Examensarbeit, 2007
73 Seiten, Note: 2
1. VORWORT
2. DIE STELLUNG LÜBECKS IM NORD- UND OSTSEEHANDEL
2.1. DER LÜBECKER BIERHANDEL
2.2. DER LÜBECKER FISCHHANDEL
2.3. DER LÜBECKER HANDEL MIT SCHWEDEN
3. LÜBECKS GESCHICHTE VOR DER BLÜTEZEIT DER HANSE
3.1. DIE GRÜNDUNG LÜBECKS
3.2. LÜBECKS WEG ZUR REICHSSTADT
3.2.1. Die Stadt unter der Herrschaft Heinrichs des Löwen
3.2.2. Das Privileg Kaiser Friedrichs I. von 1188
3.2.3. Der Reichsfreiheitsbrief Kaiser Friedrichs II. von 1226
3.3. LÜBECKS AUFSTIEG UND DER NIEDERGANG DER GOTLÄNDISCHEN GENOSSENSCHAFT
3.3.1. Die Gotländische Genossenschaft
3.3.2. Das Ausgreifen Lübecks nach England
3.3.3. Die Beziehungen nach Flandern
3.3.4. Der Niedergang der Gotländischen Genossenschaft
4. LÜBECKS GESCHICHTE IN DER BLÜTEZEIT DER HANSE
4.1. DER WANDEL VON DER KAUFMANNSHANSE ZUR STÄDTEHANSE
4.1.1. Der Weg zum ersten Hansetag
4.1.2. Die Charakteristik der Hanse
4.2. KRIEGSWESEN IN DER HANSE
4.2.1 Die hansische Kriegsstrategie
4.2.2. Die Einsatzmöglichkeiten hansischer Flotten
4.2.3. Die Schiffe der Hanse
4.3. DIE VORGESCHICHTE ZUM ERSTEN KRIEG DER HANSE GEGEN DÄNEMARK
4.3.1. Die Situation in Dänemark vor 1340
4.3.2. Die expansive Politik Waldemars IV.
4.4. DER ERSTE KRIEG GEGEN KÖNIG WALDEMAR IV. VON DÄNEMARK 1361-62
4.4.1. Die Gründe für den Krieg
4.4.2. Der Kriegsverlauf
4.4.3. Die Friedensverhandlungen und der Weg nach Elbing
4.5. DER ZWEITE KRIEG GEGEN KÖNIG WALDEMAR IV. VON DÄNEMARK 1367-1370
4.5.1. Die Versammlung zu Elbing
4.5.2. Die Kölner Konföderation von 1367
4.5.3. Die von Lübeck initiierten Bündnisse mit den norddeutschen Fürsten
4.5.4. Der Verlauf des Krieges und Waldemars Versuch einer Gegenkoalition
4.6. DER FRIEDEN VON STRALSUND 1370
4.6.1. Der Friedensschluss mit Norwegen
4.6.2. Das Vertragswerk zu Stralsund
4.6.3. Der Frieden zu Stralsund. Höhepunkt der Macht der Hanse?
5. RESÜMEE UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Rolle der Hansestadt Lübeck als zentrales Machtzentrum der Hanse vom Mittelalter bis zum Stralsunder Frieden 1370. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Stadt von einer kleinen Kaufmannssiedlung zum „Haupt der Hanse“ entwickelte und wie ihr Führungsanspruch durch ihre wirtschaftliche Handelsmacht sowie ihre strategische Lage begründet wurde.
2. Die Stellung Lübecks im Nord- und Ostseehandel
Der Handelsplatz Lübeck war der wichtigste Handelsknotenpunkt im Nord- und Ostseehandel im Mittelalter. „Krakau ist ein Kupferhaus, Visby ein Pech- und Teerhaus, Reval ein Wachs- und Flachshaus, Rostock ein Malzhaus, Danzig ein Kornhaus, Stettin ein Fischhaus, Halberstadt ein Frauenhaus, Hamburg ein Brauhaus, Lübeck ein Kaufhaus, Braunschweig ein Zeughaus, Magdeburg ein Backhaus, Köln ein Weinhaus und Lüneburg ein Salzhaus.“ Diesem hansischen Merkspruch aus dem 15. Jahrhundert kann man Einiges entnehmen. Für jede Stadt steht ein bestimmtes Handelsgut. Die einzige Stadt, bei der dies nicht der Fall ist, ist Lübeck. Es ist ein Handelsplatz, an dem alle Waren gehandelt werden und der keine Spezialität aufweist. Lübeck nimmt eine gesonderte Stellung ein. Es war der Hauptumschlagsplatz für Waren an die Ostsee. Dies soll nun anhand des Lübecker Bierhandels, des Fischhandels und des Lübecker Handels mit Schweden gezeigt werden.
1. VORWORT: Einleitung in die Bedeutung der Hanse und die zentrale Fragestellung nach Lübecks Aufstieg zum „Haupt der Hanse“.
2. DIE STELLUNG LÜBECKS IM NORD- UND OSTSEEHANDEL: Analyse der Handelsgüter Bier, Fisch und Schweden-Handel, die Lübeck zum wirtschaftlichen Knotenpunkt machten.
3. LÜBECKS GESCHICHTE VOR DER BLÜTEZEIT DER HANSE: Darstellung der städtischen Gründung, des Weges zur Reichsstadt und des Niedergangs der Gotländischen Genossenschaft.
4. LÜBECKS GESCHICHTE IN DER BLÜTEZEIT DER HANSE: Untersuchung des Wandels zur Städtehanse, der militärischen Strategien und der Kriege gegen Dänemark bis zum Stralsunder Frieden.
5. RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Führungsrolle Lübecks und ein Ausblick auf die späteren Krisenjahre und das Ende der Hanse.
Lübeck, Hanse, Städtehanse, Ostseehandel, Mittelalter, Schonenmarkt, Waldemar IV., Stralsunder Frieden, Reichsfreiheit, Kogge, Seeblockade, Kaufleute, Handelsmacht, Nordeuropa, Gotländische Genossenschaft.
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Hansestadt Lübeck als zentrales Macht- und Handelszentrum der Hanse zwischen dem Mittelalter und dem Jahr 1370.
Im Fokus stehen die Handelsbeziehungen (Bier, Fisch, Erze), der rechtliche Aufstieg zur Reichsstadt, die Transformation der Hanse von einem Kaufmanns- zu einem Städtebund sowie das militärische Kriegswesen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum und auf welchem Weg Lübeck zum „Haupt der Hanse“ aufsteigen konnte.
Es handelt sich um eine historische Untersuchung auf Basis gedruckter Quellen und relevanter Fachliteratur zur Hansegeschichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Lübecks ökonomischer Macht vor der Blütezeit, den organisatorischen Wandel zur Städtehanse und die detaillierte Darstellung der Seekriege gegen Dänemark.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie „Lübeck“, „Städtehanse“, „Ostseehandel“ und „Stralsunder Frieden“ beschreiben.
Die Transitstrecke bot eine effiziente Alternative zur gefährlichen und langen Seereise um ganz Dänemark herum, was Lübeck als Wirtschaftsknotenpunkt weiter stärkte.
Der Frieden festigte die hansischen Privilegien im Ostseeraum, markierte jedoch keinen absoluten Macht-Höhepunkt, sondern fungierte als Teil einer dynamischen Entwicklung politischer und wirtschaftlicher Kräfteverhältnisse.
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