Forschungsarbeit, 2007
33 Seiten
1. Die Grundidee der Untersuchung
2. Der Fragenkatalog
3. Die besuchten Einrichtungen
4. Auswertung der einzelnen Themenbereiche
4.1. Die Art des Angebots
4.2. Die räumlichen Gegebenheiten
4.3. Der finanzielle Rahmen
4.4. Personelle Rahmenbedingungen
4.5. Die Kinder
4.6. Ziele der Einrichtung und deren Kontrolle
4.7. Aus- und Weiterbildung
4.8. Kooperation mit anderen Hausaufgabenbetreuungen
5. Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht qualitative Aspekte der Hausaufgabenbetreuung in der Stadt Augsburg, um Einblicke in deren Abläufe, Finanzierungsmodelle und personelle Strukturen zu gewinnen und Verbesserungsvorschläge für die praktische Arbeit abzuleiten.
4.5. Die Kinder
Der Themenblock, der sich mit den Kindern beschäftigte, die die Einrichtungen nutzen, wollte unter anderem die häufigsten Schularten, ihr Alter, ihre sozialen Hintergründe und ihre Herkunft erörtern. Dies ist vor allem deshalb interessant, weil diese Faktoren anzeigen, von wem und in welchem Umfang das Angebot genutzt wird. Außerdem stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, sich mit seinem Angebot an eine ganz spezielle Gruppe an Kindern zu richten.
Hier fällt auf, dass der Großteil der Angebote von Hauptschülern genutzt wird. Zwar habe ich auch Einrichtungen besucht, die nur für Hauptschüler gedacht sind, dennoch ist hiermit allein dieser große Prozentsatz nicht zu begründen, denn ich habe ebenso Projekte gesucht die nur für Grundschüler ausgelegt sind. Ich vermute, der hohe Anteil begründet sich auch durch die Lebensumstände der Kinder. Wie verschiedenste Studien gezeigt haben, gibt es in Deutschland einen eindeutigen und starken Zusammenhang zwischen dem sozialen Milieu dem die Eltern zugehören und dem Bildungsgrad den ihre Kinder in unserem Schulsystem erwerben.
1. Die Grundidee der Untersuchung: Darstellung der persönlichen Motivation des Autors sowie der Zielsetzung, durch eine qualitative Befragung Einblicke in die Praxis der Hausaufgabenbetreuung zu gewinnen.
2. Der Fragenkatalog: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Erstellung und Nutzung des Interviewleitfadens als strukturierende Gedankenstütze.
3. Die besuchten Einrichtungen: Beschreibung der Auswahlkriterien und der Rahmenbedingungen der neun besuchten Projekte, mit Fokus auf die Anonymisierung und die Heterogenität der Angebote.
4. Auswertung der einzelnen Themenbereiche: Detaillierte Analyse der gesammelten Daten zu Angeboten, Räumlichkeiten, Finanzierung, Personal, Zielgruppen und Kooperationen.
5. Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit: Zusammenführung der Ergebnisse mit dem Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Kommunikation und professionelle Arbeit in der Hausaufgabenbetreuung zu formulieren.
Hausaufgabenbetreuung, Augsburg, Bildungsbenachteiligung, qualitative Untersuchung, pädagogische Betreuung, Migrationshintergrund, Schulerfolg, Netzwerkarbeit, Personalauswahl, Elternarbeit, soziale Integration, Förderschule, Hauptschule, Evaluation, Ehrenamt.
Die Arbeit befasst sich mit einer qualitativen Untersuchung von Projekten zur Hausaufgabenbetreuung in der Stadt Augsburg im Jahr 2007.
Im Zentrum stehen die Art der Angebote, räumliche und finanzielle Rahmenbedingungen, Personalgewinnung, Zielgruppenmerkmale sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen.
Das Hauptziel ist es, einen Einblick in die Praxis verschiedener Einrichtungen zu geben und Ansatzpunkte für eine qualitative Verbesserung der Hausaufgabenbetreuung zu identifizieren.
Es wurde eine qualitative Untersuchung mittels eines Interviewleitfadens durchgeführt, der in verschiedenen Einrichtungen zur Befragung der Verantwortlichen eingesetzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene thematische Blöcke, die von der Art der Betreuung über personelle Rahmenbedingungen bis hin zur Evaluation der pädagogischen Arbeit reichen.
Zentrale Begriffe sind Hausaufgabenbetreuung, Bildungsbenachteiligung, soziale Integration, Netzwerkarbeit und pädagogische Professionalität.
Die Zusammenarbeit wird von den Betreuern meist als äußerst schwierig beschrieben, da viele Eltern wenig Interesse an einem Austausch zeigen, obwohl dieser für den schulischen Erfolg der Kinder essenziell wäre.
Der Autor stellt fest, dass Fortbildungen zwar wichtig sind, aber in etwa 44 % der Projekte nicht angeboten werden, was ein deutliches Manko in der Professionalisierung darstellt.
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