Bachelorarbeit, 2006
91 Seiten, Note: 1,3
2. Einleitung
3. Einführung in die Clematis-Kultur
4. Material und Methode
4.1 Standortbeschreibung Zepernick
4.2 Klimabedingungen
4.3 Vorgehensweise
5. Zielstellung
6. Sortenbeschreibungen
6.1 Clematis terniflora DC. var. mandshurica (RUPR.) OHWI (Rispenblütige Waldrebe)
6.2 Clematis serratifolia REHDER ’Golden Tiara’ (Koreanische – Waldrebe)
6.3 Clematis- Hybride ‚Paul Farges’ (Waldrebe)
6.4 Clematis x eriostemon DECN. ’Hendersonii’ (Hybrid-Waldrebe)
6.5 Clematis viticella L. ’Royal Velours’ (Italienische Waldrebe)
6.6 Clematis viticella L. ’Polish Spirit’ (Italiensiche Waldrebe)
6.7 Clematis viticella L. (Italienische Waldrebe)
6.8 Clematis viticella L. ’Rubra’ (Italienische Waldrebe)
6.9 Clematis viticella L. ’Minuet’ (Italienische Waldrebe)
6.10 Clematis x jackmanii T. MOORE ’Blekitny Aniol’
6.11 Clematis integrifolia L. ’Aljonushka’ (Ganzblättrige Waldrebe)
6.12 Clematis macropetala LEDEB. (Großblumige Waldrebe)
6.13 Clematis montana BUCH.- HAM. ex DC. ’Grandiflora Alba’ (Berg-Waldrebe)
6.14 Clematis tangutica (MAXIM.) KORSH. ’Lampton Park’ (Mongolische Waldrebe)
7. Diskussion
7.1 Vergleich
7.2 Verwendungseignung
7.3 Zierwert
8. Literaturdiskussion
8.1 Clematis terniflora DC. var. mandshurica (RUPR.) OHWI (Rispenblütige Waldrebe)
8.2 Clematis serratifolia REHDER ’Golden Tiara’ (Koreanische – Waldrebe)
8.3 Clematis- Hybride ‚Paul Farges’ (Waldrebe) (Syn. Clematis fargesioides = Summersnow)
8.4 Clematis x eriostemon DECN. ’Hendersonii’ Hybrid- Waldrebe
8.5 Die Viticella-Gruppe
8.6 Clematis x jackmanii T. MOORE ’Blekitny Aniol’
8.7 Clematis integrifolia L. ’Aljonushka’ Ganzblättrige Waldrebe
8.8 Clematis macropetala LEDEB. (Großblumige Waldrebe)
8.9 Clematis montana BUCH.- HAM. ex DC. ’Grandiflora Alba’ (Berg-Waldrebe)
8.10 Clematis tangutica (MAXIM.) KORSH. ’Lampton Park’ (Mongolische Waldrebe)
8.11 Fazit
9. Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein in Veithöchsheim als robust selektiertes Sortiment von Clematisarten und -sorten mit Wildcharakter unter den kontinentalen Klimabedingungen Nord-Ost-Deutschlands auf ihre Verwendungseignung und ihren Zierwert hin zu prüfen, um fundierte Empfehlungen für Gärtner und Laien abzuleiten.
6.4 Clematis x eriostemon DECN. ’Hendersonii’ (Hybrid-Waldrebe)
Diese violett blühende Hybrid-Waldrebe (Violett Group 93 B) gehört zu den krautigen Vertretern der Waldreben ohne überirdische Überdauerungsorgane. Sie wies pro Pflanze fünf neue Bodentriebe mit Wachstumshöhen zwischen 178 cm und 244 cm auf.
Die Vitalität der Pflanzen war durchweg sehr gut und mit Vitalitätsnoten von 5 anzugeben. Ende August trat jedoch bei einer der Pflanze die Clematiswelke auf. Bis auf einen waren alle Triebe abgestorben ohne dabei die Vegetationsperiode abzuschließen. Die anderen Vertreter dieser Sorte wiesen keine ähnlichen Symptome auf.
Die Wuchsform der Stauden war durch die geringe Kletterneigung buschig und mit etwa 180 cm mannshoch.
Die reichblühenden Triebe neigten unter ihrer Blütenlast etwas zu Boden.
Die siebenzähligen Fiederblätter waren bis auf das gefiederte endständige Blättchen ganzrandig und teilweise gelappt. Die durchschnittliche Gesamtlänge der Fiederblätter lag zwischen 16, 5 cm und knapp 21 cm.
Die Knospenlängen waren mit durchschnittlich 1,7 cm bis 2,04 cm recht groß und durch ihre lanzettlich-spitz zulaufende Form und violett glänzende Färbung sehr auffällig.
2. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Motivation zur Auswahl des Sortiments mit Wildcharakter sowie das Ziel der Bonitierung und Sortenbeschreibung.
3. Einführung in die Clematis-Kultur: Gibt einen Überblick über die botanischen Grundlagen der Clematis, ihre Kulturansprüche und die Problematik der Welke sowie Bodenreaktion.
4. Material und Methode: Dokumentiert den Versuchsstandort Zepernick, die klimatischen Parameter und die angewandten Erfassungsverfahren für die Vitalitäts- und Blütenbewertung.
5. Zielstellung: Definiert die Prüfung des selektierten Sortiments unter kontinentalen Bedingungen als Basis für eine Eignungsempfehlung.
6. Sortenbeschreibungen: Enthält die detaillierte morphologische und phänologische Beschreibung der einzelnen untersuchten Arten und Sorten.
7. Diskussion: Wertet die Ergebnisse hinsichtlich Verwendungseignung und Zierwert aus und klassifiziert die Sorten in Eignungsgruppen.
8. Literaturdiskussion: Vergleicht die eigenen Beobachtungsergebnisse mit vorhandener Fachliteratur und hinterfragt taxonomische Zuordnungen.
9. Zusammenfassung: Fasst den gesamten Prozess von der Pflanzung über die Bonitierung bis hin zur Identifikation der besten Sorten für den Standort zusammen.
Clematis, Wildcharakter, Verwendungseignung, Zierwert, Bonitierung, Zepernick, Vitalität, Blütenfülle, Fruchtschmuck, Literaturvergleich, Standortbedingungen, Kletterpflanzen, taxonomische Einordnung, Pflanzenbauwissenschaften, Sortenbeschreibung.
Die Arbeit untersucht ein selektiertes Sortiment von Clematisarten und -sorten mit Wildcharakter auf ihre Eignung und Zierwirkung am Standort Zepernick.
Zentrale Themen sind die Vitalitätsprüfung unter kontinentalen Klimabedingungen, die morphologische Beschreibung der Sorten sowie der Vergleich mit bestehenden Literaturdaten.
Das Ziel ist es, Empfehlungen für Gärtner und Laien auszusprechen, welche Clematis-Sorten mit Wildcharakter für Standorte wie Zepernick besonders robust und zierend sind.
Es wurde eine systematische Bonitierung der Bestände durchgeführt, bei der Parameter wie Blühbeginn, Blütenfülle, Vitalität und Blattmerkmale mittels standardisierter Schlüssel bewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der 14 untersuchten Arten/Sorten sowie eine anschließende Diskussion, die diese Sorten nach ihrer Eignung für den Standort klassifiziert.
Clematis, Wildcharakter, Verwendungseignung, Zierwert, Bonitierung, Vitalität und Standortbedingungen sind die zentralen Begriffe.
Sie zeigte die beste Kombination aus ansprechendem Habitus, vitalem Wuchs, auffälligem Fruchtschmuck und hoher Blütenfülle am Versuchsstandort.
Die Arbeit verdeutlicht, dass viele Handelsnamen unklar sind und die Literatur oft widersprüchliche Angaben zu Synonymen und taxonomischen Gruppen macht.
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