Magisterarbeit, 2006
115 Seiten, Note: 2,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die Arbeit vergleicht politische Reden des US-Präsidenten George W. Bush und des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder aus dem März 2003 anlässlich des Irak-Kriegs.
Ziel ist es, rhetorisch-argumentative Strategien aufzuzeigen und zu interpretieren, wie diese zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung und zur Legitimation politischer Positionen eingesetzt wurden.
Bush nutzte stark polarisierende Sprache, die Charakterisierung von Eigengruppe (Befreier) und Fremdgruppe (Bedrohung) sowie die Erzeugung von Pathos zur Rechtfertigung des Krieges.
Schröder setzte auf die Bestärkung der deutschen Ablehnung einer Kriegsbeteiligung, betonte die internationale Verantwortung und vermied eine beschönigende Sprache bezüglich der Kriegsfolgen.
Das Toulmin-Modell ist ein Analysewerkzeug für Argumentationen, das Argumente in Komponenten wie Behauptung, Daten, Belege und Schlussregeln zerlegt, um deren Gültigkeit zu prüfen.
Die Fernsehansprache dient als direktes Kommunikationsmittel, um die Bevölkerung emotional zu erreichen, komplexe Sachverhalte strategisch zu vereinfachen und politische Entscheidungen zu legitimieren.
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