostenexplosion
5.6 Optimale Rahmenbedingungen des Projekts
5.7 Optimale Rahmenbedingungen des Projektumfelds
6. Conclusio
Diese Bachelorarbeit untersucht die Eignung der agilen Projektmanagementmethode Scrum für die Planung und Umsetzung von mittelgroßen bis großen Marketing-Events. Ziel ist es, auf Basis einer hermeneutischen Analyse aufzuzeigen, wie Scrum als Rahmenstruktur in einem instabilen Event-Umfeld Mehrwerte schaffen kann.
4.2.1 Der Product Owner
Der Product Owner kann in Scrum allgemein als Projektleiter verstanden werden. Der Product Owner plant und lenkt das zu erreichende Projektziel. Er ist dafür verantwortlich, dass die gewünschten Projektanforderungen in einer sinnvoll gewichteten Reihenfolge sortiert werden. Er sorgt dafür, dass die Projektergebnisse den finanziellen Aufwand rechtfertigen. Dazu arbeitet er auf täglicher Basis mit dem Team zusammen und kontinuierlich am Product Backlog (vgl. Gloger, 2013, 12). Der Product Owner hat in Scrum ein klar definiertes Aufgabengebiet. Er ist im Gegensatz zum traditionellen Projektmanagement, nicht als Chef des Teams zu verstehen, sondern als fachlich kompetente Vertretung der Auftraggeberseite. Der Product Owner muss in der Lage sein die Thematik so zu gut verstehen, um den Product Backlog so zu gestalten, dass das Team daraus die gewünschte Funktionalität erstellen kann (vgl. Kriegisch, 2006c).
Im Scrumprojekt erteilt der Product Owner dem Team keine direkten Anweisungen, dadurch ist es oft sogar hinderlich, wenn ein Vorgesetzter das Team als Product Owner leitet. Dennoch ist der Product Owner derjenige, der beauftragt wird das Projekt umzusetzen und von dem erwartet wird, dass er sein Bestes gibt, um alle Stakeholder zufriedenzustellen. Der Product Owner tut dies, indem er die Entscheidung über den Umfang des zu erreichenden Zieles trifft und für das Projektteam auswählt, was als Nächstes getan oder auf später verschoben wird (vgl. ScrumAlliance, 2012).
1 Einleitung: Einführung in die Ausgangssituation, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit bezüglich agiler Methoden im Eventmanagement.
2 Theoretische Grundlagen: Definition grundlegender Fachbegriffe wie Event, Scrum sowie traditionelles und agiles Projektmanagement.
3 Das Event als Projekt: Analyse der spezifischen Eigenheiten von Events und deren Anforderungen an die Umsetzung als Projekt.
4 Scrum: Detaillierte Erläuterung der Scrum-Methodik, inklusive Werte, Rollen, Artefakte, Ereignisse und Prozessablauf.
5 Eignung von Scrum im Eventmanagement: Überprüfung der Anwendbarkeit agiler Methoden unter Berücksichtigung von gesellschaftlichem Wandel, Risikomanagement und Rahmenbedingungen.
6. Conclusio: Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Eignung von Scrum und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Scrum, Eventmanagement, Agiles Projektmanagement, Projektplanung, Product Owner, ScrumMaster, Sprint, Inkrementelles Vorgehen, Stakeholder, Variabilität, Innovationskraft, Projektumfeld, Eventplanung, Zeitmanagement, Flexibilität.
Die Arbeit untersucht, ob die aus der Softwareentwicklung stammende agile Methode Scrum erfolgreich für die Planung und Durchführung von Marketing-Events eingesetzt werden kann.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des klassischen und agilen Projektmanagements, die spezifischen Charakteristika von Events als Projekt sowie die konkrete Anwendung der Scrum-Struktur im Veranstaltungsbereich.
Das primäre Ziel ist es, die Eignung von Scrum als Rahmenstruktur für die Planung mittelgroßer bis großer Marketing-Events zu beurteilen und aufzuzeigen.
Der Autor wählte ein rein hermeneutisches Vorgehen unter Nutzung allgemeiner Fachliteratur, Trendanalysen und ausgewählter Medienberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung von Event- und Scrum-Konzepten, die methodische detaillierte Beschreibung der Scrum-Elemente und eine kritische Eignungsprüfung für das Eventmanagement.
Die wichtigsten Begriffe sind Scrum, Eventmanagement, Agilität, Product Owner, Projektumfeld, Stakeholder und Variabilität.
Der Autor argumentiert, dass auch bei klassischen Festpreisprojekten das Zieldreieck selten stabil bleibt, weshalb agile Ansätze bei sich ändernden Anforderungen realitätsnäher agieren können.
Variabilität wird als innovationstreibender Faktor gesehen, da Events von instabilen Einflüssen wie gesellschaftlichen Trends oder Wetter abhängig sind, was eine agile Steuerung vorteilhaft macht.
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