Masterarbeit, 2014
111 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
2 Value – Based - Management
2.1 Definition von VBM
2.2 Vorteile von VBM
2.3 Performance – Messungen durch Key Performance Indicator
3 Herleitung der Hypothesen
3.1 Principal – Agency – Theorie
3.2 Entwicklung der Hypothese H1
3.3 Diffusionstheorie
3.4 Entwicklung der Hypothese H2
4 Das Untersuchungssamples und der Untersuchungsprozess
4.1 Die Auswahl des Untersuchungssamples
4.2 Der Untersuchungsprozess
4.3 Die Entwicklung des Untersuchungsmaßes
4.4 Die verwendeten Variablen und ihre Eigenschaften
4.5 Die Anwendung von VBM auf der Grundlage des Untersuchungsmaßes
5 Analyse der Hypothesen
5.1 Testen der Hypothese 1 a
5.2 Testen der Hypothese 1 b
5.3 Testen der Hypothese 2 a
5.4 Testen der Hypothese 2 b
5.5 Zusammenfassung aller Ergebnisse der Untersuchung
5.6 Einschränkungen der Ergebnisse
6 Fazit
Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss von verschiedenen Eigentümerstrukturen auf die Anwendung sowie den Erfolg von Value Based Management (VBM) Systemen in börsennotierten Unternehmen aus Deutschland und Südeuropa. Es wird analysiert, ob strategische Haupteigentümer die Einführung von VBM beeinflussen und ob die Implementierung dieser Systeme zu einer Steigerung der Unternehmensperformance führt.
2.1 Definition von VBM
Welche Metrik für VBM am besten geeignet ist und wer daran das Urheberrecht besitzt, ist in der Literatur umstritten (Vgl. Bromwich 1998). Was unter VBM genau zu verstehen ist, bzw. was es beinhaltet, ist ebenfalls nicht eindeutig definiert (Vgl. Malmi, Ikäheimo 2003). Erkenntlich wird das aus den verschiedenen Definitionen die Ameels et. al. in ihrer Arbeit vorgestellt haben (Vgl. Ameels et. al. 2002). Es ist jedoch festzustellen, dass sich neben allen Ansätzen und Prozessen, die zu VBM existieren, eine Grundregel etabliert hat (Vgl. Bromwich 1998): „Die strikte Ausrichtung von VBM auf die Wertsteigerung des Unternehmens durch die Analyse der einzelnen Prozesse“ (Vgl. Ameels et. al. 2002).
In der folgenden Arbeit wird VBM auf diese Weise definiert:
VBM ist eine Art Management Tool. Es ist ein System, welches verwendet wird, um eine Ausrichtung aller Ressourcen und Aufgaben auf das Unternehmensziel zu gewährleisten (Vgl. Merchant 1998).
VBM ist eine Regel, eine sich wiederholende Tätigkeit oder eine Reihe von Aktivitäten, die darauf abzielen, das Wertsteigerungsprinzip in der gesamten Organisation zu implementieren. Am Ende einer jeden Entscheidung soll die Frage beantwortet werden, ob die getroffene Entscheidung den Unternehmenswert auch wirklich steigert (Vgl. Morrin, Jarrell 2001).
Wie bereits unter Rückgriff auf Ameels et. al. beschrieben, gibt es unterschiedliche Definitionen von VBM. Neben den verschiedenen Definitionen gibt es ebenfalls unterschiedliche Meinungen darüber, wie ein erfolgreiches VBM – System aufgebaut sein soll bzw. was es enthalten muss:
VBM besteht nach Meinung von Young und O’Byrne aus sechs verschiedenen Bestandteilen. Dazu zählen u.a. die Performance – Messung, die Management Vergütung und die strategische Planung (Vgl. Young, O’Byrne 2001).
Für Ittner und Larcker ist VBM ein kontinuierliches Framework mit verschiedenen Schritten, die getätigt werden sollten. Hierzu zählen sie u.a. die Untersuchung des Wertsteigerungspotentials jedes Objektes, genauso wie die Evaluierung sämtlicher durchgeführter Maßnahmen (Vgl. Ittner, Larcker 2001).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wertorientierte Unternehmensführung ein und stellt die Forschungsfragen bezüglich des Einflusses von Investoren auf VBM-Systeme sowie deren Effekt auf die Performance.
2 Value – Based - Management: Dieses Kapitel definiert den Begriff VBM, beleuchtet Vorteile und stellt die Bedeutung von Key Performance Indicators (KPIs) für die Erfolgsmessung dar.
3 Herleitung der Hypothesen: Hier werden theoretische Grundlagen wie die Principal-Agency-Theorie und Diffusionstheorie herangezogen, um Hypothesen zur Interaktion zwischen Eigentümerstrukturen und VBM-Einführung zu bilden.
4 Das Untersuchungssamples und der Untersuchungsprozess: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der 157 untersuchten Unternehmen, den Datensammlungsprozess und die Entwicklung des Bewertungsmaßes für die Implementierungstiefe.
5 Analyse der Hypothesen: Dieser Hauptteil präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten Logit- und OLS-Regressionen, die Robustheitstests sowie eine Zusammenfassung und Einschränkungen der Ergebnisse.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen der empirischen Analyse zusammen, stellt die gewonnenen Erkenntnisse in einen theoretischen Kontext und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsarbeiten.
Value Based Management, VBM, Unternehmensperformance, Eigentümerstruktur, Principal-Agency-Theorie, Diffusionstheorie, Key Performance Indicator, KPI, Investoren, Regressionsanalyse, Unternehmenswert, Wertsteigerung, Implementierungstiefe, Management-Innovation, Börsennotierte Unternehmen.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Eigentümerstruktur von Unternehmen und der Implementierung sowie dem Erfolg von wertorientierten Management-Systemen (VBM).
Die Schwerpunkte liegen auf wertorientierter Unternehmensführung, der Theorie der Eigentümerbeziehungen (Principal-Agency), der Verbreitung von Management-Innovationen und der empirischen Messung von Unternehmensperformance.
Die Hauptfragen lauten: Haben Investoren Einfluss auf die Einführung von VBM? Und führt die Verwendung von VBM tatsächlich zu einer besseren Performance des Unternehmens?
Der Autor führt eine empirische Analyse an 157 börsennotierten Unternehmen durch, wobei statistische Verfahren wie OLS-Regressionen und logistische (Logit) Regressionen verwendet werden.
Im Hauptteil werden die Hypothesen aus theoretischen Modellen hergeleitet, das Untersuchungssample beschrieben, die VBM-Implementierungstiefe definiert und die statistische Analyse der Hypothesen sowie deren Robustheitstests durchgeführt.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Value Based Management (VBM), Eigentümerstruktur, Unternehmensperformance, Performance Measurement Tools und empirische Analyse.
Die Untersuchung zeigt, dass strategische Haupteigentümer mit einem Stimmrechtsanteil von über 20 Prozent tendenziell einen negativen Einfluss auf die Implementierung von VBM-Systemen haben.
Nein, die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das reine Vorhandensein eines VBM-Systems keine Garantie für eine verbesserte Performance darstellt, wobei jedoch eine niedrige Implementierungstiefe (VBM-low) signifikante positive Effekte zeigen kann.
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