Diplomarbeit, 2006
61 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau
2 Unterscheidungsnotwendigkeiten des Konzerncontrollings
2.1 Konzern
2.1.1 Unternehmensarten im Konzern
2.1.2 Konzern im juristischen Sinne und relevante Sichtweise für das Konzerncontrolling
2.2 Konzernarten und Gründe für deren Entstehen
2.2.1 Stammhauskonzern
2.2.2 Finanzholding
2.2.3 Managementholding
3 Konzerncontrolling im Stammhauskonzern
3.1 Konzeption und Aufbau des Konzerncontrollings im Stammhauskonzern
3.2 Instrumente des Konzerncontrollings im Stammhauskonzern
3.2.1 Verrechnungspreise
3.2.2 Konsolidierung einzelunternehmensbezogener Informationen
3.2.3 Kennzahlensysteme
3.3 Anwendungsansatz für ein Konzerncontrolling in einem Stammhauskonzern
4 Konzerncontrolling in der Finanzholding
4.1 Konzeption und Aufbau des Konzerncontrollings in der Finanzholding
4.2 Instrumente des Konzerncontrollings in der Finanzholding
4.2.1 Kennzahlensysteme
4.2.2 Unternehmensbewertung
4.3 Anwendungsansatz für ein Konzerncontrolling in einer Finanzholding
5 Ausblick und Würdigung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in die theoretischen Grundlagen des Konzerncontrollings zu geben und fundierte Anwendungsansätze für verschiedene Konzerntypen zu entwickeln, um eine zielorientierte Konzernführung zu ermöglichen.
1 Einleitung
Die dynamische Umwelt stellt alle Unternehmen vor die Tatsache, sich ständig mit sich ändernden Situationen und Anforderungen befassen zu müssen. Um auf diese Anforderungen reagieren zu können, haben viele Unternehmen die Organisationsform des Konzerns gewählt. In Deutschland galten bereits im Jahr 1998 mehr als die Hälfte aller Kapitalgesellschaften als konzernverbunden. Bei den Personengesellschaften in Deutschland zeichnet sich ein ähnliches Bild. So gelten mehr als die Hälfte als in konzernähnlichen Verbindungen stehend.
Um einen Konzern zu definieren, wird oft die juristische Sichtweise herangezogen. Es sei jedoch bereits an dieser Stelle angemerkt, dass diese Sichtweise als zu eng gilt, da sie nicht alle Arten von möglichen Unternehmenszusammenschlüssen einschließt.
Das Controlling unterstützt den Managementprozess, indem es betriebswirtschaftliches Wissen über Führungsinstrumente und Verfahren bereithält und weitergibt. Die Bedeutung des Controllings für Unternehmen wächst mit sich verstärkendem Wettbewerb und den steigenden Forderungen der Kapitalgeber.
Controlling mit seiner Bedeutung als Führungsunterstützungsfunktion findet sich, wie in Einzelunternehmungen, auch in Konzernen. In der Literatur wird meist eine Einheitsunternehmung unterstellt; die spezifischen Probleme des Controllings in Konzernen werden selten fokussiert.
Das Konzerncontrolling unterstützt die Konzernführung bei den durch sie zu treffenden finanzwirtschaftlichen und erfolgswirtschaftlichen Entscheidungen, die im finanziellen Führungsbereich zu treffen sind.
1 Einleitung: Beleuchtet die wachsende Bedeutung von Konzernstrukturen im Wettbewerb und definiert die Rolle des Konzerncontrollings als notwendige Führungsunterstützungsfunktion.
2 Unterscheidungsnotwendigkeiten des Konzerncontrollings: Analysiert verschiedene Konzernformen (Stammhauskonzern, Finanzholding, Managementholding) und deren Einfluss auf die Ausgestaltung des Controllings.
3 Konzerncontrolling im Stammhauskonzern: Diskutiert die Konzeption, den Aufbau sowie spezifische Instrumente wie Verrechnungspreise und Kennzahlensysteme im Kontext des Stammhauskonzerns.
4 Konzerncontrolling in der Finanzholding: Untersucht die besonderen Herausforderungen der Finanzholding, insbesondere die stärkere Dezentralisierung und die Bedeutung von Unternehmensbewertungen.
5 Ausblick und Würdigung: Führt die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit flexibler, auf die Strategie abgestimmter Controllingansätze für die Zukunftsfähigkeit von Konzernen.
Konzerncontrolling, Stammhauskonzern, Finanzholding, Managementholding, Verrechnungspreise, Kennzahlensysteme, Unternehmensbewertung, Konzernführung, Controllinginstrumente, Organisationsstruktur, Unternehmensstrategie, Bereichscontrolling, Principal-Agent-Theorie, Synergieeffekte.
Das Ziel ist es, dem Leser ein tiefes Verständnis für die theoretischen Konzepte des Konzerncontrollings zu vermitteln und konkrete, strategisch abgestimmte Anwendungsansätze für die Praxis zu erarbeiten.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf die zwei extremen Konzernarten, den Stammhauskonzern und die Finanzholding, beleuchtet jedoch auch die Managementholding als vermittelnde Form.
Es wird als wichtige Führungs- und Unterstützungsfunktion verstanden, die der Konzernführung die Koordination, Reaktion und Adaption zur Erreichung übergreifender Konzernziele ermöglicht.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Fachliteratur, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen und empirischen Studien zur Controllerorganisation und zum Einsatz von Controllinginstrumenten.
Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Anforderungen an das Controlling je nach Konzerntyp, erläutert Instrumente wie Verrechnungspreise und Kennzahlen und leitet spezifische Vorgehensweisen für die Konzernführung ab.
Zu den zentralen Begriffen zählen Konzerncontrolling, Stammhauskonzern, Finanzholding, Kennzahlensysteme und Unternehmensbewertung.
Die Wahl beeinflusst das Spannungsfeld zwischen der notwendigen Neutralität für eine objektive Datenaufbereitung und der notwendigen Autorität (Machtpromotor), um Controllingvorgaben durchzusetzen.
Verrechnungspreise dienen zur Simulation interner Märkte und zur Verhaltenssteuerung, bergen aber das Risiko der Manipulation oder Gewinnverlagerung, was die Aussagekraft darauf basierender Kennzahlen einschränken kann.
Es ermöglicht die fachliche Steuerung durch das Konzerncontrolling zur Wahrung konzernweiter Standards, während das Bereichscontrolling disziplinarisch in der Tochtergesellschaft verankert bleibt, um den Verlust des informellen Informationsflusses zu vermeiden.
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