Diplomarbeit, 2006
95 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Beteiligungsgesellschaften
2.1.1 Definition
2.1.2 Klassifikationen
2.1.2.1 Formen von Beteiligungskapital und deren Abgrenzung
2.1.2.2 Formen von Buy-Outs
2.1.2.3 Formen von Buy-Out Gesellschaften
2.1.3 Die Buy-Out Gesellschaft als Kapitalmarktintermediär
2.1.3.1 Investoren
2.1.3.2 Beteiligungsunternehmen (Verkäufer)
2.1.3.3 Intermediäre 1.Ordnung
2.1.3.4 Weitere Spieler auf dem Buy-Out Markt
2.1.4 Zusammenfassung
2.2 Diversifizierte Unternehmen (Konglomerate)
2.2.1 Definition
2.2.2 Klassifikation
2.2.2.1 Formen der Diversifikation
2.2.2.2 Formen diversifizierter Unternehmen
2.2.3 Das Konzept des Parenting Advantage
2.2.4 Zusammenfassung
2.3 Situationsanalyse
3 Vergleich von Buy-Out Gesellschaften und Konglomeraten
3.1 Analyserahmen und weiteres Vorgehen
3.2 Ziele und allgemeines Geschäftsmodell
3.3 Portfolio-Management
3.3.1 Akquisitionen
3.3.2 Desinvestitionen
3.3.3 Kooperationen & Partnerschaften
3.4 Analyse der Strukturen
3.4.1 Rechtsform, Eigentumsverhältnisse & Kapitalstruktur
3.4.2 Organisationsstruktur
3.5 Analyse der Systeme
3.5.1 Anreizsysteme
3.5.2 Informationssystem / Monitoring & Controlling
3.6 Ressourcenbasis
3.6.1 Materielle Ressourcen
3.6.1.1 Finanzielle Ressourcen
3.6.1.2 Sachwerte
3.6.2 Immaterielle Ressourcen
3.6.2.1 Know-How
3.6.2.2 Kultur
3.6.2.3 Reputation
3.6.2.4 Beziehungen & Netzwerke
3.6.2.5 Intellectual Property Rights
3.7 Zusammenfassung
4 Fazit & Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist ein deskriptiver Vergleich der Geschäftsmodelle von Buy-Out Gesellschaften und diversifizierten Unternehmen (Konglomeraten), um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren strategischen Ansätzen zu identifizieren und zu bewerten.
2.1.1 Definition
Beteiligungsgesellschaften stellen Unternehmen Kapital auf Zeit zur Verfügung, ohne dass sie dafür die banküblichen Sicherheiten verlangen. Stattdessen erfolgt eine Beteiligung am Eigenkapital des Unternehmens, kombiniert mit einer mehr oder weniger intensiven Managementberatung und Managementbetreuung. Ziel der Beteiligungsgesellschaften ist es, durch die Investition den Wert des Unternehmens zu steigern, um Kapitalgewinne z.T. durch laufende Erträge und vor allem den späteren Verkauf (den sog. „Exit“) zu erzielen. Auf der anderen Seite ermöglicht dieses Beteiligungskapital Unternehmen die Bewältigung einer Vielzahl von Herausforderungen, denen sich Gesellschaft und Manager kleinerer sowie großer Unternehmen gegenüberstehen und für die traditionelle Kapitalquellen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Dabei entspricht das deutsche Wort „Beteiligungskapital“ dem angelsächsischen „Private Equity“. Für Private Equity werden häufig viele andere Namen synonym verwendet von denen manche inhaltlich übereinstimmen und andere sich widersprechen. Am häufigsten wird Private Equity mit der Bezeichnung „Venture Capital“ (engl. für Wagniskapital) gleichgesetzt. Beide Begriffe sind nicht präzise definiert und variieren in ihrer Bedeutung von Land zu Land.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Private Equity und Buy-Outs im wirtschaftlichen Kontext und definiert das Ziel der Arbeit, diese Organisationsform strategisch mit Konglomeraten zu vergleichen.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden Beteiligungsgesellschaften und diversifizierte Unternehmen definiert, klassifiziert und ihre Rolle als Kapitalmarktintermediäre sowie das Konzept des Parenting Advantage erläutert.
3 Vergleich von Buy-Out Gesellschaften und Konglomeraten: Hier erfolgt der Kernvergleich der beiden Organisationstypen hinsichtlich Ziele, Portfolio-Management, Strukturen, Systeme und Ressourcenbasis.
4 Fazit & Ausblick: Das Fazit bewertet die Ergebnisse des Vergleiches und diskutiert die langfristigen Perspektiven beider Organisationsformen.
Buy-Out Gesellschaften, Konglomerate, Private Equity, Geschäftsmodell, Diversifikation, Parenting Advantage, Portfolio-Management, Kapitalmarktintermediär, Leverage Effekt, Unternehmensstrategie, Beteiligungskapital, Venture Capital, Corporate Finance, Wertsteigerung, Desinvestitionen
Die Diplomarbeit befasst sich mit einem komparativen Vergleich der Geschäftsmodelle von Buy-Out Gesellschaften und diversifizierten Unternehmen (Konglomeraten).
Zentral sind die strategische Ausrichtung, das Portfoliomanagement, die Organisationsstrukturen, Anreizsysteme sowie die Ressourcenbasis beider Organisationstypen.
Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Organisationsformen herauszuarbeiten, um zu verstehen, wie sie jeweils Wert für ihre Portfoliounternehmen und Investoren generieren.
Der Vergleich erfolgt deskriptiv und basiert auf einer fundierten Analyse wissenschaftlicher Fachliteratur, Dissertationen und Fachzeitschriften.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Vergleich der Zielsetzungen, der Art der Akquisitionen und Desinvestitionen, der internen Organisationsstrukturen, der Anreiz- und Informationssysteme sowie der materiellen und immateriellen Ressourcen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Buy-Out Gesellschaften, Konglomerate, Parenting Advantage, interner Kapitalmarkt und der Private Equity Cycle.
Buy-Out Gesellschaften verfolgen meist kurz- bis mittelfristige Ziele innerhalb eines zeitlich begrenzten Fonds-Kreislaufs, während Konglomerate stärker an langfristigem Shareholder Value und dem Erhalt des gesamten Unternehmensverbundes interessiert sind.
Konglomerate profitieren von einem flexiblen internen Kapitalmarkt, während Buy-Out Gesellschaften durch strikte vertragliche Regelungen (Partnership Agreements) gebunden sind, was strategische Änderungen kostspieliger macht.
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