Magisterarbeit, 2007
63 Seiten, Note: noch keine
Die Magisterarbeit untersucht die DJane-Bewegung und beleuchtet die Herausforderungen, denen weibliche DJs in der DJ-Kultur und Clubszene gegenüberstehen. Die Arbeit beleuchtet die strukturellen Benachteiligungen von Frauen in der Musikgeschichte und untersucht, wie die DJane-Bewegung sich gegen diese Herausforderungen stellt.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und Sozialisation, um die geschichtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für die Benachteiligung von Frauen im Bereich der Musik zu beleuchten. Der doing-gender-Ansatz wird eingeführt, um die Konstruktion von Geschlechtsnormen zu erforschen. Der erste Teil schließt mit einem Exkurs über die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Musikgeschichte in Deutschland ab.
Im zweiten Teil werden die Begriffe Kultur und Subkultur sowie DJ/DJane definiert, um den Handlungsrahmen der DJ-Kultur und die spezifische Situation der DJane-Bewegung zu verstehen. Im dritten Teil wird ein historischer Abriss der Entwicklung der DJ-Kultur im Allgemeinen und der DJane-Bewegung im Besonderen gegeben, wobei die untergeordnete Rolle von Frauen in der Geschichte der DJ-Szene beleuchtet wird.
Der vierte Teil analysiert die DJane-Bewegung im Detail, wobei die Netzwerke, Communities, Clubkultur und die Bedeutung des Internets für die Bewegung untersucht werden. Es werden Beispiele von Ladyfest-Websites und Frauenpartys als Teil der DJane-Bewegung beleuchtet.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen der Arbeit sind: DJane-Bewegung, DJ-Kultur, Geschlecht, Arbeitsteilung, Sozialisation, Doing Gender, Subkultur, Clubkultur, Netzwerke, Internet, Frauen in der Musikgeschichte, strukturelle Benachteiligung.
Die Arbeit untersucht die Strukturen der DJ-Kultur und beleuchtet die Marginalisierung sowie die Aufstiegschancen von Frauen in dieser männlich dominierten Szene.
Es beschreibt die aktive Konstruktion von Geschlecht durch soziales Handeln und wie Geschlechtsnormen in der Clubszene reproduziert werden.
Das Internet ist ein zentrales Werkzeug für die Vernetzung. Plattformen wie "female:pressure" oder "shejay.net" helfen dabei, virtuelle Netzwerke und Sichtbarkeit zu schaffen.
Ladyfeste sind Teil der DJane-Bewegung und bieten als Frauenpartys und Netzwerke einen geschützten Raum für weibliche Künstlerinnen in der Subkultur.
Ja, die Arbeit enthält einen Exkurs zur strukturellen Benachteiligung von Frauen in der deutschen Musikgeschichte, die bis heute in der Clubkultur nachwirkt.
Die Arbeit zeichnet die Entwicklung von den technischen Grundlagen über die Pioniere in Disco, Hip-Hop bis hin zu Techno nach und beleuchtet dabei die Rolle der Frauen.
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