Examensarbeit, 2007
78 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Erzählstrukturen auf Kaselkreuzen des 15. und 16. Jahrhunderts. Neben der Analyse der einzelnen Motive stehen insbesondere deren Anordnung und die Bezüge zueinander im Vordergrund, um tieferliegende Bedeutungsebenen in den Gesamtdarstellungen zu erschließen.
Liturgische Gewänder, Kasel, Kaselkreuz, Kreuzigungsdarstellung, Erzählstruktur, Zeichenhaftigkeit, Symbolik, Gotik, Mittelalter, Kunstgeschichte, Liturgik, Theologie.
Ein Kaselkreuz ist der verzierte Besatz auf der Kasel, dem liturgischen Obergewand des Priesters, der oft komplexe religiöse Bildergeschichten zeigt.
Es wird zwischen vertikalen Strukturen (z.B. Kreuzigung mit Kelch) und mehrfachen, simultanen Erzählweisen unterschieden, die verschiedene Heilsereignisse gleichzeitig darstellen.
Die Farben der Gewänder und Kreuzbesätze sind eng mit dem Kirchenjahr und den jeweiligen theologischen Inhalten der dargestellten Szenen verknüpft.
Zentrale Motive, wie die Kreuzigung Christi, bilden den Fokus, um den herum andere Szenen (z.B. Propheten oder Arma Christi) paradigmatisch angeordnet sind.
Obwohl beide narrative Strukturen nutzen, arbeiten Kaselkreuze aufgrund des begrenzten Platzes oft mit stark verkürzten und zeichenhaften Symbolen.
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