Diplomarbeit, 2005
99 Seiten, Note: 1,0
0 Danksagung
1 Motivation
1.1 Steinkohle als notwendige Energieressource
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Magisterarbeit
2 Grundlegende Begriffe
2.1 Zu den Begriffen Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitsunfall im Steinkohlebergbau
2.2 Zum Begriff Sicherheitskultur
3 Wissensmanagement nach dem Probst Modell
4 Allgemeine Situation von Steinkohlebergbau-Unternehmen in China und Deutschland
4.1 Allgemeine Entwicklung des Steinkohlebergbaus in China
4.11 Stellung der Primärenergie – Steinkohle in China
4.12 Produktionslage im Steinkohlebergbau zwischen 1996 und 2002 in China und Deutschland
4.13 Exportlage der Steinkohle in China
4.2 Allgemeine Lage des Steinkohlebergbaus in Deutschland
4.2.1 Steinkohlebergwerke in Deutschland
4.2.2 Deutsche Steinkohleförderung und –importe
5 Die Arbeitssicherheitslage im chinesischen Steinkohlebergbau
5.1 Die allgemeine Situation der Grubensicherheit in China
5.2 Arbeitssicherheitslage in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen
5.21 Veränderungen der Sicherheitslage in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen
5.22 Analyse der schweren Unfälle des chinesischen Steinkohlebergbaus im Allgemeinen
6 Die wichtigsten Ursachen der schweren chinesischen Grubenunglücke
6.1 Aktuelle Fälle der schweren Grubenunglücke in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen
6.2 Mangelhafte Investitionen in Arbeits- und Unfallschutz
6.3 Rückständiges Management der Arbeitssicherheit
6.4 Mangelnde Sicherheitskultur des Arbeits- und Unfallschutzes
6.5 Ausbildungsprobleme im chinesischen Steinkohlebergbau
7 Vergleich der Arbeits- und Unfallschutzmanagements im Steinkohlebergbau zwischen China und Deutschland
7.1 Die Bedeutung des Arbeits- und Unfallschutzmanagements
7.2 Vergleich der Organisation der Bergbauverwaltung in China und Deutschland
7.21 Vergleich des staatlichen Bergbauverwaltungsplans in den beiden Ländern
7.22 Vergleich der Kompetenzen der Bergbauverwaltung in den beiden Ländern
7.23 Vergleich der Organigramme in einem staatlichen chinesischen und deutschen Bergwerk
7.3 Vergleich der Aus- und Fortbildungsmöglichkeit im Bereich des Arbeits- und Unfallschutzes zwischen chinesischen und deutschen Bergbau-Unternehmen
8 Strukturierung eines möglichen Wissenstransfers zwischen China und Deutschland gemäß der Theorie des Wissensmanagements nach Probst
8.1 Die Bestimmung des Wissensziels
8.2 Wissensidentifikation
8.3 Wissenserwerb
8.4 Wissensentwicklung
8.5 Wissensverteilung
8.6 Wissensbewahrung
8.7 Wissensnutzung
8.8 Wissensbewertung
9 Ausblick
Die Arbeit untersucht durch den Vergleich des Arbeits- und Unfallschutzes im Bergbaubereich zwischen Deutschland und China die Ursachen und Hintergründe für schwere Grubenunglücke. Ziel ist die Erarbeitung effizienter Lösungen für ein verbessertes Management und die Etablierung einer Sicherheitskultur in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen.
6.1 Aktuelle Fälle der schweren Grubenunglücke in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen
Eine Gasexplosion in der Chenjiashan Grube in der Provinz Shaanxi am 28. November 2004 und eine weitere zwei Tage später in einer Grube in Guizhou in Südwest China haben den Rekord der Unfalltoten in chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen gebrochen. Danach setzten viele neue Tragödien die Serie von Grubenunglücke in China fort. Dies hat die Aufmerksamkeit nicht nur der chinesischen Bergbehörden bzw. der chinesischen Regierung, sondern auch der globalen Arbeitssicherheitsorganisation erregt. Im Folgenden werden einige der schwersten Grubenunglücke in den chinesischen Bergbau-Unternehmen von 2004 bis jetzt dargestellt.
(1) Schwere Gasexplosion in der Chenjiashan Grube am 28. November 2004
Am 28. November 2004 hat sich in der Chenjiashan Grube des Tongchuan Steinkohlebergbau-Unternehmens in der Provinz Shaanxi wieder eine schwere Gasexplosion ereignet, wie schon vor 3 Jahre zuvor. Die Gasexplosion, welche in einer Tiefe von 8 km stattfand, überraschte 293 Arbeiter unter Tage. Sie kostete 166 Bergleuten das Leben, 127 konnten lebend gerettet werden. 43 Bergleute wurden verletzt, 11 von ihnen schwer.45
1 Motivation: Einführung in die globale Relevanz von Steinkohle als Energieressource und Darstellung der Sicherheits-Problemstellung im Bergbau.
2 Grundlegende Begriffe: Definition und Abgrenzung zentraler Begriffe wie Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitsunfall und Sicherheitskultur.
3 Wissensmanagement nach dem Probst Modell: Vorstellung des theoretischen Konzepts des Wissensmanagement-Kreislaufs als Grundlage für den Transferprozess.
4 Allgemeine Situation von Steinkohlebergbau-Unternehmen in China und Deutschland: Vergleich der Marktsituation, der Produktion und der Exportlage in beiden Ländern.
5 Die Arbeitssicherheitslage im chinesischen Steinkohlebergbau: Detaillierte Analyse der Sicherheitsverhältnisse, der Unfallhäufigkeit und der Überwachungssysteme in China.
6 Die wichtigsten Ursachen der schweren chinesischen Grubenunglücke: Identifikation systemischer Mängel, wie Investitionsstau, mangelhaftes Management und Ausbildungsprobleme als Ursache für Unglücke.
7 Vergleich der Arbeits- und Unfallschutzmanagements im Steinkohlebergbau zwischen China und Deutschland: Gegenüberstellung von Organisationsstrukturen, Kompetenzen der Aufsichtsbehörden sowie Aus- und Weiterbildungskonzepten.
8 Strukturierung eines möglichen Wissenstransfers zwischen China und Deutschland gemäß der Theorie des Wissensmanagements nach Probst: Praxisnahe Anwendung des Probst-Modells zur Verbesserung des Arbeitsschutzmanagements durch zielgerichteten Wissenstransfer.
9 Ausblick: Bewertung des Einflusses der WTO-Mitgliedschaft Chinas auf die notwendigen Reformen im Bergbausektor.
Steinkohle, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitsunfall, Sicherheitskultur, Bergbau, Wissensmanagement, Probst Modell, China, Deutschland, Grubenunglücke, Unfallprävention, Arbeitsschutzmanagement, Bergbauverwaltung, Wissenstransfer.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Management des Arbeits- und Unfallschutzes in deutschen und chinesischen Steinkohlebergbau-Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Wissensmanagement-Theorie.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Grubensicherheit in China, dem Vergleich der administrativen Strukturen der Bergbauverwaltung beider Länder sowie der Entwicklung von Transferstrategien für Sicherheitswissen.
Das Ziel ist es, die hohe Unfallrate im chinesischen Bergbau durch die Etablierung moderner Management-Standards und einer Sicherheitskultur, gestützt auf Wissensmanagement nach Probst, zu reduzieren.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung aktueller Statistiken, Organisationsplänen und Expertenbefragungen (u.a. bei der DSK und in chinesischen Betrieben) basiert.
Der Hauptteil analysiert die Ursachen chinesischer Grubenunglücke, vergleicht staatliche Aufsichtsmodelle und prüft Möglichkeiten zur beruflichen Aus- und Fortbildung im Arbeitsschutz.
Zu den Schlüsselbegriffen gehören Arbeitssicherheit, Sicherheitskultur, Steinkohlebergbau, Wissensmanagement und Unfallschutz.
Das Modell dient als theoretischer Rahmen, um strukturiert Wissen aus dem hochentwickelten deutschen Bergbau-Management nach China zu transferieren und dort in den Managementprozess zu integrieren.
Die Deutsche Steinkohle (DSK) fungiert als Vorbild, um durch einen direkten Vergleich von Organigrammen und Ausbildungskonzepten Schwachstellen im chinesischen Management aufzuzeigen und konkrete Verbesserungsvorschläge abzuleiten.
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