Bachelorarbeit, 2002
40 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Medienpolitische Vorentscheidungen und der technisch ökonomische Wandel
2.1. Medienpolitische Vorentscheidungen
2.2. Der technisch ökonomische Wandel
3. Veränderungen in den Produktionsweisen von Journalisten/Programmgestaltern
3.1. Journalisten im Printmedienbereich
3.2. Journalisten im Rundfunkbereich/Programmgestalter
4. Veränderungen in den Arbeitsbedingungen von Journalisten/Programmgestaltern
4.1. Journalisten im Printmedienbereich
4.2. Journalisten im Rundfunkbereich/Programmgestalter
4.3. Medienakteure und die Online-Medien
5. Berufspezifischer Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die medialen Inhalte
5.1. Im Printmedienbereich
5.2. Im Rundfunkbereich
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern im Zeitalter der Computerisierung und Digitalisierung, wobei das Beispiel Deutschland im Vordergrund steht und medienpolitische Vorentscheidungen kritisch analysiert werden.
Die neue Technik
Die Umrüstung auf die neuen Techniken der Printproduktion erfolgte meist in mehreren Etappen. So untergliedert Weischenberg die verschiedenen Etappen in die der Produktionssysteme, der Redaktionssysteme, der vollintegrierten elektronischen Systeme und der „elektronischen Aussagenproduktionssysteme“. Die Einführung von Produktionssystemen geschah zumeist aus Rationalisierungsgründen, die Texterfassung sollte rationalisiert werden. In dieser Etappe wurde noch arbeitsteilig in redaktionellen und produktionstechnischen Arbeitsschritten gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt der Umrüstung war der journalistische Arbeitstag noch unverändert, der Journalist schrieb jetzt lediglich mit Berücksichtigung des Layouts. In der Phase der Redaktionssysteme wurden die Abgrenzungen zwischen Redaktion und Produktion immer mehr aufgehoben. Ehemalige journalistische „Outsourcing“-Aufgaben wie Texterfassung, Textbearbeitung, Korrektur oder Gestaltung wurden jetzt immer mehr in den Redaktionen selbst getätigt. Viele technische Funktionen wurden nun von den Journalisten übernommen.
1. Einleitung: Darstellung der technologischen Entwicklung im Journalismus und der medienpolitischen Ursachen für den Strukturwandel.
2. Medienpolitische Vorentscheidungen und der technisch ökonomische Wandel: Analyse der politischen Weichenstellungen für neue Medientechniken und deren wirtschaftliche Dimensionen.
3. Veränderungen in den Produktionsweisen von Journalisten/Programmgestaltern: Untersuchung der neuen Arbeitsformen durch Computerisierung in Print- und Rundfunkredaktionen.
4. Veränderungen in den Arbeitsbedingungen von Journalisten/Programmgestaltern: Analyse der durch Rationalisierungsdruck veränderten Arbeitsbedingungen und des Wandels des Berufsbildes.
5. Berufspezifischer Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die medialen Inhalte: Erörterung der Qualitätsveränderungen in medialen Produkten durch die neuen technischen Rahmenbedingungen.
6. Zusammenfassung: Resümee über die Professionalisierung und die zukünftigen Herausforderungen im journalistischen Berufsfeld.
Journalismus, Strukturwandel, Digitalisierung, Computerisierung, Arbeitsbedingungen, Produktionsweisen, Medienpolitik, Printmedien, Rundfunk, Programmgestaltung, Infotainment, Datenbanken, Rationalisierung, Medienökonomie, Online-Medien.
Die Arbeit analysiert, wie sich der technologische und medienpolitische Wandel seit den 1970er Jahren auf die Arbeitsprozesse und Bedingungen von Journalisten und Programmgestaltern in Deutschland ausgewirkt hat.
Die zentralen Schwerpunkte sind die technologische Revolution durch Computerisierung, medienpolitische Rahmenbedingungen, ökonomischer Rationalisierungsdruck und die Auswirkungen auf die journalistische Qualität.
Es soll geklärt werden, wie sich der Strukturwandel vollzogen hat, inwieweit die deutsche Medienpolitik mitverantwortlich war und welche Folgen dieser Wandel für die medialen Inhalte hat.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, Medienberichten, Studien (wie der von Claudia Mast) sowie Dokumentationen über technische und medienpolitische Entwicklungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Rahmenbedingungen, spezifische Veränderungen im Print- und Rundfunkwesen sowie die Auswirkungen auf den journalistischen Arbeitsalltag und die Inhalte.
Strukturwandel, Journalismus, Medienpolitik, Rationalisierung, Digitalisierung und Medienökonomie beschreiben die Kernthemen am besten.
Damit ist die umfassende Technisierung und Automatisierung journalistischer Arbeitsprozesse gemeint, bei der klassische manuelle Tätigkeiten zunehmend von Computern und standardisierten Systemen übernommen werden.
Sie ermöglichte einerseits effizientere Schnitt- und Bearbeitungsabläufe, führte jedoch andererseits dazu, dass Redakteure vermehrt technische Funktionen wie den Bildschnitt übernehmen mussten, was die Arbeitsbelastung steigerte.
Der Autor konstatiert ein Spannungsfeld zwischen technischer Effizienz und inhaltlicher Qualität, wobei der ökonomische Druck oft zu einer "Verpackungsorientierung" auf Kosten tiefergehender journalistischer Berichterstattung führt.
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