Magisterarbeit, 2006
115 Seiten, Note: 1,1
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Diese Arbeit befasst sich mit dem Spracherwerb bei (früh)bilingualen Kindern. Ziel ist es, den bilingualen Spracherwerbsprozess zu erklären und zu verdeutlichen, dass Zweisprachigkeit nicht schädlich ist, wenn sie richtig gefördert wird. Die Arbeit widerlegt Vorurteile gegenüber der zweisprachigen Erziehung und zeigt auf, wie man Kinder in diesem Kontext optimal unterstützt.
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Begriffe des bilingualen Spracherwerbs, darunter frühbilinguale Entwicklung, Zweisprachigkeit, Interferenz, Code Switching, Sprachmoden, Spracherwerbstheorien, neurowissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Beobachtungen und Analysen. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des bilingualen Spracherwerbs auf die kognitive Entwicklung, die Sprachentwicklung und die soziale Integration von Kindern. Sie stellt wichtige Erkenntnisse über die Vorteile und Herausforderungen der zweisprachigen Erziehung dar.
Nein, Zweisprachigkeit ist nicht schädlich. Die Arbeit verdeutlicht, dass bilinguale Spracherwerbsprozesse bei richtiger Förderung positive Auswirkungen haben und Vorurteile gegenüber Mehrsprachigkeit unbegründet sind.
Die grundlegenden Prozesse der Lauterzeugung sowie der Wortschatz- und Grammatikentwicklung verlaufen bei ein- und mehrsprachigen Kindern weitgehend identisch, jedoch treten bei bilingualen Kindern spezifische Phänomene wie Code-Switching auf.
Interferenz bezeichnet die gegenseitige Beeinflussung der Sprachen, während Code-Switching den fließenden Wechsel zwischen zwei Sprachen innerhalb eines Gesprächs oder Satzes beschreibt.
Die Arbeit untersucht diesen Zusammenhang und zeigt auf, dass Bilingualität kognitive Vorteile bieten kann, sofern das Kind in beiden Sprachen adäquat unterstützt wird.
Moderne neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen, wie das Gehirn von bilingualen Kindern beide Sprachen verarbeitet und welche neuronalen Besonderheiten bei einer frühbilingualen Entwicklung entstehen.
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