Magisterarbeit, 2002
98 Seiten, Note: 1
Diese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der Rekonstruktion der Schlacht von Cannae im Jahre 216 v. Chr. und verfolgt das Ziel, die wichtigsten Aspekte dieser für die Geschichte des antiken Krieges bedeutenden Schlacht anhand historischer Quellen und Forschungsarbeiten zu beleuchten. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Analyse der Quellenlage, die Darstellung des Schlachtverlaufs und die Beantwortung zentraler Forschungsfragen.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die Relevanz der Schlacht von Cannae in der Geschichte des antiken Krieges heraus. Kapitel zwei beleuchtet die Grundlagen der Rekonstruktion der Schlacht, indem es die wichtigsten Aspekte des römischen und karthagischen Heerwesens sowie die Rolle der Phalanx in der antiken Kriegführung erläutert. Kapitel drei widmet sich der Rekonstruktion des Schlachtverlaufs anhand der Quellen von Livius und Polybios. Dabei werden sowohl die Vorgänge vor der Schlacht als auch die Kampfhandlungen auf dem Schlachtfeld detailliert beschrieben. Im vierten Kapitel werden die wichtigsten Forschungsfragen zur Schlacht von Cannae diskutiert. Hierbei werden die Kontroversen zur Lokalisierung des Schlachtfeldes, dem Kräfteverhältnis und den Verläufen der Schlacht beleuchtet. Das fünfte Kapitel bietet eine abschließende Betrachtung der Erkenntnisse und Ergebnisse der Arbeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit folgenden Schlüsselbegriffen und Themenfeldern: Schlacht von Cannae, Antike Kriegführung, Phalanx, Heerwesen, Römisches Heer, Karthagisches Heer, Hannibal, Scipio, Livius, Polybios, Quellenkritik, Rekonstruktion, Schlachtverlauf, Forschungsgeschichte.
Sie gilt als der Prototyp der Vernichtungsschlacht, bei der ein zahlenmäßig unterlegenes Heer (Karthager unter Hannibal) ein überlegenes römisches Heer durch Umfassung fast vollständig vernichtete.
Die wichtigsten historischen Quellen stammen von den antiken Geschichtsschreibern Livius und Polybios.
Schlieffen sah in Cannae das vollkommene Vorbild für moderne Kriegsführung und entwickelte basierend auf seinen Studien Strategien für den Generalstab.
Das römische Heer basierte auf der Legionärsstruktur, während Hannibals Heer eine heterogene Mischung aus Afrikanern, Iberern und Kelten war.
Ja, in der Forschung wird weiterhin über die exakte Lokalisierung des Schlachtfeldes, das genaue Kräfteverhältnis und die exakten Verlustzahlen debattiert.
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