Magisterarbeit, 2003
170 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit untersucht die Berichterstattung über Terrorismus in TV-Nachrichtensendungen anhand des Beispiels der Terroranschläge in Kenia. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die mediale Konstruktion von Terrorismus in diesem Kontext zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition von Terrorismus und einer Analyse der Strukturen des islamistischen Terrorismus. Anschließend wird der aktuelle Forschungsstand in der Terrorismusforschung beleuchtet, wobei ein Schwerpunkt auf den Studien und Sichtweisen zur Rolle der Kommunikation im Terrorismus liegt.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Selektionskriterien der Nachrichtenproduktion, insbesondere die Nachrichtenfaktoren, untersucht. Es wird außerdem der Einfluss von emotionalen Elementen auf die Berichterstattung analysiert. Die Arbeit beleuchtet die Verwendung von Stereotypen und Vorurteilen in der Berichterstattung über den Islam und untersucht, wie diese zur Konstruktion von Feindbildern beitragen.
Der empirische Teil der Arbeit beinhaltet eine Inhaltsanalyse von TV-Nachrichtensendungen, die sich mit den Terroranschlägen in Kenia befassen. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, wie die Medien Terrorismus konstruieren und welche Einflüsse dabei eine Rolle spielen.
Terrorismus, Medien, Kommunikation, Nachrichtenfaktoren, Emotionalisierung, Stereotype, Feindbilder, Islam, Inhaltsanalyse, TV-Nachrichtensendungen, Kenia.
Die Selektion erfolgt nach Nachrichtenfaktoren wie Negativismus, Überraschung, räumliche Nähe und persönlicher Betroffenheit der Zielgruppe.
Medien nutzen emotionale Sprache und Bilder, um Aufmerksamkeit zu generieren, was oft zu einer erhöhten Bedrohungswahrnehmung in der Bevölkerung führt.
Untersuchungen zeigen latente negative Stereotype und eine oft oberflächliche Fixierung auf Feindbilder wie Al Qaida, während kontextuelle Einordnungen vernachlässigt werden.
Die Inhaltsanalyse zeigt, dass trotz Kritik nach dem 11. September weiterhin starke Emotionalisierung und mangelnde journalistische Reflexion vorherrschten.
Terroristische Akte sind oft als Kommunikationsakte konzipiert, die durch ihren hohen Nachrichtenwert und ihre visuelle Wucht hohe Marktanteile versprechen.
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