Examensarbeit, 2006
103 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Koordinative Fähigkeiten
2.1.1 Geschichtliche Entwicklung des Begriffs
2.1.2 Definitionen
2.1.3 Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten
2.1.4 Strukturkonzepte der koordinativen Fähigkeiten
2.1.4.1 Die koordinativen Fähigkeiten nach Meinel und Schnabel
2.1.4.2 Die koordinativen Kompetenzen nach Arturo Hotz
2.1.5 Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten im Kindesalter
2.1.5.1 Früher Kindesalter
2.1.5.2 Mittleres Kindesalter
2.1.6 Zusammenfassung
2.2 Body-Mass-Index (BMI)
3. Probanden, Material und Methodik
3.1 Probanden
3.1.1 Schulprofil
3.1.2 Untersuchte Klassen
3.2 Material - Testverfahren: Körperkoordinationstest für Kinder (KTK)
3.2.1 Grundkonzept
3.2.2 Testgeschichte
3.2.3 Testdurchführung – Aufgabenstellung
3.2.4 Protokollbogen
3.2.5 Testauswertung
3.2.6 Testgütekriterien allgemein
3.2.7 Testgüte des KTK
3.2.8 Zusammenfassung
3.3 Methodik – Verlauf der Untersuchung und Testdurchführung
4. Darlegung und Auswertung der Ergebnisse
4.1 Klasse 1
4.2 Klasse 2
4.3 Klasse 3
4.4 Klasse 4a
4.5 Klasse 4b
4.6 Alle Klassen im Überblick
4.7 Befragung: Sportliche Tätigkeit im Verein
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der koordinativen Leistungsfähigkeit von Grundschulkindern. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob übergewichtige Kinder häufiger koordinative Defizite aufweisen als normalgewichtige Kinder.
1. Einleitung
„Intensive Naturerlebnisse gehören zum gelingenden Aufwachsen. Keine Simulation, keine mediale Vermittlung ersetzt das originale Begegnen. Natürliches Wachsen wahrzunehmen, es zu fördern und es zu stützen ist ein Schutz gegen die „innere Verödung“ von Kindern und den Beschleunigungswahn des gesellschaftlichen Lebens.“ (Arbeitskreis Grundschule e.V., S.17)
Diese Gestaltungsprozesse werden in der heutigen Kindheit immer mehr vernachlässigt. Daher hat die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern auch rapide abgenommen.
Grund für diesen Trend sind die steigende Popularität von Massenmedien, die zunehmend die Freizeitgestaltung der Kinder bestimmen sowie der Wandel der Ernährungsgewohnheiten und der eingeschränkte Bewegungsraum vorwiegend in Großstädten.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den allgemeinen Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Kindern durch Bewegungsmangel und führt in das Thema der Untersuchung ein.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert koordinative Fähigkeiten, stellt verschiedene Strukturkonzepte nach Meinel, Schnabel und Hotz vor und erläutert den Body-Mass-Index als Maßstab.
3. Probanden, Material und Methodik: Hier werden die Rahmenbedingungen der Studie, die Probanden sowie das Testverfahren (KTK) mit seinen vier Aufgaben im Detail beschrieben.
4. Darlegung und Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die klassenweise Auswertung der erhobenen Daten in Bezug auf BMI und KTK-Leistungen sowie die sportliche Aktivität im Verein.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die negative Korrelation zwischen hohem BMI und koordinativer Leistungsfähigkeit und reflektiert die Bedeutung der sportlichen Förderung.
Body-Mass-Index, BMI, Körperkoordinationstest, KTK, koordinative Fähigkeiten, motorische Entwicklung, Grundschule, Sportmotorik, Bewegungsmangel, Adipositas, motorische Leistungsfähigkeit, Sportverein, Bewegungssteuerung, Kindheit, Testgütekriterien.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht, gemessen über den Body-Mass-Index, und der koordinativen Leistungsfähigkeit von Kindern im Grundschulalter.
Die Themenfelder umfassen sportmotorische Grundlagen der Koordination, Methoden zur BMI-Berechnung bei Kindern und die empirische Überprüfung motorischer Leistungen durch standardisierte Testverfahren.
Ziel ist es zu klären, ob ein höherer BMI bei Kindern der Primarstufe mit einer geringeren koordinativen Leistungsfähigkeit korreliert.
Verwendet wird der Körperkoordinationstest für Kinder (KTK), ein standardisiertes und motometrisches Testverfahren, ergänzt durch die Analyse von Perzentilenkurven für das Körpergewicht.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Beschreibung des verwendeten Testmaterials (KTK) sowie die statistische Auswertung und graphische Darstellung der Testergebnisse pro Klasse.
Wichtige Begriffe sind BMI, KTK, koordinative Fähigkeiten, motorische Entwicklung, Übergewicht und Sportmotorik.
Obwohl der KTK wertvolle Hinweise für den motorischen Status gibt, wird im Text darauf hingewiesen, dass er aufgrund seiner Validitätsproblematik bei einzelnen Aufgaben nicht zwingend für eine differenzierte Differenzialdiagnose oder Therapieplanung genutzt werden sollte.
Ja, die Auswertung der Befragungsdaten zeigt, dass Schüler, die regelmäßig in einem Sportverein aktiv sind, tendenziell bessere Ergebnisse im KTK erzielen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

