Bachelorarbeit, 2015
29 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Motivation
2. Unternehmenstypus Start-Up
2.1 Charakteristika von Start-Up-Unternehmen
2.2 Chancen und Herausforderungen gegenüber etablierten Unternehmen
3. Zum Einsatz von Kommunikationsinstrumenten
3.1 Klassische Kommunikationsinstrumente und ihre Vor- und Nachteile
3.2 Neuere Kommunikationsinstrumente und ihre Vor- und Nachteile
3.3 Abschließender Vergleich von klassischen mit neueren Kommunikationsinstrumenten
4. Vorgehensweise des Einsatzes von Kommunikationsinstrumenten
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welche Kommunikationsinstrumente von jungen Start-Up-Unternehmen genutzt werden, um ihre Sichtbarkeit am Markt zu erhöhen, und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie dabei im Vergleich zu etablierten Unternehmen konfrontiert sind.
3.1 Klassische Kommunikationsinstrumente und ihre Vor- und Nachteile
Das Spektrum der klassischen Kommunikationsinstrumente umfasst neben den wohl bekanntesten Werkzeugen wie Fernsehspots, Hörfunkwerbung und Printanzeigen unter anderem auch das Direct Mailing und die Präsenz auf Messen. All diese Kommunikationsinstrumente bringen verschiedene Vor- und Nachteile mit sich und sind deswegen nur auf unterschiedliche Weise für Start-Up-Unternehmen geeignet. Es muss hinzugefügt werden, dass selbstverständlich weitaus mehr klassische Kommunikationsinstrumente existieren, die in der Praxis Verwendung finden. Die Anzahl wird hier jedoch auf einige ausgewählte Medien beschränkt.
Besonders Fernsehwerbespots sind für viele Unternehmen sehr interessant. Zwar ist die durchschnittliche Fernsehnutzung in 2014 im Vergleich zum Vorjahr minimal gesunken, beträgt aber bei Personen ab 14 Jahren dennoch vier Stunden pro Tag und erzielt damit die größte tägliche Reichweite verglichen mit Hörfunk und Internet (Darstellung 5).
Allerdings ist dies keine Garantie dafür, dass die gewünschte Klientel trotz zahlreicher Zielgruppen- und Themenkanäle wirklich erreicht wird. Die Studie „Cine-Monitor 2012“ zeigt, dass lediglich 15,8 % (als Basis dient hier ein Stichprobenumfang von 1000 Personen) der Zuschauer, die in den Sendepausen auch Werbespots mitansehen, eine oder mehrere Marken oder Produkte benennen konnten; 33,1 % erinnerten sich an gar keinen Werbefilm. Zudem werden die wahrgenommenen Werbungen von 56,4 % als langweilig und von 78,3% gar als störend empfunden. Besser fällt da die Erinnerungsleistung und die Einstellung zu Werbefilmen der Zuschauer aus, die sich Spots im Kino ansahen. 95,9 % von 960 befragten Personen erinnerten sich an mindestens einen Werbefilm, wobei ca. 50,5 % diese Art von Spots als unterhaltsam charakterisierten. Die Kosten stellen neben der Reichweite einen weiteren relevanten Faktor dar.
1. Einleitung und Motivation: Diese Einleitung führt in die Problematik der Globalisierung ein und begründet die Relevanz der Untersuchung von Marketingstrategien für junge, innovative Unternehmen.
2. Unternehmenstypus Start-Up: Hier werden die definitorischen Merkmale von Start-Ups sowie deren spezifische Chancen und Hürden im Vergleich zu etablierten Marktteilnehmern herausgearbeitet.
3. Zum Einsatz von Kommunikationsinstrumenten: Dieses Kapitel vergleicht klassische und neue Kommunikationsmedien hinsichtlich ihrer Eignung, Kostenstruktur und Reichweite für Gründer.
4. Vorgehensweise des Einsatzes von Kommunikationsinstrumenten: Anhand eines Vier-Phasen-Modells wird aufgezeigt, wie sich Marketingaktivitäten abhängig von Unternehmensgröße und Ressourcen im Zeitverlauf professionalisieren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit ressourcenschonender, interaktiver Marketingstrategien in der Gründungsphase.
Start-Up, Marketing, Kommunikation, Entrepreneurship, Ressourcenknappheit, Klassische Werbung, Online-Kommunikation, Social Media, Guerrilla-Marketing, Markenbekanntheit, Kundenbindung, Virales Marketing, Marketingphasen, Unternehmenswachstum, Empfehlungsmarketing.
Die Arbeit befasst sich mit der Auswahl und dem Einsatz von Kommunikationsinstrumenten in jungen Start-Up-Unternehmen angesichts begrenzter Ressourcen.
Die zentralen Felder umfassen die Charakterisierung von Start-Ups, den Vergleich zwischen klassischen Medien und neuen digitalen Kanälen sowie die strategische Marketingentwicklung.
Ziel ist es zu untersuchen, welche Instrumente Start-Ups nutzen, um Aufmerksamkeit zu generieren und wie sie ihre Marketingaktivitäten im Laufe ihrer Entwicklung professionalisieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien, um ein theoretisches Modell der Marketingentwicklung zu stützen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Start-Ups, eine detaillierte Gegenüberstellung von Werbeinstrumenten und die Analyse der Marketingphasen nach Carson.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Entrepreneurship, Ressourcenknappheit, Online-Marketing und phasenbasierte Marketingentwicklung definiert.
Da klassische Medien meist sehr kostenintensiv sind und hohe Streuverluste aufweisen, sind sie für Start-Ups mit geringem Budget oft nicht wirtschaftlich effizient einsetzbar.
Es dient als effektives und kostengünstiges Marketinginstrument, das auf Vertrauen und persönlichen Empfehlungen im sozialen Web basiert.
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