Magisterarbeit, 2006
123 Seiten, Note: 1,0
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der Neuorganisation des Fußballsports in Deutschland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ab 1933 und untersucht die Funktionalisierung des Hochleistungsfußballs im Kontext der NS-Propaganda.
Fußball, Nationalsozialismus, Gleichschaltung, Propaganda, Hochleistungsfußball, DFB, Arbeitersportbewegung, konfessionelle Sportverbände, jüdische Sportbewegung, FC Schalke 04.
Der Fußball wurde durch die "Gleichschaltung" zentralisiert und für NS-Propaganda genutzt, um die Volksgemeinschaft zu stärken und außenpolitische Ziele zu verfolgen.
Der Deutsche Fußball-Bund wurde im Zuge der Zentralisierung des Sports aufgelöst und in den Deutschen Reichsbund für Leibesübungen (DRL) integriert.
Schalke war der erfolgreichste Verein im Dritten Reich und wurde aufgrund seiner Popularität massiv in die Propaganda eingebunden.
Sie dienten als riesige Propagandabühne, um die angebliche Überlegenheit und Friedfertigkeit des NS-Regimes vor der Weltöffentlichkeit zu inszenieren.
Jüdische Mitglieder wurden systematisch aus den Vereinen ausgeschlossen, und jüdische Sportorganisationen wurden schließlich komplett zerschlagen.
Ja, die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs war dem Regime wichtig, um die Moral an der "Heimatfront" zu stärken und Normalität vorzutäuschen.
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