Diplomarbeit, 2007
136 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung
2. Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie
2.1 Grundlagen der Entscheidungstheorie
2.1.1 Forschungsschwerpunkte der Entscheidungstheorie
2.1.2 Entscheidungstheorie als betriebswirtschaftliche Theorie
2.1.3 Entscheidungsmodelle
2.2 Entscheidungen bei Sicherheit
2.2.1 Situation der Sicherheit
2.2.2 Entscheidungen bei einer Zielgröße
2.2.3 Entscheidungen bei mehreren Zielgrößen
2.3 Entscheidungen bei Unsicherheit im engeren Sinne
2.3.1 Situation der Unsicherheit im engeren Sinne
2.3.2 Entscheidungsregeln
2.4 Entscheidungen bei Risiko
2.4.1 Risikosituation
2.4.2 Klassische Entscheidungsprinzipien
2.4.3 Bernoulli-Prinzip
2.5 Mehrstufige Entscheidungsprobleme
3. Risikomanagement
3.1 Grundlagen des Risikomanagements
3.1.1 Geschichtlicher Hintergrund und Begriffsdefinition
3.1.2 Auslöser für den Bedarf des Risikomanagements
3.1.3 Risikokategorien
3.2 Risikomanagement in Unternehmen
3.2.1 Zielsetzung des Risikomanagements
3.2.2 Aufbau und Gestaltung des Risikomanagements
3.2.3 Strategisches und wertorientiertes Risikomanagement
4. Zusammenhang Risikomanagement und betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie
5. Praxisbeispiel Risikomanagement
5.1 Risikomanagement Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
5.1.1 Unternehmenssituation der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
5.1.2 Risikomanagement bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
5.2 Kritische Beurteilung des Risikomanagements bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
6. Schlussbetrachtung
6.1 Zielerreichung
6.2 Fazit und Perspektiven
Diese Diplomarbeit zielt darauf ab, das Risikomanagement auf Basis entscheidungstheoretischer Ansätze systematisch darzustellen und seine praktische Relevanz anhand einer Analyse der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie ein ganzheitlicher, wertorientierter Risikomanagementansatz zur Unternehmenssteuerung beitragen kann.
2.1.1 Forschungsschwerpunkte der Entscheidungstheorie
Die Entscheidungstheorie behandelt die Entscheidungsprobleme unter zwei verschiedenen Forschungsansätzen. Man unterscheidet demnach die deskriptive und die präskriptive Entscheidungstheorie.
Bei deskriptiven Theorien handelt es sich um Aussagesysteme, die im Rahmen der empirischen Forschung erarbeitet werden. Aufgabe dieser Systeme ist die Beschreibung und Erklärung von in der Realität bestehenden Beziehungen. Die deskriptive Entscheidungstheorie beschreibt und erklärt das tatsächliche Entscheidungsverhalten. Hypothesen, wie sich Individuen in einer oder mehreren Entscheidungssituationen verhalten haben, sollen Aussagen über zukünftiges Entscheidungsverhalten ermöglichen. Das Entscheidungsverhalten soll demnach prognostizierbar werden.
Aufgabe der deskriptiven Entscheidungstheorie besteht nicht darin, aufzuzeigen, wie Entscheidungen rational getroffen werden können. Sie betrachtet das tatsächliche Verhalten von einzelnen Individuen oder ganzen Gruppen und versucht so, einen Zusammenhang zwischen der beobachteten Entscheidung und der Entscheidungssituation zu finden. Die deskriptive Entscheidungstheorie baut nicht auf gegebene Entscheidungsprämissen auf, sondern beobachtet unter Einbezug der begrenzten Rationalität deren Zustandekommen. Die Ergebnisse der deskriptiven Entscheidungstheorie sind auch für die präskriptive Entscheidungstheorie von Wichtigkeit. Die präskriptiven Theorien sind Bestandteile der deduktiven Forschung und beschreiben nicht die Wirklichkeit, sondern geben Verhaltensempfehlungen für verschiedene Situationen in der Realität. Die deduktiven Untersuchungen stellen somit Orientierungshilfen für die Verarbeitung von Informationen zur Verfügung. Derartige Orientierungshilfen sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie auch realistisch umgesetzt werden können. Die deskriptive Entscheidungstheorie erforscht, welche Anforderungen der Entscheider wirklich erfüllen kann und ist somit von grundlegender Bedeutung für die präskriptive Entscheidungstheorie.
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Risikomanagements als unternehmensweiten Prozess und definiert Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit.
2. Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie: Systematisiert Grundlagen, Entscheidungsmodelle sowie Entscheidungssituationen bei Sicherheit, Unsicherheit und Risiko.
3. Risikomanagement: Erläutert die theoretischen Aspekte des Risikomanagements, inklusive Risikokategorisierung, Prozessgestaltung und strategischer Ausrichtung.
4. Zusammenhang Risikomanagement und betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie: Führt die theoretischen Erkenntnisse der Entscheidungstheorie mit der Praxis des Risikomanagements zusammen.
5. Praxisbeispiel Risikomanagement: Analysiert die praktische Umsetzung des Risikomanagements bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und bewertet diese kritisch.
6. Schlussbetrachtung: Reflektiert die Zielerreichung der Diplomarbeit und gibt einen Ausblick auf künftige Herausforderungen des Risikomanagements.
Risikomanagement, Entscheidungstheorie, Betriebswirtschaftslehre, Porsche AG, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung, Risikoreporting, wertorientierte Unternehmensführung, Basel II, KonTraG, Value at Risk, Entscheidungsmodelle
Die Arbeit untersucht das Risikomanagement in Unternehmen aus einer entscheidungstheoretischen Perspektive, wobei besonderer Wert auf die praktische Umsetzung gelegt wird.
Sie behandelt die betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie, die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements sowie deren Anwendung in einem realen Unternehmenskontext.
Ziel ist die systematische Darstellung des Risikomanagements auf theoretischer und praktischer Ebene, um dessen Notwendigkeit und Instrumentarium in der modernen Unternehmensführung aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Forschungsmethodik, ergänzt durch eine qualitative Analyse eines Praxisbeispiels anhand verfügbarer Daten und Fachliteratur.
Der Hauptteil erörtert Entscheidungssituationen, Risikokategorisierungen, den Risikomanagementprozess, die Verknüpfung mit dem Controlling sowie die spezielle Risikosituation und Steuerungsansätze der Porsche AG.
Die Arbeit verbindet klassische Entscheidungstheorie direkt mit modernen Risikomanagement-Instrumenten wie dem Value at Risk und zeigt dies an einem konkreten, prominenten Praxisbeispiel auf.
Porsche nutzt das Risikomanagement als integralen Bestandteil seiner wertorientierten Unternehmensführung, wobei ein Fokus auf der Kombination aus vorsichtiger Finanzpolitik und strategischer Flexibilität liegt.
Porsche dient als Fallbeispiel, um die Anwendung eines systematischen Risikomanagementsystems in einem produzierenden Unternehmen zu veranschaulichen, unter Berücksichtigung sowohl operativer als auch strategischer Risiken.
Sie bietet das notwendige theoretische Grundgerüst, um Risiken als steuerbare Größen zu begreifen und fundierte Methoden zur Auswahl von Handlungsalternativen zu entwickeln.
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