Masterarbeit, 2007
109 Seiten, Note: Sehr gut
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Hypothese
2 GRUNDLAGEN UND MERKMALE DES DIENSTLEISTUNGSMARKETINGS
2.1 Begriffliche Abgrenzung des Marketings
2.2 Erfassung des Dienstleistungsbegriffes
2.3 Die Entwicklung des Dienstleistungsmarketings
2.4 Die Bedeutung des Dienstleistungsmarketings im Gesundheitswesen
2.5 Dienstleitungsmarketing in der Arztpraxis
2.5.1 Kundensegmentierung
2.5.2 Neue Märkte durch den Wandel im Gesundheitsmarkt
2.6 Die Entwicklung zum Relationship-Marketing
3 CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT (CRM) ALS UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE
3.1 CRM-Definition
3.2 Der Kunde/Patient im Mittelpunkt des Handels
3.3 CRM als Chance für die Ärzte
3.4 Geschäftliche Potenziale des CRM´s für die Arztpraxis
3.4.1 Kundenbindung
3.4.2 Kundengewinnung
3.4.3 Kostensenkung
3.4.4 Imagegewinn
4 THEORETISCHE BETRACHTUNG DER KUNDENORIENTIERUNG
4.1 Definition und Grundlagen der Kundenorientierung
4.2 Kundenorientierung als Teil der Praxis/Unternehmenskultur
5 EMPIRIE - BESCHREIBUNG DER UMFRAGE BEI PATIENTEN, ARZTPRAXEN/PRAXIS-GEMEINSCHAFTEN, AUSWERTUNG UND INTERPRETATION
5.1 Methode, Operationalisierung, Zeitraum
5.2 Zielgruppe
5.3 Fragebogen
5.4 Auswertung
6 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung von Dienstleistungsmarketing und Customer Relationship Management (CRM) in der Arztpraxis. Das primäre Ziel ist es, den Paradigmenwechsel vom Arzt als reinem Mediziner hin zum kundenorientierten Dienstleister zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie durch moderne Marketinginstrumente Patientenbindung gestärkt und das Praxisimage nachhaltig verbessert werden kann.
1.1 Problemstellung
Zu Beginn dieser Arbeit steht ein Zitat von Peter Drucker, der die Bedeutung des Marketings wie folgt beschrieben hat: „Marketing ist so grundlegend, dass man es nicht als separate betriebliche Funktion sehen darf. Marketing umfasst das gesamte Unternehmen, und zwar vom Endergebnis her betrachtet – d.h. vom Standpunkt des Kunden“.3 In diesem Zitat stecken sehr viele Botschaften und Aussagen, die in dieser Tiefe und Auswirkungen für den Gesundheits- und Medizinbereich lange Zeit nur eine geringe Bedeutung hatten.
Die Fragestellung, wie Marketing und Gesundheitsversorgung inklusive einer medizinischen Versorgung zusammenpasst, war bisher nur selten gegeben. Durch die Diskussionen rund um die Veränderungen des Gesundheitssystems, vor allem in Richtung Finanzierbarkeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltungen der Leistungen, rücken immer mehr betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Überlegungen in den Vordergrund. Durch kaufmännisches Denken könnte eine optimale medizinische Versorgung erlangt werden, und in weiterer Folge könnte dann das Gesundheitssystem eine möglichst hohe Anzahl an Patienten versorgen.
Die Arztpraxis als Betrieb, als eine kaufmännische Einheit zu sehen, fällt sicherlich vielen Mediziner noch schwer – ethnische Grundsätze und ein wirtschaftlicher Denk und Umsetzungsansatz passt einfach nicht in das Bild des hilfreichen und Schmerz erlösenden Mediziners – doch die Gegenwart und nahe Zukunft, wird es immer mehr zeigen, kaufmännisches Denken und betriebswirtschaftliche Ansätze, werden zur Absicherung der staatlichen Gesundheitsversorgung, jedoch auch zur existenziellen Notwendigkeit für jeden praktizierenden Arzt bzw. Praxisgemeinschaft werden.
1 EINLEITUNG: Darstellung der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitssystem und der Notwendigkeit für Ärzte, kaufmännisch zu denken, um den wirtschaftlichen Erfolg der Praxis zu sichern.
2 GRUNDLAGEN UND MERKMALE DES DIENSTLEISTUNGSMARKETINGS: Theoretische Einführung in das Dienstleistungsmarketing und dessen Übertragbarkeit auf den Gesundheitsmarkt.
3 CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT (CRM) ALS UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE: Definition und strategische Bedeutung von CRM zur Förderung langfristiger Patientenbindungen.
4 THEORETISCHE BETRACHTUNG DER KUNDENORIENTIERUNG: Analyse der Notwendigkeit einer patientenorientierten Unternehmenskultur für eine erfolgreiche Praxisführung.
5 EMPIRIE - BESCHREIBUNG DER UMFRAGE BEI PATIENTEN, ARZTPRAXEN/PRAXIS-GEMEINSCHAFTEN, AUSWERTUNG UND INTERPRETATION: Darstellung der Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Befragung zur Gegenüberstellung von Patientenbedürfnissen und Praxiskonzepten.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Bestätigung der Hypothesen hinsichtlich der Aufgeschlossenheit von Patienten gegenüber Marketing und dem Nutzen von CRM.
Dienstleistungsmarketing, Arztpraxis, CRM, Kundenorientierung, Patientenbindung, Gesundheitsmarkt, Patientenbefragung, Praxismanagement, Marketinginstrumente, Kundenzufriedenheit, Medizinmarketing, Strategie.
Die Master-Thesis befasst sich mit der Anwendung von Marketingstrategien und CRM in Arztpraxen, um auf den Wandel im Gesundheitssektor zu reagieren.
Die Schwerpunkte liegen auf Dienstleistungsmarketing, Kundenbindung, Patientenorientierung und der professionellen Organisation von Arztpraxen als Wirtschaftsbetrieb.
Das Ziel ist es, Mediziner für betriebswirtschaftliche Ansätze zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie sie durch Kundenorientierung und CRM ihre Praxis erfolgreich für die Zukunft ausrichten.
Es wurde eine theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur sowie eine empirische Umfrage bei Patienten und Ärzten durchgeführt, um die Hypothesen zu überprüfen.
Neben den theoretischen Grundlagen von Marketing und CRM werden die Ergebnisse der empirischen Umfrage analysiert und auf ihre Relevanz für den Praxisalltag geprüft.
Die wichtigsten Schlagworte sind Dienstleistungsmarketing, CRM, Patientenbindung, Kundenorientierung und Praxismanagement.
Die Befragung dient dazu, die Erwartungen der Patienten bezüglich Kommunikation, Service und Information direkt zu erfassen und den Ist-Zustand in österreichischen Praxen abzubilden.
Die Arbeit differenziert zwischen erlaubter, informativer Aufklärung und unerlaubter Werbung und betont, dass Werbung für Prävention ein ungenutztes Potenzial darstellt.
Der Schlüssel liegt in einem partnerschaftlichen Verhältnis zum Patienten, Vertrauensaufbau und einer effizienten, auf das Patientenwohl ausgerichteten Organisationsstruktur.
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