Examensarbeit, 2006
20 Seiten, Note: 1,3
Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde
1 Einleitung
2 Entstehung der Vulkane
2.1 Schalenaufbau der Erde
2.2 Plattentektonik
2.3 Verbreitung des aktiven Vulkanismus
Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
Konservierende Plattengrenzen
Intraplatten- Vulkanismus
3 Vulkane
3.1 Vulkanformen
Stratovulkane
Schildvulkane
Caldera
Dom
Flut- oder Plateaubasalte
Parasitärkegel
Schlackenkegel
Maare
3.2 Vulkanische Förderprodukte
3.3 Ausbruchsformen
4 Der Vulkan Mount St. Helens
4.1 Allgemeine Daten
4.2 Spezielle Lage des Mount St. Helens
4.3 Der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 - Einordnung in Vulkanformen, Tätigkeitsformen und Förderprodukte -
4.4 Folgen des Ausbruchs
4.5 Gegenwart des Mount St. Helens
5 Fazit
6 Literaturliste:
Die vorliegende Arbeit untersucht die physikalischen und tektonischen Ursachen des Vulkanismus, differenziert verschiedene Vulkantypen und Ausbruchsformen und analysiert diese exemplarisch am Ausbruch des Mount St. Helens im Jahr 1980, um ein umfassendes Verständnis für dieses Naturphänomen zu vermitteln.
4.3 Der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 - Einordnung in Vulkanformen, Tätigkeitsformen und Förderprodukte -
Der Mount St. Helens gehört zu den vulkanischen Bauten der Schicht-/ Stratovulkane. Diese werden durch die abwechselnde Schichtung verfestigter Lockermaterialien und nachträglich ausfließenden Lavaströmen besonders hoch, steil und kegelförmig, wie auch beim Mount St. Helens. Das zähflüssige Magma ist sehr widerstandsfähig und bildet ein stabiles inneres Gerüst. Der Mount St. Helens galt vor seinem Ausbruch 1980 als ästhetisch schönster Vulkan Nordamerikas (Schmincke, 2000).
Der gewaltige Ausbruch des Mount St. Helens im Mai 1980 ist wie kaum ein anderer Vulkanausbruch aus nächster Nähe beobachtet und vollständig dokumentiert worden, da der Ausbruch für die Wissenschaftler keineswegs unerwartet kam (B. Decker & R. Decker, 1998). Schon zwei Monate vor der Eruption gab es viele Anzeichen dafür, dass sich in dem Berg etwas bewegt. Die Vorboten der Eruption begannen im März mit vielen kleinen Erdbeben sowie Wasserdampf- und Ascheaustritten. Das Gebiet um den Berg wurde zu diesem Zeitpunkt evakuiert und abgesperrt. Nur einige Geologen, Holzarbeiter und Schaulustige befanden sich noch dort. Das nach oben dringende Magma beult die gesamte Nordflanke des Berges aus. Kurz vor dem Ausbruch betrug sie 150m. Das Magma schmolz Ende April immer mehr Eis des Gletschers, so das es im Gipfelbereich zu Ascheauswürfen und Schlammlawinen kam.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema Vulkanismus vor, umreißt die theoretischen Grundlagen und erläutert den Aufbau der Arbeit anhand des Fallbeispiels Mount St. Helens.
2 Entstehung der Vulkane: Dieses Kapitel erläutert den inneren Aufbau der Erde, die Theorie der Plattentektonik und die geographische Verteilung vulkanischer Aktivität an verschiedenen Plattengrenzen.
3 Vulkane: Hier werden die verschiedenen Erscheinungsformen von Vulkanen sowie die resultierenden Förderprodukte und die physikalischen Charakteristika unterschiedlicher Ausbruchsformen detailliert beschrieben.
4 Der Vulkan Mount St. Helens: Das Kapitel analysiert den Mount St. Helens, beschreibt den spezifischen Verlauf und die Phasen des Ausbruchs von 1980 sowie dessen ökologische Folgen und die aktuelle geologische Entwicklung.
5 Fazit: Das Fazit fasst den Ausbruch als wissenschaftlich bedeutendes, wenn auch katastrophales Ereignis zusammen und betont das Spannungsfeld zwischen Naturphänomen und industriegesellschaftlicher Bedrohung.
6 Literaturliste:: Auflistung der verwendeten geowissenschaftlichen Fachliteratur und Quellen.
Vulkanismus, Plattentektonik, Mount St. Helens, Magma, Lava, Stratovulkane, Subduktionszone, Eruption, Tephra, Plinianische Explosion, Pyroklastische Ströme, Schalenaufbau, Naturkatastrophe, Vulkanformen, Geologie.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Vulkanismus, dessen physikalische Entstehung sowie die Einordnung verschiedener Vulkantypen und analysiert konkret den Ausbruch des Mount St. Helens 1980.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Schalenaufbau der Erde, der Plattentektonik, der Systematik von Vulkanen sowie der detaillierten Dokumentation einer spezifischen Naturkatastrophe.
Das Ziel ist es, durch die Kombination von theoretischen Grundlagen und einem konkreten Fallbeispiel ein tiefgreifendes Verständnis für die Mechanismen und Auswirkungen von Vulkanausbrüchen zu vermitteln.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die geowissenschaftliche Theorien (wie das Seafloor-Spreading) und empirische Daten zu Eruptionsphasen zusammenführt und analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Vulkantypen und Förderprodukte sowie die anschließende historische und geologische Aufarbeitung des Mount St. Helens Eruptionsereignisses.
Die zentralen Charakteristika sind Plattentektonik, Vulkanismus, Stratovulkane, Eruptionsphasen und die ökologischen Folgen von pyroklastischen Strömen.
Der Ausbruch wird als plinianische Eruption eines Stratovulkans klassifiziert, die durch einen vorangegangenen Erdrutsch und eine massive Dampfexplosion eingeleitet wurde.
Der Ausbruch gilt als Glücksfall für die Vulkanologie, da es sich um eine der ersten Eruptionen handelte, die im Vorfeld genau beobachtet und währenddessen umfassend wissenschaftlich dokumentiert werden konnte.
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