Diplomarbeit, 2006
94 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
2 Technische und rechtliche Grundlagen elektronischer Signaturen
2.1 Signaturformen und Anforderungen
2.1.1 Einfache elektronische Signaturen
2.1.2 Fortgeschrittene Signaturen
2.1.3 Qualifizierte Signaturen
2.1.4 Akkreditierte Signaturen
2.2 Anforderungen an Zertifizierungsdienste
2.3 Rechtsfolgen
2.3.1 Formvorschriften
2.3.2 Beweiswert
2.4 Einsatzgebiete
2.4.1 E-Goverment
2.4.2 E-Commerce
2.4.3 Private Kommunikation
2.5 Geräteform
2.5.1 Chipkartenlesegerät
2.5.2 USB-Stick
2.5.3 Mobiltelefon
2.6 Marktsituation
3 Methodik
3.1 Conjoint-Analyse
3.1.1 Traditionelle Conjoint-Analyse
3.1.1.1 Darstellung der Conjoint-Analyse
3.1.1.2 Ermittlung von Zahlungsbereitschaften mit der Conjoint-Analyse
3.1.2 Choice-Based Conjoint-Analyse
3.1.2.1 Darstellung der Choice-Based Conjoint-Analyse
3.1.2.2 Schätzung der Nutzenparameter
3.1.2.2.1 Methode der kleinsten Quadrate
3.1.2.2.2 Latent-Class-Verfahren
3.1.2.2.3 Hierarchisches Bayes-Verfahren
3.1.2.3 Zahlungsbereitschaften mit der Choice-Based Conjoint-Analyse
3.2 Einflussfaktoren auf die Zahlungsbereitschaft
3.2.1 Demographische Einflüsse
3.2.2 Psychographische Hypothesen
3.2.2.1 Innovativität
3.2.2.2 Risiko
3.2.2.3 Komplexität / Kompliziertheit
3.2.2.4 Bequemlichkeit
3.2.2.5 Optimismus
3.2.2.6 Überlegtheit
3.2.2.7 Emotionale Intelligenz
3.3 Aufbau der empirischen Studie
3.4 Methodik der Auswertung
3.4.1 Ermittlung der Segmente und Zahlungsbereitschaften
3.4.2 Dimensionsreduktion anhand der konfirmatorischen Faktorenanalyse
3.4.2.1 Grundbegriffe
3.4.2.2 Methodik
3.4.3 Ermittlung der Einflussfaktoren auf die Zahlungsbereitschaft durch Regressionsanalyse
4 Resultate der empirischen Studie
4.1 Deskriptive Ergebnisse
4.2 Psychographische Ergebnisse
4.3 Schätzung der Zahlungsbereitschaft
5 Diskussion
6 Zusammenfassung
Die Diplomarbeit untersucht die Zahlungsbereitschaft potenzieller Kunden für verschiedene elektronische Signaturformen mittels eines multivariaten Verfahrens der quantitativen Marktforschung. Ziel ist es, die Gründe für den bisher geringen Einsatz dieser Technologie zu identifizieren und die ökonomische Relevanz von Einflussfaktoren wie Nutzerpräferenzen und Sicherheitsbedürfnissen zu quantifizieren.
2.1.2 Fortgeschrittene Signaturen
Fortgeschrittene Signaturen stellen die zweite Sicherheitsstufe dar und müssen die vier Definitionsmerkmale des § 2 Nr. 2 SigG erfüllen.
Sie werden nach § 2 Nr. 2a SigG mit Mitteln des Signaturschlüssel-Inhabers erstellt, die er allein unter Kontrolle halten kann und ausschließlich ihm zugeordnet sind. Ferner sollen sie gem. § 2 Nr. 2b SigG die Identifizierung des Signaturschlüssel-Inhabers ermöglichen. Dieses Kriterium ist nach der amtlichen Erklärung dann erfüllt, wenn der öffentliche Prüfschlüssel durch ein Zertifikat dem Signaturschlüsselinhaber zugeordnet ist, was wiederum eine vorherige Identifikation des Inhabers voraussetzt [Roßn03b].
Darüber hinaus muss sie gem. § 2 Nr. 2c SigG mit Mitteln erzeugt werden, die der Signierschlüssel-Inhaber unter seiner alleinigen Kontrolle halten kann, weswegen dieser also über entsprechende Speichermedien (Chipkarten oder andere Datenträger) verfügen muss, die er vor unbefugtem Zugang schützen kann.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der schleppenden Verbreitung elektronischer Signaturen ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Zahlungsbereitschaft mittels Conjoint-Analyse zu ermitteln.
2 Technische und rechtliche Grundlagen elektronischer Signaturen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Signaturformen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die technischen Anforderungen sowie die Marktsituation für Zertifizierungsdienste.
3 Methodik: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Conjoint-Analyse und Choice-Based Conjoint-Analyse sowie die für die Studie relevanten demographischen und psychographischen Einflussfaktoren detailliert dargelegt.
4 Resultate der empirischen Studie: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten Online-Umfrage, einschließlich der deskriptiven Daten und der statistischen Schätzung der Zahlungsbereitschaft.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch diskutiert, insbesondere die Diskrepanz zwischen ermittelter Zahlungsbereitschaft und aktuellen Marktpreisen unter Berücksichtigung ökonomischer Faktoren.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse zur Zahlungsbereitschaft für Signaturverfahren und deren Bedeutung für die öffentliche Akzeptanz.
Elektronische Signaturen, Zahlungsbereitschaft, Conjoint-Analyse, Choice-Based Conjoint-Analyse, Signaturgesetz, Zertifizierungsdienste, E-Government, E-Commerce, Psychographie, Innovativität, Risiko, Bequemlichkeit, Nutzenschätzung.
Die Arbeit untersucht, wie viel Nutzer bereit sind, für verschiedene Arten elektronischer Signaturen zu zahlen und welche Faktoren diesen Preis akzeptabel machen.
Zentral sind die technischen Sicherheitsstufen von Signaturen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung von Trägermedien wie Mobiltelefonen oder Chipkarten.
Das Ziel ist die Identifikation der Zahlungsbereitschaft potenzieller Kunden, um exakte Gründe für die bisher nur schleppende Verbreitung der Signaturtechnologie zu finden.
Es wird die Choice-Based Conjoint-Analyse (CBC) verwendet, um realitätsnahe Auswahlentscheidungen der Konsumenten unter Berücksichtigung verschiedener Produkteigenschaften abzubilden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Signaturverfahren und deren Einsatzgebiete sowie eine empirische Studie mit einer anschließenden Regressionsanalyse.
Die wichtigsten Aspekte sind die Zahlungsbereitschaft, elektronische Signaturen, Conjoint-Analyse, psychographische Faktoren und nutzerzentrierte Marktforschung.
Die Studie zeigt, dass der Aufwand für Installation und Wartung einen signifikant negativen Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft hat, was als Haupthindernis für die Akzeptanz identifiziert wurde.
Die Nichtkauf-Option ist essentiell, da sie den individuellen Indifferenzpunkt der Teilnehmer definiert und somit eine reale Berechnung der Zahlungsbereitschaft erst ermöglicht.
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