Diplomarbeit, 2006
152 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der komplexen Thematik der Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Lebensrealitäten und Herausforderungen dieser Eltern sowie ihrer Kinder zu entwickeln. Dabei werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer ausführlichen Auseinandersetzung mit dem Begriff der geistigen Behinderung und den verschiedenen Fachdisziplinen, die sich mit diesem Thema befassen. Anschließend werden die aktuellen Leitideen der Geistigbehindertenpädagogik und Konzepte zur praktischen Umsetzung, wie Normalisierung, Selbstbestimmung, Empowerment und Assistenz, dargestellt. Im weiteren Verlauf werden die Themen Sexualität und Partnerschaft von Menschen mit geistiger Behinderung beleuchtet, wobei insbesondere die Bedeutung von Sexualerziehung und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Eheschließung betrachtet werden.
Kapitel 5 widmet sich dem Thema Elternschaft im Allgemeinen, wobei die Entscheidung zur Elternschaft, die Rolle von Partnerbeziehungen und elterliche Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Die spezifische Situation der Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung wird in Kapitel 6 behandelt. Hierbei werden historische Entwicklungen, rechtliche Aspekte, Herausforderungen und Unterstützungsangebote für diese Eltern und ihre Kinder ausführlich analysiert.
Im letzten Kapitel, Kapitel 7, wird die Lebenssituation der Kinder von Eltern mit geistiger Behinderung beleuchtet. Dabei werden die Möglichkeiten der Vererbung, die kindliche Entwicklung, Reaktionen auf die Behinderung der Eltern und die Thematik der Trennung und Fremdplatzierung erörtert.
Geistige Behinderung, Elternschaft, Selbstbestimmung, Normalisierung, Empowerment, Assistenz, Sexualität, Partnerschaft, Ehe, Sorgerecht, Elterliche Kompetenzen, Inklusion, Unterstützung, Förderung, Familienleben, Lebensqualität, Integration, Rechtliche Rahmenbedingungen, Entwicklungspsychologie.
Ja, das Recht auf Elternschaft, Sexualität und Partnerschaft ist Teil der Selbstbestimmung und Normalisierung, wird jedoch oft noch kontrovers diskutiert.
Es handelt sich um Unterstützungsangebote wie Assistenz oder Leben in Eltern-Kind-Einrichtungen, die sicherstellen, dass Eltern mit Behinderung ihre Erziehungsaufgaben bewältigen können.
Menschen mit geistiger Behinderung haben grundsätzlich das Sorgerecht, sofern das Kindeswohl nicht gefährdet ist. Rechtliche Hürden bestehen oft bei der Einschätzung der elterlichen Kompetenz.
Dies sind natürliche Verhaltensweisen im Umgang mit Säuglingen (z.B. Blickkontakt, Mimik), die auch bei Menschen mit geistiger Behinderung vorhanden sein können, aber oft Unterstützung benötigen.
Empowerment zielt darauf ab, die Stärken der Eltern zu fördern und sie zu befähigen, ihre Lebensführung so weit wie möglich selbstständig zu gestalten.
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