Magisterarbeit, 2006
138 Seiten, Note: 1,0
Die Magisterarbeit untersucht die Auswirkungen des chinesischen Wirtschaftswachstums auf die ökonomische Entwicklung in Südostasien. Im Fokus stehen die Auswirkungen von Exporten und ausländischen Direktinvestitionen (ADI) aus China auf die Volkswirtschaften der ASEAN-Staaten. Die Arbeit analysiert, ob China als Wirtschaftsmacht eine positive oder negative Rolle im Hinblick auf die ökonomische Entwicklung der Region spielt und welche Folgen das chinesische Wirtschaftswachstum für die Länder Südostasiens hat.
Die Einleitung liefert einen Überblick über das chinesische Wirtschaftswunder und die Reformen in der Wirtschaftspolitik Chinas. Außerdem wird die Entwicklung Südostasiens von der Wirtschaftskrise bis zu den veränderten Kräfteverhältnissen nach der Krise beleuchtet. Abschließend werden die Bedeutung von Exporten und ADI für die Region sowie der Aufbau der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Konkurrenzeffekten des chinesischen Exports auf die ASEAN-Staaten. Es werden die Überschneidungen in der Exportstruktur, die Weltmarktanteile und die Auswirkungen der WTO auf die Wettbewerbsfähigkeit analysiert. Darüber hinaus werden die Importe Chinas aus Südostasien und deren Entwicklung untersucht. Das dritte Kapitel behandelt die Konkurrenzeffekte der ausländischen Direktinvestitionen (ADI) aus China auf die ASEAN-Staaten. Es werden die Entwicklung von ADI in Asien, die Beliebtheit der Investitionsstandorte China und ASEAN sowie die Desinvestitionen untersucht. Die Schlussfolgerungen ziehen eine Bilanz der Auswirkungen des chinesischen Wirtschaftswachstums auf die ökonomische Entwicklung in Südostasien.
Chinesisches Wirtschaftswachstum, Südostasien, ASEAN, Export, Ausländische Direktinvestitionen (ADI), Wettbewerbsfähigkeit, Produktionsnetzwerke, WTO, Gravitationsmodell, ökonometrische Verfahren.
Das Wachstum hat gemischte Auswirkungen: Einerseits entsteht Konkurrenz auf Exportmärkten, andererseits wird China ein immer wichtigerer Importeur für südostasische Waren.
Die Arbeit untersucht, ob Investitionsströme nach China zu Lasten der ASEAN-Staaten gehen oder ob es sich um kein Nullsummenspiel handelt.
Der Beitritt Chinas zur WTO hat die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gestärkt und die Handelsstrukturen in der gesamten Region nachhaltig verändert.
Es handelt sich um grenzüberschreitende Arbeitsteilung, bei der verschiedene Fertigungsschritte zwischen China und Südostasien aufgeteilt werden.
Die Arbeit analysiert Faktoren wie Lohnkosten, Qualifikation der Arbeiterschaft und technologische Infrastruktur im direkten Vergleich.
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