Diplomarbeit, 2006
69 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufbau der Arbeit
1.3. Abgrenzung des Themas
2. Wettbewerbsstrategien
2.1. Die Unternehmenspolitik als strategische Ausgangslage
2.2. Definitionen Strategie und Strategieverständnis
2.3. Theoretische Evaluation von Strategien
2.3.1. Wettbewerbsstrategie nach Porter
2.3.2. Problemfelder der drei Strategietypen nach Porter
3. Franchising - Grundlagen und Besonderheiten
3.1. Begriffsklärung und Bedeutung
3.2. Branchenentwicklung
3.3. Merkmale, Formen und Arten
3.4. Abgrenzung zu anderen Vertriebsarten
3.4.1. Das Vertragshändler-System
3.4.2. Lizenzverträge
3.4.3. Das Agentursystem
3.4.4. Das Filialsystem
3.5. Rechtliche Problemfelder des Franchising
4. Die Partnervermittlungsbranche
4.1. Marktübersicht und Marktentwicklung
4.2. Branchenstrukturanalyse
4.3. Die wichtigsten Marktteilnehmer
4.3.1. New & Old Economy – unterschiedliche strategische Gruppen
4.3.1.1. Singlebörsen
4.3.1.2. Online Partnervermittlungen
4.3.1.3. Kommerzieller Privatanzeigenmarkt
4.3.1.4. Stationäre Partnervermittlungen
4.3.2. Die Partnerpool Partnervermittlung
4.3.2.1. Allgemeine Unternehmensinformationen
4.3.2.2. Gründe für den Markterfolg
5. Franchising – ein strategischer Wettbewerbsvorteil
5.1. Strategische Ziele der Partnerpool Partnervermittlung im Wettbewerb
5.2. Evaluation der Vorteilhaftigkeit des Partnerpool-Franchise
5.3. Auswirkungen des Partnerpool Franchising auf den Wettbewerb
5.3.1. aus Sicht der Partnerpool Partnervermittlung (Franchise-Geber)
5.3.2. aus Sicht von Franchise-Nehmern
5.3.3. aus Sicht der Wettbewerber
6. Fazit: Partnerpool Franchise – ein vielversprechender Erfolgsfaktor
Diese Diplomarbeit untersucht, ob der Aufbau eines Franchise-Systems für die Partnerpool Partnervermittlung eine wettbewerbsstrategisch vorteilhafte Option zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen darstellt. Dabei werden die Chancen und Risiken für den Franchise-Geber sowie für potenzielle Franchise-Nehmer analysiert und die Auswirkungen auf die Wettbewerbsstellung beleuchtet.
Die Strategie der Kostenführerschaft
Die Strategie der Kostenführerschaft ist sehr populär, erfordert allerdings eine aggressive Kapazitätsausweitung bzw. Wachstum. Ziel dieser Strategie ist es, bestehende fixe Gemeinkosten auf möglichst viele Einheiten (Stück, Filialen) zu verteilen bzw. durch gebündeltes Know-how Kostenvorteile zu erlangen. Die Identifikation der sogenannten Kostentreiber ist hierfür unabdingbar. Mögliche Kostentreiber sind größenbedingte Kostendegression, Lerneffekte, Struktur der Kapazitäts-Auslastung, Verflechtungen, Integration, Zeitwahl, unternehmenspolitische Entscheidungen, Standort und die Verhandlungsmacht von Lieferanten und Abnehmern. Nachfolgend werden einige dieser Kostentreiber näher erläutert, da ihnen hinsichtlich eines Franchise-System-Aufbaues u.U. eine wichtige Rolle zugeschrieben werden kann.
1. Größenbedingte Kostendegression (Skaleneffekte, economies of scale)
Skaleneffekte bedeutet, dass mit zunehmender Betriebsgröße die Stückkosten sinken bzw. durch effizienteren Einsatz der Betriebsmittel bei wachsender Aktivität die Gemeinkosten nur unterproportional steigen.
Beispiel: es werden vermutlich beim gebündelten Einkauf von Werbeplätzen (in Zeitungen, Radio etc.) durch die Franchisezentrale bessere Konditionen erzielt als beim Einzelkauf durch jeden einzelnen Partnerbetrieb.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, skizziert den Aufbau der Arbeit und nimmt eine thematische Abgrenzung vor.
2. Wettbewerbsstrategien: Hier werden theoretische Grundlagen zu Wettbewerbsstrategien behandelt, wobei insbesondere der Ansatz von Michael Porter zur Evaluation von Strategien und deren Problemfeldern genutzt wird.
3. Franchising - Grundlagen und Besonderheiten: Das Kapitel bietet eine umfassende Übersicht über das Franchising-System, inklusive Branchenentwicklung, Abgrenzung zu anderen Vertriebsformen und rechtlichen Aspekten.
4. Die Partnervermittlungsbranche: Es erfolgt eine Branchenstrukturanalyse der Partnervermittlung, gefolgt von einer Vorstellung der wichtigsten Marktteilnehmer und einer detaillierten Analyse des Unternehmens Partnerpool.
5. Franchising – ein strategischer Wettbewerbsvorteil: Dieses Kernkapitel untersucht die Vorteilhaftigkeit des Franchisings für die Partnerpool Partnervermittlung und dessen Auswirkungen auf den Wettbewerb aus verschiedenen Perspektiven.
6. Fazit: Partnerpool Franchise – ein vielversprechender Erfolgsfaktor: Das Kapitel schließt die Arbeit ab, indem es das Ergebnis der Untersuchung zusammenfasst und die strategische Empfehlung zur Franchisierung des Geschäftsmodells bekräftigt.
Partnervermittlung, Franchising, Wettbewerbsstrategie, Wettbewerbsvorteil, Kostenführerschaft, Partnerpool, Branchenstrukturanalyse, Geschäftsmodell, Franchise-Geber, Franchise-Nehmer, Existenzgründung, Marktanteil, Dienstleistungssektor, Marketing, Strategisches Management
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, ob der Aufbau eines Franchise-Systems für die Partnerpool Partnervermittlung eine wettbewerbsstrategisch vorteilhafte Maßnahme darstellt, um die Marktposition langfristig zu sichern und auszubauen.
Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Wettbewerbsstrategien (speziell nach Porter) mit den theoretischen und praktischen Grundlagen des Franchisings, angewandt auf den spezifischen Markt der Partnervermittlungsbranche.
Die Forschungsfrage untersucht, ob eine Franchisierung des bestehenden Geschäftsmodells der Partnerpool Partnervermittlung ein erfolgversprechendes Mittel zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen ist.
Es wird eine theoretische Evaluation von Strategien vorgenommen, ergänzt durch eine Branchenstrukturanalyse (Five Forces nach Porter) und eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Vertriebsformen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Strategiegrundlagen und Franchising-Besonderheiten eine detaillierte Analyse der Partnervermittlungsbranche, der Wettbewerber sowie eine spezifische Bewertung der Erfolgspotentiale für Partnerpool durchgeführt.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Partnervermittlung, Franchising, Wettbewerbsstrategie, Wettbewerbsvorteil sowie die strategische Positionierung gegenüber Mitbewerbern und Substitute.
Das Filialsystem verursacht laut Autor hohe Fixkosten für eigenes Personal und birgt Risiken in der Auswahl geeigneter Mitarbeiter, während die Organisationsstruktur der Partnerpool ein schnelles Wachstum mittels Filialen nicht bewältigen könnte.
Die Kartei mit ca. 4.000 aktuellen Partnersuchenden ist ein zentraler Erfolgsfaktor und eine Markteintrittsbarriere, da sie neuen Wettbewerbern ohne bestehende Datenbank die Dienstleistungserbringung erschwert.
Das Alleinstellungsmerkmal ist das Angebot standardisierter Produkte in Form von sechs verschiedenen Vertragsmodi, was in der Branche als einzigartig angesehen wird.
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