Examensarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Begriffe und Erläuterungen des Forschungsstandes
2.1 Begriffserklärung Generation
2.1.2 Begriffserklärung: Generation Z
2.1.3 Generation Z und der Umgang mit Technik
2.2 Der Zappelphilipp als Stigma von ADHS
2.3 Digitalisierung
2.4 Unterrichtsmedien
2.4.1 IT-Ausstattung deutscher Schulen
2.4.2 Nutzung digitaler Medien im Unterricht
3. Digitalisierung in der schulischen Bildung
4. Die ICILS-Studie
4.1 Kompetenzstände von SuS der achten Klassen im internationalen Vergleich
4.2 Schulische Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen
4.3 schulische Nutzung neuer Technologien im Zusammenhang mit dem Erwerb von computer- und informationsbezogenen Kompetenzen
5. Medienbildung als Leitperspektive im Bildungsplan
6. Individuelle Herausforderungen der Digitaliserung der schulischen Bildung
6.1 Bedeutung der Digitalisierung für die Schule
6.1.1 Herausforderungen
6.1.2 Chancen
6.1.3 Folgerungen
6.2 Bedeutung der Digitalisierung für den Unterricht
6.2.1 Herausforderungen
6.2.2 Chancen
6.2.3 Folgerungen
6.2.4 Fallbeispiele
6.3 Bedeutung der Digitalisierung für Lehrerinnen und Lehrer
6.3.1 Herausforderungen
6.3.2 Chancen
6.3.3 Folgerungen
6.3.4 Fallbeispiel
6.4 Bedeutung der Digitalisierung für Schülerinnen und Schüler
6.4.1 Herausforderungen
6.4.1.1 Exkurs: ADHS in der Generation Z
6.4.2 Chancen
6.4.3 Folgerungen
6.4.4 Fallbeispiel
6.4.1.1 Exkurs: Auswirkungen des Schlafmangels durch Medienkonsum bei SuS
7. Der Medienentwicklungsplan des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg
8. Fazit
9. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Sekundarunterricht, wobei sie den Fokus auf die Generation Z legt und kritisch beleuchtet, wie digitale Medien unterrichtspraktisch sinnvoll eingesetzt werden können, um Bildungsqualität zu fördern und individuelle Risiken, wie etwa ADHS-Symptomatiken oder Schlafmangel, zu minimieren.
6.4.1.1 Exkurs: ADHS in der Generation Z
Es gibt Forschungsergebnisse, die auf einen engen Zusammenhang zwischen Medienkonsum und der Entstehung von einer ADHS hinweisen (Brunsting 2014). Dies bekräftigt, dass ein sinnvoller und verantwortungsbewusster Umgang mit digitalen Medien im privaten und schulischen Kontext den SuS gelehrt werden muss, um den Nutzen aus den Möglichkeiten zu ziehen und keinen Raum für Entwicklungen in die entgegengesetzte Richtung entstehen zu lassen
Kinder mit einem hohen Bewegungsdrang und einem erhöhten Bedarf an Aufmerksamkeit gab es auch früher schon. Jedoch im Unterschied zu den früheren Beschreibungen, die diese Kinder als lustig und aufgeweckt darstellten, wird diesen Kindern heute oftmals eine ADHS zugesprochen. Aus dem „Zappelphilipp“, aus dem Buch „Struwwelpeter“ von Heinrich Hofmann ist ein „Hyperkinetiker“ geworden, der böse Friedrich ist heute ein sozialverhaltensauffälliges Kind und der Hans-Guck-in die Luft, ist heutzutage ein unaufmerksames Kind, dem es schwer fällt sich zu konzentrieren (vgl. Streif, 2015, S.11). Dies zeigt, dass sich Kinder mit den dargestellten Wesensmerkmalen sich heute schnell mit einer Krankheitsdiagnose konfrontiert sehen und führt zu weit höheren Erkranktenzahlen. Die in solchen Fällen diagnostizierte ADHS beschreibt eine Fehlfunktion der neuronalen Netzwerke, die die Impulskontrolle, das Arbeitsgedächtnis, sowie die Motivation steuern.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der digitalen Herausforderungen für die Schule ein, stellt das Einstein-Zitat als Leitmotiv vor und skizziert die methodische Ausrichtung der Arbeit.
2. Begriffe und Erläuterungen des Forschungsstandes: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie "Generation Z", "Zappelphilipp" im ADHS-Kontext sowie "Digitalisierung" und "Unterrichtsmedien" und beleuchtet deren Relevanz.
3. Digitalisierung in der schulischen Bildung: Es wird die historische Entwicklung des Medieneinsatzes in Schulen und die wachsende Bedeutung der Medienbildung als bildungspolitisches Ziel nachgezeichnet.
4. Die ICILS-Studie: Dieses Kapitel analysiert die Ergebnisse der ICILS 2013-Studie bezüglich der computerbezogenen Kompetenzen deutscher Schüler im internationalen Vergleich.
5. Medienbildung als Leitperspektive im Bildungsplan: Hier wird die Rolle der Medienbildung im Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg sowie der Stellenwert des Kompetenzerwerbs erläutert.
6. Individuelle Herausforderungen der Digitaliserung der schulischen Bildung: Dieses zentrale Kapitel behandelt detailliert die Auswirkungen der Digitalisierung auf Schule, Unterricht, Lehrkräfte und Schüler sowie mögliche negative Folgen wie Konzentrationsstörungen.
7. Der Medienentwicklungsplan des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg: Das Kapitel beschreibt Unterstützungsangebote für Schulen bei der Implementierung digitaler Medienkonzepte durch das Landesmedienzentrum.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit eines reflektierten, proaktiven Umgangs mit digitalen Medien.
9. Ausblick: Der Ausblick diskutiert zukünftige Entwicklungen hinsichtlich des Generationenwandels in der Lehrerschaft und betont die Bedeutung kritischer Medienkompetenz.
Digitalisierung, Generation Z, Medienkompetenz, Schule, ADHS, Unterricht, Mediennutzung, Schlafmangel, Medienbildung, Lernsoftware, IT-Ausstattung, Zappelphilipp, Schulentwicklung, Multitasking, Bildungsqualität.
Die Arbeit befasst sich mit den individuellen Herausforderungen, die der zunehmende Einsatz digitaler Medien für das System Schule, die Lehrkräfte und insbesondere die Schüler der Generation Z mit sich bringt.
Die zentralen Felder umfassen die mediale Sozialisation der Generation Z, die wissenschaftliche Einordnung des ADHS-Stigmas im Medienkontext, die Analyse schulischer IT-Infrastrukturen sowie die Bedeutung von Medienbildung und Medienkompetenz.
Das Ziel ist es, den Leser für die Risiken und Chancen der Digitalisierung zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte und pädagogisch begleitete Medienintegration die Bildungsqualität gesteigert werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, wertet existierende empirische Studien wie die ICILS-Studie oder BLIKK-Studie aus und veranschaulicht theoretische Konzepte durch praxisnahe Fallbeispiele.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Rollen von Schule, Lehrern und Schülern unter den Bedingungen der Digitalisierung, ergänzt durch kritische Exkurse zu ADHS-Symptomatik und Schlafmangel.
Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Medienkompetenz, Generation Z, ADHS, Medienbildung, Schule und pädagogischer Medieneinsatz.
Die Arbeit untersucht, ob übermäßiger Medienkonsum als Symptomverstärker für eine ADHS-Problematik fungieren kann und betont die Notwendigkeit, Kinder hierbei durch medienpädagogische Konzepte zu unterstützen.
Der Medienentwicklungsplan wird als wichtiges strukturelles Instrument beschrieben, das Schulen modular dabei unterstützt, Medienkonzepte systematisch und professionell in ihren Alltag zu integrieren.
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