Diplomarbeit, 2006
292 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit untersucht die Friedhofskultur am Niederrhein und konzentriert sich speziell auf die Stadt Krefeld. Das Ziel ist es, die historische Entwicklung des Bestattungswesens aufzuzeigen, aktuelle Tendenzen und Trends in der Bestattungskultur darzustellen und schließlich Lösungsansätze für den Friedhof Fischeln zu entwickeln, die den Bedürfnissen einer modernen, multikulturellen Gesellschaft gerecht werden.
Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der Friedhofskultur am Niederrhein, beginnend mit dem Mittelalter und der Bedeutung des Kirchhofs als Ort der Bestattung und des Gemeindelebens. Sie beschreibt das Bestattungsbrauchtum der Katholiken und Protestanten, den Einfluss der Aufklärung auf die Friedhofsgestaltung und die Entstehung von Kommunalfriedhöfen. Das Kapitel „Friedhofskultur heute & in Zukunft“ beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen, wie der zunehmenden Anzahl an Feuerbestattungen, der Bedeutung des Trauerprozesses und der Bedeutung des Friedhofes als Ort der Erinnerung. Der multikulturelle Charakter der heutigen Gesellschaft wird im Hinblick auf die Integration von Trauerkulturen anderer Religionen, wie Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus, beleuchtet. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Bestattungsformen, wie Baumgräber, Friedwälder, Seebestattungen und die Verwendung der Asche in Medaillons oder Diamanten. Darüber hinaus werden aktuelle Trends, wie die anonyme Bestattung und das Online-Gedenken, diskutiert. Schließlich werden Visionen für zukünftige Friedhöfe entwickelt, die den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft, die gleichzeitig traditionelle Werte und neue Ideen berücksichtigen, gerecht werden. Die Arbeit wird abgerundet durch eine umfassende Dokumentation der Krefelder Friedhöfe, ihrer historischen Entwicklung und ihrer aktuellen Situation.
Friedhofskultur, Bestattungswesen, Trauerkultur, multikulturelle Gesellschaft, Religionen, Nachhaltigkeit, Biotope, Trauerarbeit, Kommunikation, Integration, Krefeld, Friedhof Fischeln.
Die Entwicklung reicht vom mittelalterlichen Kirchhof über den protestantischen Gottesacker bis hin zu den ästhetisch gestalteten Parkfriedhöfen des 19. Jahrhunderts.
Aktuelle Tendenzen sind die Zunahme von Feuerbestattungen, anonyme Bestattungen, Baumgräber in Friedwäldern sowie digitale Formen des Gedenkens (Online-Friedhöfe).
Ein zeitgemäßer Friedhof muss den unterschiedlichen Bestattungsriten verschiedener Religionen wie Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus gerecht werden.
Der Friedhof Fischeln dient als Fallbeispiel, für das konkrete Lösungsansätze entwickelt wurden, um den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft Rechnung zu tragen.
Ein würdevoller Ort der Ruhe und Erinnerung unterstützt Hinterbliebene emotional bei der Bewältigung ihres Verlustes und fördert die Kommunikation.
Ja, moderne Konzepte integrieren Nachhaltigkeit und den Erhalt von Biotopen in die Gestaltung der letzten Ruhestätten.
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