Examensarbeit, 2007
67 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Kinder mit Beeinträchtigung im Lernen
2.1 Was ist unter Lernbeeinträchtigung zu verstehen?
2.2 Individuelle Förderbedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigung im Lernen
3. Auditive Wahrnehmung
3.1 Der Wahrnehmungsbereich
3.2 Definition und Bedeutung der auditiven Wahrnehmung
3.3 Möglichkeiten der Förderung der auditiven Wahrnehmung
4. Lernvoraussetzungen der Klasse 2a in Bezug auf die auditive Wahrnehmung
5. Das projektähnliche Vorhaben
5.1. Thema des projektähnlichen Vorhabens. Zielstellung und Einordnung in den Lehrplan
1.1. Übersicht die Phasen des projektähnlichen Vorhabens
5.2 Ausführliche Dokumentation des projektähnlichen Vorhabens
5.3 Genaue Darstellung mit Beobachtungshinweisen der Spiel- und Übungsformen zur Förderung und zur Diagnostik der Förderbereiche der auditiven Wahrnehmung
6. Reflexion und Auswertung des projektähnlichen Vorhabens
7. Schlusswort und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die auditive Wahrnehmung von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen in der Schuleingangsphase durch die Implementierung eines projektähnlichen Vorhabens zu fördern und zu diagnostizieren, um basale Zuhörfähigkeiten für gelingende Lernprozesse zu etablieren.
3.2 Definition und Bedeutung der auditiven Wahrnehmung
Wie schon in der Betrachtung über den gesamten Bereich der Wahrnehmung erwähnt wurde, handelt es sich bei der auditiven Wahrnehmung um den Hörsinn. Eine umfassendere Definition findet sich bei FRITZE, PROBST, REINARTZ E. und REINARTZ A.:
„Auditive Wahrnehmung im weiteren Sinne ist zu verstehen als die Fähigkeit, Hörphänomene jeglicher Art (Musik, Sprache, Umwelt, Schall) differenziert wahrzunehmen, sich vorzustellen, erlebnismäßig – emotional zu erfassen, zu verbalisieren und selbst zu produzieren. Dabei ist die ‚Hörwelt’ nicht aus den gesamten Umweltgegebenheiten herauszulösen.“ (FRITZE, PROBST, REINARTZ E., REINARTZ A., 1994, S.228)
Die auditive Wahrnehmung ist damit für den Menschen von großer Bedeutung. Durch sie ist der Mensch in der Lage Lautstärken, Tonhöhen und Schallquellen, sowie gleiche akustische Eigenschaften, Richtung und Reihenfolge von Geräuschen und akustischer Zeichen wahrzunehmen und zu unterscheiden. Weiterhin kann er unwichtige von wichtigen Geräuschen unterscheiden und akustische Zeichen zu Handlungsfolgen zusammenziehen (vgl. BALSTER, 1999, S. 9).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den hohen Stellenwert des Zuhörens im Unterricht bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Förderung und stellt das Ziel der Arbeit vor, die auditive Wahrnehmung bei Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen durch ein Projekt zu stärken.
2. Kinder mit Beeinträchtigung im Lernen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Lernbeeinträchtigung im schulischen Kontext und erörtert die daraus resultierenden individuellen Förderbedürfnisse sowie relevante Beobachtungskategorien für die pädagogische Praxis.
3. Auditive Wahrnehmung: Hier werden theoretische Grundlagen zur Wahrnehmung allgemein und speziell zum Hörsinn dargelegt sowie Möglichkeiten der gezielten Förderung und diagnostischen Erfassung im Unterricht diskutiert.
4. Lernvoraussetzungen der Klasse 2a in Bezug auf die auditive Wahrnehmung: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte individuelle Bestandsaufnahme der Lernvoraussetzungen jedes Schülers der Klasse 2a hinsichtlich der auditiven Fähigkeiten und weiterer Entwicklungsbereiche.
5. Das projektähnliche Vorhaben: Der praktische Teil beschreibt detailliert die Konzeption, Zielstellung, inhaltliche Einordnung in den Lehrplan sowie die Durchführung der Projektwoche „Hör genau“ zur Förderung der auditiven Wahrnehmung.
6. Reflexion und Auswertung des projektähnlichen Vorhabens: Das Kapitel evaluiert den Erfolg der Projektwoche, reflektiert die Zielerreichung bei den einzelnen Schülern und benennt Erkenntnisse für die weitere pädagogische Arbeit.
7. Schlusswort und Ausblick: Das Fazit unterstreicht den Erfolg der gewählten Methode für die Schülermotivation und betont, dass die Förderung des Hörens eine dauerhafte, fächerübergreifende Aufgabe sein muss.
Auditive Wahrnehmung, Förderschwerpunkt Lernen, Schuleingangsphase, Projektorientierter Unterricht, Hörförderung, Zuhören, Lernbeeinträchtigung, Förderplanung, Geräuschemacher, Klanggeschichte, Diagnostik, Sonderpädagogik, Unterrichtsgestaltung, Spielkartei, Wahrnehmungsförderung.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Förderung der auditiven Wahrnehmung bei Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen während der Schuleingangsphase.
Die zentralen Felder sind die Bedeutung der Wahrnehmungsschulung, die sonderpädagogische Diagnostik im Bereich Hören sowie die Planung und Umsetzung eines fächerübergreifenden, projektähnlichen Unterrichtsvorhabens.
Primäres Ziel ist es, durch eine strukturierte Projektwoche die auditive Wahrnehmung der Schüler zu fördern, die Hörkompetenz zu stärken und eine langfristig einsetzbare Diagnostik- und Spielkartei für den Unterricht zu entwickeln.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse zu Wahrnehmung und Lernbeeinträchtigung sowie eine pädagogische Aktionsforschung im Rahmen eines projektähnlichen Vorhabens mit begleitender Beobachtung und Dokumentation.
Der Hauptteil umfasst die Analyse der Lernausgangslage der Klasse 2a, die detaillierte Dokumentation und Reflexion der täglichen Aktivitäten der Projektwoche sowie eine systematische Darstellung von Förder- und Diagnoseübungen.
Zu den prägenden Begriffen zählen auditive Wahrnehmung, Förderschwerpunkt Lernen, projektähnliches Vorhaben, Hörförderung, Diagnostik und sonderpädagogische Förderung.
Die Schüler erproben das Gerät aktiv, um ihre eigene Stimme und erzeugte Geräusche aufzunehmen und anschließend zu reflektieren, wobei sie den Unterschied zwischen Aufnahme und realem Klang entdecken.
Die Ohrensprüche dienen der thematischen Einführung in das Thema „Hören“, wobei festgestellt wurde, dass die Kinder diese Redewendungen zunächst wörtlich nehmen und erst durch das Projekt in ihrer Bedeutung erfasst werden.
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