Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung und Vorgehensweise
2 Demografischer Wandel und die Folgen für den Arbeitsmarkt
2.1 Zielgruppen: Von der Baby Boomer Generation zur Generation Y
2.2 Generation Y – The Ne(x)t Generation
3 Die digitale Transformation der Arbeitswelt
3.1 Digitalisierung 4.0
3.2 Entwicklung der Internetnutzung
4 Personalmarketing und Recruiting in der digitalen Welt
4.1 Klassisches Recruiting als Wegbereiter für das digitale Recruiting
4.2 Personalmarketing als unternehmensspezifische Maßnahme
4.2.1 Employer Branding
4.2.2 Employer Value Proposition
4.3 Digitale Recruitingkanäle zur Gewinnung neuer Mitarbeiter
5 Bedeutung von Social Media in der Personalbeschaffung
5.1 Aktuelle Nutzung von Social Media und deren Prognosen
5.2 F-A-C-E-Konzept
5.3 Plattformen als Instrumente im Social Media
5.3.1 Facebook das soziale Netzwerk
5.3.2 Xing das Business Netzwerk
5.3.3 Kununu das Arbeitgeberbewertungsportal
5.4 Chancen und Risiken von Social Media
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Bedeutung von Social Media für die Personalbeschaffung im Kontext des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels. Das primäre Ziel besteht darin, Erfolgsfaktoren für eine zielgruppengerechte Ansprache von Talenten zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen Social Media effektiv in ihre Strategien integrieren können.
4.2.1 Employer Branding
Eine Möglichkeit für die Unternehmen, sich im Internet und in Social Media zu präsentieren, ist mit Hilfe von Employer Branding. „Gerade junge Bewerber erwarten, dass Unternehmen im Internet und in Social Media auffindbar sind, dass ihnen alle Informationen und Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die sie für die Entscheidung für oder wider [sic] eine Bewerbung benötigen.“ Über diese Wege holen sich Bewerber Informationen über ihre potenziellen Arbeitgeber und versuchen so, sich ein Bild über den Arbeitsalltag zu machen. Diese Tatsachen zwingen Unternehmen in Ihrer Kommunikation zu einem Umdenken. Aufgrund der herrschenden Transparenz und der leichten Überprüfbarkeit von Informationen im Internet und Social Media, ist die authentische Kommunikation so wichtig geworden wie noch nie zuvor, um glaubhaft zu wirken. „Sämtliche Informationen können und werden heute von der Zielgruppe hinterfragt. Die Vernetzung macht dies ohne weiteres möglich.“ „Ein paar wenige schlechte Kommentare (…) können dazu führen, dass der Interessent sich nicht aktiv bewirbt oder zumindest weiter recherchiert und tiefer gräbt.“ Die Zeiten, bei deinen die Arbeitgeber einfach eine Stellenanzeige schalten konnten und in Ruhe auf den Eingang der Bewerbungen warten konnten, sind vorbei. Sie müssen ihre Strategien im Personalmarketing überdenken und neue Wege finden, wie sie ihre Arbeitgebermarke kommunizieren können. Die Digital Natives sind mit dem Internet aufgewachsen, für sie ist es selbstverständlich, sich zu informieren. Zudem wollen sie mehr wissen als das, was auf der Unternehmensseite steht. Zum Beispiel möchten sie erfahren, wie die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen ist, wie die Mitarbeiter aussehen und warum diese dort arbeiten. Die Generation Y erwartet nicht nur mehr Informationen als die Generation X, sondern auch mehr vom Arbeitsplatz. Gründe dafür liegen unter anderem bei ihren veränderten Motiven und Präferenzen. Darauf wurde in Kapitel 2.2 bereits eingegangen. Unternehmen die auf der Suche nach dieser Zielgruppe sind, kommen nicht daran vorbei, ihre Arbeitgebermarke auf diese Talente auszurichten. Gelingt es ihnen nicht, verlieren sie den Kampf um diese Talente.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Fachkräftemangels, des demografischen Wandels und die zunehmende Relevanz des digitalen Recruitings.
2 Demografischer Wandel und die Folgen für den Arbeitsmarkt: Analyse der schrumpfenden Bevölkerungszahlen und der spezifischen Anforderungen der Generation Y an ihre Arbeitgeber.
3 Die digitale Transformation der Arbeitswelt: Beleuchtung der Auswirkungen der Digitalisierung 4.0 auf die Arbeitswelt und das veränderte Mediennutzungsverhalten.
4 Personalmarketing und Recruiting in der digitalen Welt: Abgrenzung von klassischem zu digitalem Recruiting sowie Darstellung von Employer Branding Strategien.
5 Bedeutung von Social Media in der Personalbeschaffung: Detaillierte Untersuchung von Social Media Instrumenten wie Facebook, Xing und Kununu inklusive Chancen-Risiken-Abwägung.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Social Media ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, jedoch eine sorgfältige Strategie und Planung erfordert.
Personalbeschaffung, Social Media, Recruiting, Generation Y, Demografischer Wandel, Employer Branding, Fachkräftemangel, Digitalisierung, War for Talents, Personalmarketing, Online-Recruiting, Arbeitgebermarke, Soziale Netzwerke, Digital Natives, Mitarbeiterbindung.
Die Bachelorarbeit behandelt die wachsende Bedeutung von Social Media als Instrument für das moderne Personalmarketing und die Personalbeschaffung in Unternehmen.
Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, die Erwartungen der Generation Y an den Arbeitsmarkt, die digitale Transformation sowie den gezielten Einsatz von Social-Media-Plattformen.
Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für eine zielgruppengerechte Ansprache von Talenten zu identifizieren und Unternehmen aufzuzeigen, wie sie Social Media zur Gewinnung neuer Mitarbeiter nutzen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, um den Status quo sowie zukünftige Entwicklungen im Bereich Recruiting und Personalmarketing wissenschaftlich darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des digitalen Wandels, die Bedeutung des Employer Brandings und die praktische Anwendung von Social Media (Facebook, Xing, Kununu) zur Mitarbeitergewinnung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalbeschaffung, Employer Branding, Generation Y, Digitalisierung und War for Talents charakterisieren.
Die Generation Y ist mit dem Internet aufgewachsen, hinterfragt Informationen kritisch und legt großen Wert auf Authentizität, Werte und eine Unternehmenskultur, mit der sie sich identifizieren kann.
Zu den Risiken gehören Imageschäden durch unsachgemäße Kommunikation, negative Bewertungen auf Portalen sowie der hohe Ressourcenbedarf an Zeit und qualifiziertem Personal.
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