Magisterarbeit, 2006
90 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Die Klavier- & Keyboardschule von eMedia
2.1 Beschreibung des Programms
2.2 Kapitelübersicht
2.3 Bewertung der eMedia Klavier- & Keyboardschule
2.3.1 Positive Aspekte der eMedia Software-Schule
2.3.2 Negative Aspekte der eMedia Software-Schule
2.3.3 Ungenaue Bewertungen aus der Fachliteratur
2.3.4 Erfahrungsbericht
3 Vergleichende Betrachtung von eMedia mit instrumentalpädagogischen Lernfelder und traditionellen Schulen
3.1 Tabellarische Auswertung der Betrachtung
3.2 Ergebnisse der Betrachtung
3.3 Vorteile der Software-Schule gegenüber traditionellen Schulen
4 Die Rolle des menschlichen Lehrers
4.1 Contra menschlicher Lehrer – Pro Softwareschule
4.2 Pro menschlicher Lehrer – Contra Software-Schule
4.3 Fazit des Vergleichs: Software-Schule – menschlicher Lehrer
4.4 Die Software-Schule als Simulation eines menschlichen Lehrers
4.5 Die Software-Schule als didaktisches Material für menschliche Lehrer
5 Weitere Software-Schulen auf CD-ROM
6 Internetbasierte Lernangebote für Klavier
6.1 Internet-Klavierschulen
6.2 Plattformen, die Klavierlehrer zum Unterrichten nutzen können
6.3 Online-basiertes Musiklernen
7 Intelligente Instrumente
7.1 Roland (HPi)
7.2 Casio (CELVIANO - AL-100R)
7.3 Kawai CN 4
7.4 Yamaha Tasteninstrumente
7.5 Yamaha-Online
7.5.1 Internet Direct Connection (IDC)
7.5.2 Digital Music Notebook(DMN)
8 Einordnung der elektronischen Angebote zum Klavierlernen in den Bereich „computerunterstütztes Lernen (CUL)“
8.1 Typisierung von Musikprogrammen
8.2 Einordnung in E-Learning allgemein
8.3 Exkursion Musikspiele
8.3.1 PC-Spiele
8.3.2 Konsolen-Spiele
8.3.3 Arcade-Spiele
9 Zusammenfassung und Schluss
10 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und kritische Beurteilung elektronischer Systeme zum Erlernen des Klavierspiels. Dabei wird analysiert, wie diese modernen Werkzeuge – von CD-ROM-Software über internetbasierte Plattformen bis hin zu intelligenten Instrumenten – in der musikpädagogischen Praxis bestehen und ob sie die klassischen Anforderungen an den Klavierunterricht erfüllen können.
2.3.2 Negative Aspekte der eMedia Software-Schule
Obwohl die Anwendung eMedia Klavier- & „Keyboardschule“ heißt, ist sie eindeutig für Klavierschüler konzipiert worden. Merkmale dafür, dass es sich um eine reine Klavierschule und nicht um eine Keyboardschule handelt, sind:
• Gleiche Förderung beider Hände
• Verwendung klassischer Klavierliteratur
• Hoher Stellenwert von Anschlag und Artikulation
• Änderung der Lautstärke durch Anschlag
• Fehlen von Keyboard spezifischen Übungen (z.B. zur Begleitautomatik)
• Und vieles mehr
Das einzige Merkmal, das das Keyboard mit einbezieht, ist ein bei manchen Songs auftauchender Button mit Hinweisen zu Rhythmuswahl und/oder Instrumentierung.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Untersuchungsgegenstand, grenzt die Zielgruppe (Erwachsene) ein und begründet den Fokus auf das Instrument Klavier sowie interaktive Computeranwendungen.
2 Die Klavier- & Keyboardschule von eMedia: Hier wird das Programm eMedia als Fallbeispiel detailliert beschrieben, seine Funktionen analysiert und eine kritische Bewertung hinsichtlich Vor- und Nachteilen vorgenommen.
3 Vergleichende Betrachtung von eMedia mit instrumentalpädagogischen Lernfelder und traditionellen Schulen: Dieses Kapitel stellt die Software traditionellen Buch-Schulen gegenüber, wobei die Lernfelder nach Anselm Ernst als methodische Analysebasis dienen.
4 Die Rolle des menschlichen Lehrers: Diese Sektion untersucht, inwieweit ein menschlicher Lehrer durch Software simuliert werden kann und wo die Grenzen der digitalen Vermittlung liegen.
5 Weitere Software-Schulen auf CD-ROM: Ein Überblick über alternative Softwareprodukte auf dem Markt, die ähnliche Ansätze wie eMedia verfolgen.
6 Internetbasierte Lernangebote für Klavier: Die Untersuchung von Online-Plattformen, die eine Verbindung zwischen technischer Lernhilfe und menschlicher Betreuung durch Lehrkräfte herstellen.
7 Intelligente Instrumente: Analyse von Digitalpianos mit integrierten Lernfunktionen der Hersteller Roland, Casio, Kawai und Yamaha.
8 Einordnung der elektronischen Angebote zum Klavierlernen in den Bereich „computerunterstütztes Lernen (CUL)“: Theoretische Einordnung der untersuchten Systeme in das E-Learning und die Informatikdidaktik sowie ein kurzer Exkurs zu musikorientierten Spielen.
9 Zusammenfassung und Schluss: Ein Fazit, das die Ergebnisse zusammenführt und die Zukunft des elektronisch gestützten Klavierlernens reflektiert.
Erwachsene, Klavier, Piano, Keyboard, Computer, Musik, Software, Computerunterstütztes Lernen, CUL, Klavierschule, eMedia, Internet, Digitalpiano, Instrumentalunterricht, virtueller Lehrer, Musikpädagogik
Die Arbeit untersucht elektronische Systeme und moderne computergestützte Methoden zum Erlernen des Klavierspiels durch Erwachsene.
Die Schwerpunkte liegen auf Software-Lernprogrammen, dem Vergleich mit traditionellen Schulen, der Rolle menschlicher Klavierlehrer sowie der Einordnung dieser Technologien in das E-Learning.
Es soll geklärt werden, wie effektiv digitale Klavierlernsysteme sind und ob sie im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden oder menschlichem Unterricht bestehen können.
Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse basierend auf instrumentalpädagogischen Lernfeldern nach Anselm Ernst, um die Qualität und Struktur verschiedener digitaler Lernangebote zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von CD-ROM-Software, den Vergleich mit gedruckten Lehrwerken, die Diskussion der Lehrerrolle sowie die Analyse internetbasierter Angebote und intelligenter Instrumente.
Die wichtigsten Schlagwörter sind Klavier, Computerunterstütztes Lernen (CUL), Instrumentalunterricht, eMedia, E-Learning und Musikpädagogik.
Die Einschränkung ermöglicht eine klare Abgrenzung von speziellen Kinderkonzepten und erlaubt einen direkten Vergleich mit traditionellen Klavierschulen für Erwachsene.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Software den menschlichen Lehrer (noch) nicht ersetzen kann, da Aspekte wie individuelle Korrektur von Haltung und Technik sowie emotionale Motivation eine reale Lehrperson erfordern.
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