Diplomarbeit, 2007
185 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Allgemeines
1.2 Einleitende Begriffsdefinition
1.3 Problemstellung
1.4 Zielsetzung
1.5 Aufbau der Arbeit
1.6 Vorgehensweise
2. Produktion
2.1 Einführung
2.2 Produktionsprozesse
2.3 Produktionsmerkmale
2.4 Ziele im Produktionsbereich
3. ERP-Systeme
3.1 Geschichtliche Entwicklung
3.2 Aufbau von ERP-Systemen
3.3 ERP-Komponenten
3.4 Merkmale von ERP-Systemen
3.5 Merkmale von ERP II-Systemen
3.6 Unterschiede ERP / ERP II
3.7 ERP-Marktübersicht
3.8 Einführung zu SAP
3.9 Einführung zu Semiramis
4. Produktionsplanung und -steuerung (PPS)
4.1 Einführung
4.2 Prozesse der Produktionsplanung und -steuerung
4.3 Ziele der Produktionsplanung und -steuerung
5. Produktionsprozess Rennrad „Auer“
5.1 Allgemeines zum Praxisteil
5.2 Eckdaten zum Prozess
5.3 Simulation in Excel
5.4 Abbildung in Semiramis
5.4.1 Anlegen des Lieferanten im System
5.4.2 Anlegen der Beschaffungsartikel
5.4.3 Anlegen des Produktionsartikels
5.4.4 Anlegen der Stückliste
5.4.5 Beschaffung der Komponenten vom Lieferanten
5.4.6 Anlegen der Ressourcen
5.4.7 Anlegen des Zeitmodells
5.4.8 Anlegen der Arbeitsgänge
5.4.9 Anlegen des Arbeitsplans
5.4.10 Definition des Produktionsplans
5.4.11 Erzeugen der Produktionsvorschläge
5.4.12 Erzeugung, Bearbeitung und Einlastung der Produktionsaufträge
5.4.13 Verbuchung der Produktionseingänge
5.4.14 Überprüfung des Lagerstandes
5.5 Abbildung in SAP
5.5.1 Anlegen des Lieferanten im System
5.5.2 Anlegen der Beschaffungsartikel
5.5.3 Anlegen des Produktionsartikels
5.5.4 Anlegen der Stückliste
5.5.5 Beschaffung der Komponenten vom Lieferanten
5.5.6 Anlegen der Ressourcen/Kapazitäten
5.5.7 Definition der Arbeitsplätze
5.5.8 Definition des Arbeitsplans
5.5.9 Erstellung der Planaufträge
5.5.10 Umsetzung der Planaufträge in Fertigungsaufträge
5.5.11 Buchung des Warenausgangs
5.5.12 Rückmeldung der Produktion
5.5.13 Buchung des Wareneingang zu den Fertigungsaufträgen
5.5.14 Überprüfung der Bestände des Produktionsartikels
5.6 Resümee zur Arbeit mit den Systemen
6. Bewertung der Systeme
6.1 Erlernbarkeit (20%)
6.2 Übersichtlichkeit/Präsentation (20%)
6.3 Bedienbarkeit (30%)
6.4 Umfang / Funktionalität (30%)
6.5 Zusammenfassende Bewertung
7. APS-Systeme
7.1 Übersicht
7.2 SAP APO
7.2.1 APO Überblick
7.2.2 Eigenschaften
7.2.3 Kosten-Nutzen-Analyse
8. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die vergleichende Analyse der Leistungsfähigkeit von zwei ERP-Systemen (SAP und Semiramis) im Bereich der Produktion, insbesondere durch die praktische Abbildung eines Beispiel-Produktionsprozesses. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit die heimische Software Semiramis im komplexen Produktionsumfeld mit dem Weltmarktführer SAP konkurrieren kann und welchen zusätzlichen Nutzen APS-Optimierungssysteme bieten.
1.1 Allgemeines
Effizienz im Unternehmen ist eine Grundvoraussetzung, um in der heutigen Zeit am Markt bestehen zu können. Es gilt verstärkt, vielfach noch bestehende Ineffizienzen innerhalb der Unternehmensprozesse zu finden und diese zu beseitigen. Dies bewirkt einerseits deutliche Kostenreduktionen, andererseits werden dadurch aber auch die Prozesse im Unternehmen verkürzt und somit deutliche Zeitgewinne realisiert. Beides ist essentiell, um sich in Zeiten zunehmender Globalisierung gegen stärker werdende Konkurrenten im Wirtschaftsleben behaupten zu können.
So genannte ERP-Systeme helfen bei diesem so wichtigen Vorhaben, da sie eine gesamtheitliche Lösung für die Prozesse eines Unternehmens darstellen und verschiedenste Daten, beginnend von Personal- und Administrationsdaten über Finanzdaten bis hin zu Produktions- und Lagerdaten, an einem zentralen Ort speichern und verwalten können. Dies vermeidet Redundanzen, wie sie bei so genannten „Insellösungen“ (der Begriff bezeichnet in diesem Zusammenhang die Anwendung mehrerer voneinander getrennter Systeme für Personal, Finanzwesen, Produktion etc.) auftreten können, wo ein und die selben Daten oft mehrfach erfasst sind. Unterschiedliche ERP-Systeme bringen hierbei jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen mit sich.
Einen weiteren Schritt in Richtung Effizienzsteigerung im Unternehmen stellen so genannte APS-Systeme dar, welche als eine Erweiterung zu ERP-Lösungen bereits für eine Vielzahl von ERP-Systemen verfügbar sind. Aufbauend auf den Daten und Strukturen, wie sie im ERP System eines Unternehmens abgebildet sind, und unter Einhaltung aller unternehmensspezifischen Beschränkungen werden die im ERP-System erfassten Prozesse von Materialbeschaffung über Produktion bis zur Distribution weiter optimiert.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung von Unternehmens-Effizienz und führt in die Thematik von ERP- und APS-Systemen als technologische Lösungen ein.
2. Produktion: Dieses Kapitel definiert den Produktionsbegriff im betriebswirtschaftlichen Kontext und gliedert komplexe Produktionsprozesse sowie deren Merkmale systematisch.
3. ERP-Systeme: Hier erfolgt eine geschichtliche Einordnung von ERP-Systemen, der Aufbau sowie die Abgrenzung von ERP gegenüber dem neueren ERP II-Standard.
4. Produktionsplanung und -steuerung (PPS): Dieses Kapitel beschreibt die zentralen Prozesse der Produktionsplanung und die Bedeutung von PPS-Modulen innerhalb eines ERP-Systems.
5. Produktionsprozess Rennrad „Auer“: Der Praxisteil dieser Arbeit, in dem die Abbildung eines konkreten Montageprozesses in den Systemen SAP und Semiramis manualartig dokumentiert wird.
6. Bewertung der Systeme: Dieser Abschnitt wertet die Erfahrungen aus dem Praxisteil anhand festgelegter Kriterien wie Erlernbarkeit und Bedienbarkeit aus.
7. APS-Systeme: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Aufarbeitung von APS-Systemen, insbesondere SAP APO, und analysiert deren Nutzen als ergänzende Optimierungsmodule.
8. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt eine Einschätzung zur Wettbewerbsfähigkeit der beiden untersuchten Systeme.
ERP, Semiramis, SAP, PPS, Produktionsplanung, Produktionsprozesse, APS, Advanced Planning and Scheduling, SCM, Systemvergleich, Handhabung, Usability, ERP II, Ressourcenplanung, Prozessoptimierung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Abbildung und dem Vergleich von Produktionsprozessen in zwei unterschiedlichen ERP-Systemen: der global marktführenden SAP-Software und der heimischen ERP-Lösung Semiramis.
Die Arbeit deckt die Grundlagen der Produktion, die Funktionalität von ERP- und ERP II-Systemen, die praktische Erfassung von Produktionsprozessen sowie die theoretische Bedeutung von APS-Optimierungssystemen ab.
Das primäre Ziel ist eine vergleichende Analyse der Leistungsfähigkeit von SAP und Semiramis, um zu evaluieren, ob das noch relativ junge System Semiramis im Produktionsbereich mit dem Marktführer SAP mithalten kann.
Die Arbeit kombiniert Literaturrecherche mit einer praktischen Fallstudie, bei der ein identischer Musterprozess ("Rennrad Auer") in beiden Systemen abgebildet und anschließend bewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Produktions- und ERP-Konzepte sowie einen umfangreichen Praxisteil, der Schritt-für-Schritt die Datenmodellierung und Prozesssteuerung in SAP und Semiramis dokumentiert.
Wichtige Begriffe sind ERP, PPS, Produktionsprozess, SAP, Semiramis, APS, Systemvergleich und Usability.
Das "Rennrad Auer" dient als fiktiver, aber nachvollziehbarer Montageprozess, um die verschiedenen Schritte der Produktionsplanung – von der Artikelanlage bis zur Rückmeldung – direkt vergleichbar in beiden Softwareumgebungen durchzuspielen.
Laut Fazit des Autors überzeugt Semiramis durch eine einfachere Handhabung und bessere Übersichtlichkeit, während SAP durch eine enorme funktionale Vielfalt und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten punktet.
Der Autor führt aus, dass SAP die Preise für mySAP SCM individuell auf Basis des erwarteten Kundennutzens errechnet, was eine verallgemeinerbare Kosten-Nutzen-Analyse ohne konkrete Unternehmensdaten unmöglich macht.
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